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11 Freunde11 Freunde

11 Freunde

215/2019

"11FREUNDE steht für eine andere Art des Fußballjournalismus – weg von bloßen Spielberichten und Tabellen, hin zu Reportagen und exklusiven Hintergrundberichten mit großem Mehrwert. Ob Anhänger von Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf oder Bayern München – der Verein ist nicht entscheidend, auf die Leidenschaft kommt es an. 11FREUNDE blickt aus der Kurve aufs Spielfeld und bezieht dabei Position. Für die Fans und für das Spiel. Das Magazin für Fußballkultur bietet dabei stets eine ungewöhnliche Themenaufbereitung, einen unkonventionellen und innovativen Schreibstil, neue Themen der anerkannt besten Fußballautoren gepaart mit qualitativ hochwertigen Fotos und eigenem Look."

País:
Germany
Idioma:
German
Editor:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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editorial

Traditionsvereine wie Alemannia Aachen, Kickers Offenbach, 1860 München oder Waldhof Mannheim werden gern genannt, wenn erschreckende Beispiele des sportlichen Niedergangs gesucht werden. Einst ruhmreiche Klubs, die durch sportliche und finanzielle Misswirtschaft heute in den unteren Ligen herumkicken und ständig ums Überleben kämpfen. Ihre Anhänger haben auf den ersten Blick also nur die Wahl, entweder depressiv oder zynisch zu werden – oder beides. Auf den zweiten Blick jedoch finden sich gerade bei diesen Vereinen besonders eindrückliche Beispiele dafür, wie groß und unkaputtbar die Liebe von Fußballfans sein kann. Hundert Gelegenheiten, sich endlich abzuwenden, und trotzdem sind sie jedes Wochenende wieder da, ob auf dem Betzenberg, an der Grünwalder Straße oder auf dem Tivoli. Wir haben uns von diesen Fans erzählen lassen, wie schwer die Klubs es ihnen oft machen und warum…

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„madeira kann wirklich jedem was bieten.“

Sagt Cristiano Ronaldo, und der muss es wissen, schließlich ist der mehrfache Weltfußballer auf der portugiesischen Insel mitten im Atlantik geboren. Nebenbei ist Madeira eine ausgesprochene Fußballhochburg, die vor ein paar Jahren schon mal drei Erstligisten gleichzeitig beherbergte. Fußballerische Qualität erfordert adäquate Plätze, was bei einem solch bergigen Terrain gar nicht so leicht umzusetzen ist. Wie phantasievoll die Insulaner dabei vorgehen, ist im neuen 11FREUNDE-Kalender „Die ganze Welt ist ein Spielfeld“ zu sehen, der kürzlich erschienen ist. 30.04.2019 Ilha de Madeira, Portugal…

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der profi

Ursprünglich hatte ich meinem Papa mal verboten, unsere Spiele zu analysieren. Aber dann hat er sich vom stillen Beobachter, der Fußball nur guckt, weil er seinem Sohn eine Freude machen will, zu einem glühenden Gladbach-Anhänger entwickelt. Das ist zwar einerseits schön, bedeutet aber auch: Sonntags bei Waffeln mit Kirschen und Sahne nimmt er das Spiel vom Samstag auseinander. Und liegt meistens falsch. Also versuche ich Papa zu erklären, dass es an der ganzen Aufregung und dem Adrenalin unten auf dem Platz liegt, warum man nicht immer die richtige Entscheidung trifft. Und wenn man eine lange Ballbesitzphase des Gegners überstehen musste, haben Frische und Konzentration so gelitten, dass man nicht so sauber spielt, wie man das gerne tun würde. Oben auf der Tribüne sehen fünf Meter riesengroß aus, sie bedeuten aber nur…

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best of liveticker

„Herzlich willkommen in der Bundesliga, Kuttinho!“Bayern – Schalke 04 | 0:3 | 58. Auf der Seitenbande des Stadions der Freundschaft erscheint der Schriftzug „Metallica“. Wirkt in etwa so, als würde bei einem Metallica-Konzert plötzlich Antun Labak auf der Bühne erscheinen und Lars Ulrich an den Drums ersetzen. Cottbus – FC Bayern 1:3 | 56. Ecki Häuser bewirbt sich für die Suggestivfrage des Jahres. „Dirk Zingler, was haben Sie sich zum Geburtstag gewünscht?“ (Gesichtsausdruck: Bitte sag Klassenerhalt!) Zingler: „Nichts.“ Touché. Union – Dortmund 3:1 | 18:15 Uhr Crystal Palace-Stürmer Wilfried Zaha wechselt erst mal nicht zu Everton. Sein Kommentar: „Ich bleibe vorerst bei Crystal.“ Sätze, die man sonst nur in einer sächsischen Dorfdisko hört.“ Transferticker 30.7. | 10:42 Uhr Die Frage ist, ob in Florenz noch Platz für Pedro ist. Schließlich nehmen aktuellen Schätzungen zufolge allein die Egos…

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mit blitz und donnergrollen

Fußball bietet Stoff für Träume, Gespräche und für leere Geldbeutel. Deutsche Fans müssen beispielsweise für das aktuelle Trikot ihrer Mannschaft jährlich um die hundert Euro berappen. In Spanien liegt der Schnitt zwar noch etwas darunter, aber trotzdem haben die Anhänger die Nase voll. Allen voran jene von Rayo Vallecano aus dem Madrider Arbeiterviertel, die seit Jahren für ihr resolutes Auftreten bekannt sind. Durch ihre Proteste verhinderten sie vor zwei Jahren beispielsweise den Transfer eines Spielers wegen dessen Nähe zu rechten Gruppierungen. Nun reagierten sie durchaus kreativ auf die circa 70 Euro teuren Trikots ihres Klubs, indem sie einfach ihre eigenen, doch höchst professionell gestalteten Jerseys entwarfen: ein Heim-, ein Auswärts- und ein Ausweichtrikot für jeweils 30 Euro. Das war ein merklicher Preisunterschied für die Bewohner des nicht gerade wohlhabenden Viertels…

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meine traumelf

1 Holger Gehrke Er ist nie abgegangen wie Olli Kahn, aber er hatte dennoch in der Kabine klare Meinungen und auf dem Rasen eine gute Ausstrahlung. Ein super Torwart. 2 Oliver Westerbeek Ein unheimlich guter Techniker und mit einer Wahnsinnsübersicht gesegnet. Er war Libero, hat sich aber immer wieder mit nach vorne eingeschaltet. 3 Torsten Wohlert Wir beide spielten hinten drin, bügelten die Fehler des anderen aus. Ich konnte mich immer auf ihn verlassen. Er war lange Kapitän und ein echter Anführer. 4 Joachim Hopp Für mich als Arbeiter eine Ehre, mit solchen Technikern zusammenzuspielen. Nach unserem 5:1 in Bremen war ich um 2 Uhr daheim und um 5 am Hochofen. 5 Carsten „Erle“ Wolters Der war mein Zimmerkollege, der hat am Freitag bei Auswärtsfahrten die Zeitung von Mittwoch und Donnerstag noch mal komplett durchgelesen. 6 Stefan Emmerling Habe mit ihm…

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