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GQ (D)GQ (D)

GQ (D)

April 2019

Mit Intellekt, Charme, journalistischer Kompetenz, einer klaren Haltung und immer stilvoll führt GQ durch die männlichen Lebenswelten – von Business bis Beziehung, von Mode bis Mobilität. Die Ressorts und Themen von GQ sind ebenso vielfältig wie das Leben seiner anspruchsvollen und weltoffenen Leser. GQ informiert, unterhält auf hohem Niveau, amüsiert, inspiriert, spürt Trends auf, berät und öffnet neue Blickwinkel.

País:
Germany
Idioma:
German
Editor:
Conde Nast Verlag GmbH
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EN ESTE NÚMERO

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der king of fashion

(Foto: Pawel Pysz) „Die Zeiten, in denen Fashion wirklich Abenteuerland war, sind endgültig vorbei.“ Sagt Wolfgang Joop. Und weint. Wenige Minuten nachdem die Nachricht vom Tod Karl Lagerfelds durch die Welt schoss, habe ich ihn angerufen. Joop ist gerade in London in der Galerie von Thaddaeus Ropac, um sich die Ausstellung von Erwin Wurm anzusehen. Aber jetzt nur – ja – Tränen. Männertränen. Momente ehrlicher Trauer.In der Fashionwelt schalten alle Social-Media-Kanäle auf Schwarz. „Wir werden niemals dein unglaubliches Talent und deine unendliche Inspiration vergessen“, schreibt Donatella Versace. Selbst Philipp Plein, immer noch Rebell der Branche, postet traurige Herzen. Alle spüren: Mit King Karl stirbt eine Zeit. Eine ganze Ära. Unwiederbringlich.Lagerfeld war gelebtes Weltkultur-Erbe. Die Lady Diana der Mode. Jeder hatte seinen Lagerfeld-Moment. Niemand konnte Schönes, Böses, Inspirierendes so in die…

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gq collector’s edition

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backstage

GQ ♥ BERLIN COVERSTORY Berlin ist sowieso schon eine Endlos-Party – aber momentan hat das Lebensgefühl dieser Stadt noch einen Extra-Touch Glamour, ein bisschen Hollywood-Feeling. Es herrscht, so sagt das ein Produzent: „Goldgräberstimmung!“ Die Fotografinnen Nada Lottermann und Vanessa Fuentes (von links) und das GQ-Team aus Kulturredakteur Ulf Pape und Photo Director Frank Seidlitz (oben rechts) haben während der Berlinale mehrere Tage und Nächte mit Stars und Playern des Film-Business gefeiert. Ab Seite 68 zeichnen sie ein großartiges, opulentes Sittengemälde. @lottermannfuentes MATTHIEU BOUREL ILLUSTR ATOR Surreale Collagen, die sich wie LSD-Trips anfühlen, sind die Spezialität des in Berlin lebenden Künstlers. Zwei davon sind exklusiv in dieser GQ zu sehen – sie illustrieren das wirklich bewusstseinserweiternde Interview mit Michael Pollan. (S. 115) SCHNEEKUGEL FALKE Der Star der…

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let it be

(Illustration: Neil Webb) Ich bin Vegetarier. Keine Sorge, dafür erwarte ich keinen Applaus. Ich rechne wegen dieses Outings auch nicht mit einer Schwemme von entzückten Emojis in meinen Instagram-DMs. Ich meine, okayyyy, ich bin Vegetarier, aber das allein unterscheidet mich ja noch nicht von mindestens 375 Millionen anderen Menschen. Aber irgendwie ist es dann doch eine coole Sache. Es könnte nämlich unseren Planeten retten. Die Chancen stünden noch besser, wenn SIE auch mitmachen!Ich habe vor 15 Monaten aufgehört, Fleisch zu essen, bin also eher noch Veggie-Rookie. Ich werde von Freunden oder beim Business-Lunch immer wieder gefragt, wie es mir „damit so geht“. Meine Antwort: Mir geht’s genauso gut oder schlecht wie vorher. Ich bin übrigens auch kein militanter Fleisch-Hater geworden, lassen Sie es sich ruhig schmecken. Manchmal denke ich sogar…

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musik boom! boom! boom!

Seit über 20 Jahren zeigt das Berliner Elektro-Duo Modeselektor, was ein IDM-Brett ist. Diese Abkürzung steht nicht nur für Intelligent Dance Music, sondern auch für Ideenmanagement. Kein Wunder also, dass die beiden jetzt wieder mit einem Album voll brillanter Einfälle aufschlagen. Gernot Bronsert und Sebastian Szary – zuletzt vor allem als zwei Drittel von Moderat aktiv, der großartigsten Elektro-Popband der Zehnerjahre – führt die Suche nach dem noch nicht abgedroschenen Beat immer in besonders schöne dunkle Räume. Hater finden so eine Musik bloß repetitiv. Aber der Sinn von elektronischer Musik liegt ja in der Wiederholung. In der Wiederholung. In der Wiederholung. Who Else, Modeselektor, Monkeytown Records…

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come on, vogue!

Bevor Madonna ihren heutigen Zustand erreichte, war sie eine unfassbar coole Anti-Establishment-Figur, die sich mit schönen schwulen Schwarzen umgab. Kein Wunder, dass einer ihrer größten Hits vom Voguing beeinflusst war. Das war eine Art Battle-Dancing, das in der New Yorker Queer-Community der 80er und frühen 90er wahnsinnig beliebt war. Madonnas Monsterhit „Vogue“ sowie der Dokumentarfilm „Paris Is Burning“ von 1990 machten den Mix aus strengem Pharaonen-Tanz und Model-Posing-Karikatur auch im Mainstream bekannt. Der Vogue-Subkultur von damals setzt nun die Netflix-Serie „Pose“ ein bewegendes Denkmal. Erzählt wird die Geschichte des jungen Trump-alikes Stan Bowes (großartig: Evan Peters) und der Gay- und Trans-Community. Neben Peters und Shooting-Star Ryan Jamaal Swain ist es auch Regisseur Ryan Murphy, der „Pose“ zu einem Highlight macht. Mit „Glee“ und „American Crime Story“ hat er sein…

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