EXPLORARMI BIBLIOTECA
Estilo de Vida Femenina
Barbara

Barbara

49/2020

"BARBARA gießt die Lebenshaltung und das Selbstverständnis von Barbara Schöneberger in ein Heftkonzept. Ehrlich, mutig und echt. Und immer mit einer entspannten Grundhaltung. Namensgeberin Barbara Schöneberger ist festes Redaktionsmitglied von BARBARA und als Editor-at-Large an der Entwicklung jeder Ausgabe beteiligt. BARBARA ist kein Fanmagazin oder ein Heft über das Leben von Barbara Schöneberger. BARBARA ist ein monatliches Frauenmagazin, das Geschichten aus dem wahren Leben erzählt. Auch wenn dieses meistens anders kommt als geplant. Mit Selbstironie, Humor und in dem unverwechselbar schnoddrigen Ton einer Barbara Schöneberger macht BARBARA Mut und spricht Dinge aus, die andere nur denken. In einer besonderen Tonalität, direkt und ehrlich, bietet sie eine neuartige Mischung aus lustigen und ernsthaften Geschichten, die das Leben erzählt."

País:
Germany
Idioma:
German
Editor:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Periodicidad:
Monthly
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10 Números

en este número

4 min.
„ist das schiere lust oder eher ein krampf?“

Hallo, liebe Leserinnen – und natürlich liebe Leser! In dieser Ausgabe geht es richtig zur Sache: Denn alles dreht sich um Lust und um Sex – und all die schönen Dinge, die damit zusammenhängen. Gut, hängen ist hier jetzt nur im übertragenen Sinne gemeint … Denn durchschnittlich haben deutsche Paare laut Statistik 1,6 Mal pro Woche Sex. Fällt Ihnen auch fast das Heft aus der Hand, sooo oft?! Ja, vor 20 Jahren haben wir diese Marke alle schon am Montagmittag erreicht, heutzutage frühestens an Weihnachten … Warum? Weil uns Kinder, Karriere und laktosefreie Ernährung dazwischengekommen sind. ABER KEINE SORGE, die Rettung ist da: Dieses Heft ist ein gedrucktes Aphrodisiakum – und ich hoffe, das Wort schreibt man so. Wir schwelgen in Höhepunkten und sprechen über die Blockbuster unseres Kopfkinos. Für das…

2 min.
leserbriefe

Einfach gute Antennen Schön, in der BARBARA einen Artikel über Hochsensibilität zu finden. Ich gehöre auch zu denen, die „zu viel“ empfinden. Bei mir fühlt es sich oft so an, als würden meine meterhoch ausgefahrenen Antennen im Dauerempfangsmodus rotieren. Manchmal mit Tempo 300. Damit gehört man leider zu denen, die „das Gras wachsen hören“ und dafür oft belächelt werden. Mir ist das inzwischen egal. Ich habe das Phänomen bei mir vor 30 Jahren entdeckt und einzuordnen gelernt. Auch wenn „Gefühle zeigen“ in unserer Gesellschaft nicht immer gewünscht ist, nicht alles ist pathologisch. Vor allem, wenn man lernt, wie man ein gutes inneres GPS-System einrichtet, wie Frau Kayikci treffend schreibt – so wichtig in diesen Zeiten wie noch nie. Andrea, 54 Feedback ist der Knackpunkt! Seit zwölf Jahren bin ich begeisterte Simulationspatientin im Lernkrankenhaus Mannheim.…

