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GEOkompakt

GEOkompakt

61/2019

"GEO KOMPAKT stellt ein großes Thema der Allgemeinbildung umfassend und verständlich dar - begleitet von exzellenten Fotos und aufwändigen Illustrationen. GEO KOMPAKT bereitet etabliertes Wissen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse so auf, dass der Spaß beim Lesen nicht verloren geht. Statt trockener Fakten werden erstaunliche Zusammenhänge geschildert und ungewöhnliche Geschichten erzählt. Erfahrene Journalisten und die Mehrfachprüfung aller Fakten garantieren die Verständlichkeit und hohe Verlässlichkeit der Inhalte."

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1 min
liebe leserin, lieber leser

Das Geheimnis eines harmonischen Familienlebens – und ein Abschied Kaum etwas setzt derart intensive Emotionen in Menschen frei wie der Gedanke an die eigene Familie. Sie wird von manchen als große Last empfunden, von anderen als höchstes Glück. Nichts prägt uns stärker als unsere Herkunft – sei es über die Erbanlagen, sei es über die Erfahrungen, die wir im Umgang mit Vater und Mutter sammeln. In dieser Ausgabe befassen wir uns mit dem machtvollen Erbe der Eltern. Wir erklären, wieso Kinder oft deren Verhaltensweisen übernehmen, ohne aber Gefangene ihrer Sozialisation zu sein. Wir beschreiben, weshalb bestimmte Menschen von klein auf im Abseits stehen – und wie manche Geheimnisse noch Generationen später die Nachgeborenen belasten. Ich verspreche Ihnen einen großen Erkenntnisgewinn bei der Lektüre. Noch einige Zeilen in eigener Sache: Ich habe GEOkompakt vor…

15 min
die kraft des miteinanders

Das vererbte Trauma »Manche Erlebnisse schreiben sich direkt ins Erbgut ein« Prof. Dr. Isabelle Mansuy, Hirnforscherin, Zürich Katastrophale Erfahrungen prägen nicht nur das Leben des jeweils Betroffenen, sondern auch das seiner Kinder und Enkel, berichtet die Züricher Forscherin Isabelle Mansuy Was macht uns zu dem Menschen, der wir sind? Bislang hieß es stets: Die Gene und das Leben, das wir leben, prägen eine Person. Wahrscheinlich aber formen nicht nur die eigenen, sondern auch die Erfahrungen unserer Eltern, Groß- und Urgroßeltern unser Ich. Vor allem die Folgen von Stress und Traumata werden oft von einer Generation in die nächste weitergegeben. Und zwar in Teilen direkt: über das Erbgut. All das legen zumindest unsere Untersuchungen an Mäusen nahe. Trennten wir Mäusekinder nach der Geburt täglich und unvorhersehbar für drei Stunden von ihren Müttern, was für sie ein großes…

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das erbe der eltern

PRÄGUNG Wir alle leben in einem komplexen Kraftfeld aus Werten und Erwartungen, aus Grundeinstellungen und Interessen, aus Vorlieben und Abneigungen. Wir fühlen uns mit einer bestimmten Gegend heimatlich verbunden, haben ein gewisses Faible für Automarken oder Sportvereine, lieben Ordnung oder genießen das Chaos, sehnen uns nach fremden Ländern oder suchen ein Haus mit Garten. Und erstaunlich viel von diesen ganz speziellen Charakterzügen und Verhaltensweisen – von dem also, was jeden von uns letztlich zu einem individuellen Menschen macht – hat mit den Eltern und unseren Erfahrungen in der Kindheit zu tun. Wir machen uns das nur häufig nicht bewusst. Das Elternhaus formt die Sicht der Kinder auf die Welt – und wie sie sich in ihr verhalten sollten Beispielsweise haben Forscher beobachtet, dass der Ort, an dem wir aufwachsen, recht genau vorgibt, wo…

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wie brüder und schwestern unser ich formen

Als Kinder fühlen sie oftmals eine ganz spezielle Verbundenheit zueinander, so nah und besonders wie zu keinem anderen Menschen. Sie spielen miteinander, raufen, streiten und vertragen sich wieder. Sie schlafen in einem Bett, teilen Geheimnisse und eifern einander nach. Und noch lange im Leben können Geschwister einander innige Vertraute sein, wichtige Ratgeber, unerlässliche Stützen in Lebenskrisen und Helfer in Notlagen. Brüder und Schwestern vermögen einander das Gefühl zu geben, dass da immer jemand ist, auf den Verlass ist. Jemand, der einen nie fallen lassen wird – egal, was geschieht. Und doch finden viele Menschen als Erwachsene keinen Zugang mehr zu dieser Vertrautheit. Sie verlieren den Bruder oder die Schwester aus den Augen, wissen nicht mehr, was den anderen in seinem Alltag bewegt. Aus nächsten Verwandten werden mit den Jahren Fremde, so wenig…

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die macht der familie

GEOkompakt: Herr Professor Schneewind, obwohl wir mit Freunden und Partnern oft enger verbunden sind, fühlen wir uns Angehörigen gegenüber besonders verpflichtet. Wie kommt das? Prof. Klaus Schneewind: Blutsbande übertrumpfen letztlich alle anderen Bindungen, vor allem in Notlagen. Aus Sicht von Biologen liegt die Ursache dafür in den Genen. Statistisch gesehen teilen wir mit unseren Eltern und Geschwistern 50 Prozent des Erbguts, mit Neffen und Enkeln 25 Prozent und mit unseren Cousins 12,5 Prozent. Wenn wir das Überleben eines Verwandten sichern, ihm helfen und ihn unterstützen, können wir also einen Teil unseres eigenen Erbguts für die nächste Generation bewahren. Diese Theorie lässt sich durch Beobachtungen stützen: Je näher Menschen miteinander verwandt sind, desto mehr helfen sie einander. Stimmen Sie dem als Psychologe zu? Ja, und ich muss dafür nicht mal die Biologie bemühen. Wir machen…

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vom ideal der neuen mutter

Die Mutter ist die letzte Fiktion unserer Zeit. Als würde eine Geburt aus Frauen in all ihrer Verschiedenheit nicht ebenso unterschiedliche Mütter machen, sondern einen Singular: die Mutter. Mit eingebauter Weichheit und erwartbarer Meinung, mit Opferwillen und Gefühlsüberschuss. Von keiner anderen Lebensphase, nicht von Karriere und Krankheit, nicht von Hochzeit und dem Abschied von Sterbenden nehmen wir an, dass sie Menschen so grundlegend verwandeln wie die Geburt: von der Frau zur Mutter. Und damit zu einer mütterlichen Liebe, die ihresgleichen nicht kennt. Ein Mann, der Vater wird, erfährt keine annähernd vergleichbare Umformung und Aufwertung. Kaum ein weiblicher Star versäumt heute nach einer Geburt die Bemerkung, durch das Kind ein besserer, liebevollerer Mensch zu sein. Und die Romanistin Barbara Vinken schrieb ein Buch mit dem programmatischen Titel: „Die deutsche Mutter“. Im Singular. Doch diese…