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Business Punk

Business Punk

04/2020

"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

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OSTA IRTONUMERO
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TILAA
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6 Numerot

tässä numerossa

1 min
editorial

Es ist schon faszinierend: Nachdem wir in den vergangenen Jahren alles darangesetzt haben, die Erde per Sabbatical und Weltreise kleiner zu machen und sie uns lückenlos zu erschließen, kommt der neue Triumph der Mikrogesellschaften. Teams, Chatgruppen, Netzwerke – und nicht zuletzt Offline-Clubs. Um dem Clubphänomen in seiner Vollendung nachzuspüren, haben wir mit Florian Hettler (auf dem Foto rechts), dem Geschäftsführer des China Club Berlin, der exklusivsten Member-Gemeinschaft der Hauptstadt, gesprochen. Fotograf Gene Glover (rechts) machten beim Termin nicht nur die Wolken zu schaffen, sondern auch ein nerviger Textredakteur, der unbedingt Behind-the-Scenes-Material sammeln wollte. Dass Glover dann doch noch genügend Material auf die SD-Karten bekam, seht ihr ab Seite 26. Bleiben wir beim Clubgedanken: Wenn es eine Branche gibt, die von uralten Seilschaften lebt, dann doch die Finanzwelt. Die alten Boys eben.…

1 min
meeting im morgen

Selbst in Japan setzt sich langsam der Gedanke durch, dass die Menschen zu viel Zeit auf der Arbeit verbringen. Konsequenz: Alle ab nach Hause. Quatsch, natürlich nicht. Die Lösung, die der Immobilienkonzern Mitsui Fudosan aus Tokio gefunden hat, besteht darin, dass man das Büro einfach ein wenig mehr nach Zuhause aussehen lässt. Das jedenfalls war der Auftrag, den sie noch vor dem Lockdown den Architekten von I IN erteilt hatten. Und die haben nun ihr cozy Konzept fertiggestellt. Gedämpftes Licht. Warme Farbtöne. Wände mit Struktur. Hier sollen die Mitarbeiter neben der Arbeitszeit persönliche Projekte voranbringen. Laut den Architekten wollte man einen Ausblick auf die Welt von morgen geben, aber nicht wie bei „Star Trek“, sondern eher der Zeit bloß einen Ticken voraus sein. Trotzdem haben die Eigentümer von Mitsui Fudosan…

3 min
»jemand, der weiß, wie es läuft«

Herr Szabo, viele schwanken beim Einstieg ins Berufsleben zwischen Konzern und Startup. Was spricht für die Corporate-Laufbahn? In einem großen Unternehmen kann man eine Karriere machen, die erfüllend ist, bei der man viel Einfluss hat und viel verändern kann. Außerdem kann man viel Wissen sammeln, das einem hilft, falls man später selbst gründen will. Wer eine solide Grundausbildung genossen hat, weiß, wie es funktioniert. Warum dann der oft schlechte Ruf von Konzernen? Das ist die Kritik an den gewachsenen Strukturen. Viele befürchten, dass sie keine eigenen Entscheidungen treffen können und sich immer mit anderen abstimmen müssen. Ich finde, das ist eine sehr einseitige Betrachtung. Es gibt auch viele positive Aspekte: Stabilität, ein klarer Fokus und Verantwortung. Außerdem verdient man meist gutes Geld. Deshalb möchte ich junge Leute ermutigen, in einen Konzern zu gehen…

1 min
wir leben in einer gesellschaft

1984.me Leider hat man in den Social Feeds für alle nachvollziehbar hinterlassen, dass man nicht immer der große Verfechter progressivster Ansichten war. Einfach der App 1984.me Zugriffsrechte erlauben, die mittels KI laufend die schlimmen Tweets von 2010 anpasst – löschen wäre nämlich verdächtiger. Merke: Oceania had always been at war with Eastasia. QQ.life Eigenwerbung, lernt man nach drei Sekunden auf Linkedin, ist essenziell. Aber eben auch maximal Fremdscham verursachend. Deswegen schlägt das Plug-in Quiet Quality (QQ.life) jede Woche Menschen zur Vernetzung vor, die vollständige Profile und interessante Qualifikationen haben – und dankbarerweise auf jede Form von Beiträgen verzichten. Cringe.score Frisch vernetzt – und jetzt? Muss man sich bald für die Einladungen in private Telegram-Gruppen schämen? Cringe.score ermittelt eine Zahl, die vermittelt, bei welchem Xing-Horst man gleich die Benachrichtigungen stumm schalten sollte. Die Premiumvariante entfolgt automatisch…

1 min
meine helden

01 Nachhaltigkeit liegt mir am Herzen, darum habe ich einen regelrechten Hass auf Einwegplastik. Ein Vorbild ist Milena Glimbovski . Mit „Original Unverpackt“ hat sie in Berlin den ersten Laden komplett ohne Plastik eröffnet. 02 Der Journalist Alex Blumberg ist der Gründer des 2019 von Spotify gekauften Podcast-Startups Gimlet Media. In meinem Liebingspodcast „StartUp“ bespricht er offen die Probleme von Gründern, über die sonst keiner redet. Erbaulich, lustig und ermutigend. 03 Sie ist eine feministische Ikone und entwickelte eine facettenreiche, persönlichere Philosophie des Existenzialismus: Simone de Beauvoir . Es ist mein Traum, ein Buch in ihrem Stil zu schreiben – philosophische Wahrheiten, verpackt in Fiktion. 04 Mit Kleiderly hat die Chemieingenieurin Alina Bassi ein Verfahren entwickelt, das Kleidungsabfälle zu neuen Materialien verarbeitet. Ihre Vision: die Kohlenstoffemissionen in der Mode reduzieren. Ich bin begeistert,…

2 min
#watchlist update

Tue Gutes und rede darüber Mobility & Property, 2020 Lawrence Leuschner, Tier Mobility Als die elektrischen Tretroller kamen, war der Aufschrei groß. Seitdem hat der Anbieter Tier Mobility einiges für sein Image getan, etwa durch die Einführung von Modellen mit wechselbaren Akkus oder die Verpflichtung, ab 2020 komplett klimaneutral zu sein. Nun verkündete Co-Gründer Lawrence Leuschner den nächsten Schritt, der beweisen soll, dass er mit seinem unternehmerischen Tun wirklich nur Gutes beabsichtigt: Er gründete einen Nachhaltigkeitsfonds namens Blue Impact Ventures und überschrieb diesem all seine Anteile an Tier Mobility – und zwar unwiderruflich. Sollte er also einmal das Unternehmen verlassen, casht Leuschner nicht mehr selbst aus. Stattdessen fließt das Geld in den Fonds, der es nutzt, um in Startups mit nachhaltig geprägten Geschäftsmodellen zu investieren. Health & Science 2020 Stefan Bunk, Merantix Für Vara, seine KI-basierte…