2 min.
magazin

NEUE DEKO-REGEL ZUM AN-DIE-WAND- NAGELN: DAS SCHÖNE MUSS INS RUNDE. ➽ Wandregal von Madam Stoltz, 60 cm Ø, um 110 Euro Nur Kleinkram Wo gerade alle von Minimalismus und Reduktion sprechen, schränkt man sich doch gern beim Wesentlichen ein. ➽ Mini-Mini-Bag mit Schultergurt von ATP Atelier/fashionette.de, 10,5 x 6,5 x 5 cm, um 210 Euro Haltungsfrage Sollten Sie die Fähigkeit besitzen, sich in Dinge zu verlieben, könnte es bald zu Rudelbildung kommen. ➽ Kerzenhalter in Dackel- und Pudelform von Fatboy, je ab 39 Euro Flash-Flasche MACHT SCHON BEIM BLOSSEN ANBLICK ’NEN FEINEN GLIMMER. ABER ERST NACH GENUSS EINEN SCHÖNEN SCHWIPS. ➽ „Freixenet Italian Rosé Prosecco“, 0,75 l, um 12 Euro STRAHLT LÄSSIGKEIT AUS YO! EINE LAMPE, DIE EINEN KAPUZENPULLI TRÄGT / UND MIT ’NEM LICHT-STRAHL DEN RAUM ZERLEGT / AHA, AHA… ➽ „K Lamp“ aus Keramik von Vitamin/einrichtendesign.de, um 280 Euro Trockenübung Entscheidungen zu treffen…

1 min.
leben

ACHTUNG, HIER BEGINNT DER INTIM BEREICH Alle wollten so eine Banane Anja Koschemann, 46, stellt in Handarbeit Sextoys her Als ich Dildos ausprobieren wollte, genügte nichts meinen Ansprüchen. Ich bin gelernte Chemielaborantin und kenne mich mit Materialien aus: Das, was es auf dem Markt gab, wollte ich nicht in meinen Körper einführen. Deshalb tüftelte ich selbst an dem perfekten Dildo – aus unbedenklichem Silikon. Bei der Form orientierte ich mich an der Natur: eine gekrümmte Banane, die gut den G-Punkt erreicht. Freundinnen, die davon hörten, wollten auch eine haben, das Interesse war groß. Deshalb gründete ich 2006 die Dildo-Manufaktur Selfdelve. Mittlerweile biete ich ein buntes Sextoy-Sortiment aus Obst und Gemüse an: Gurken, Auberginen, Himbeeren… Bestseller ist der Maiskolben-Dildo mit knubbeliger Oberfläche, die fühlt sich einfach spektakulär an.…

4 min.
hier geht’s echt nur um daseine

Viele sehnen sich nach Zärtlichkeit „Ich kann das Schicksal nicht ändern, aber Glücksmomente schaffen“ Felicitas, 35, arbeitet als Sexualbegleiterin Ich besuche Ältere und Menschen mit körperlichen und seelischen Einschränkungen in Pflegeeinrichtungen oder zu Hause. Meine Dienste reichen von Kuscheln bis hin zum Geschlechtsverkehr. Manche sind einsam, erleben keinerlei Intimität, können sich mitunter nicht einmal selbst berühren. Vorher checke ich: Wohnt die Person alleine, kann sie sich bewegen, alleine duschen? Manchmal kontaktieren mich auch die Angehörigen, wie in dem Fall von einem jungen Mann, der in einem Hospiz lebte. Bevor er starb, wollte er sein erstes Mal erleben. Ich war sein letzter Wunsch. Ich kann das Schicksal nicht ändern, aber Glücksmomente schaffen und eine Art „Starthilfe“ geben für eine eigene Sexualität und vielleicht sogar eine Partnerschaft. Pornos brauchen mehr Vielfalt Dr. Laura Méritt, 60, ist Aktivistin…

10 min.
„es wird zu oft falsch sex gehabt“

Barbara: Paula, du bist heute aus zwei Gründen hier. Paula: Nämlich? Barbara: Zum einen, weil du wahnsinnig nett und nicht minder lustig bist. Und zum anderen, weil unser Thema Sex ist – und du als Deutschlands bekannteste Expertin auf diesem Gebiet giltst. Paula: Ist schon eine interessante Sache mit der Außenwahrnehmung. Beruflich mache ich ja gar nicht mehr so viel mit Sex. Barbara: Sondern? Paula: Ich habe einen Podcast, der sich mit Beziehungen und Partnerschaft beschäftigt. Ich nenne ihn den „Podcast des Scheiterns“. Barbara: Ich sehe den Punkt. Beziehungen haben nicht so richtig viel mit Sex zu tun. Paula: Zumindest nicht mehr an dem Punkt, an dem die Leute zu mir kommen. Barbara: Aber ich stelle mir auch vor, dass es bei dir ist wie bei einem Hautarzt. Der kann in seiner Freizeit auf einer Party stehen, aber…