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P.M. Magazin 06/2019

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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2 min
lust an der vision

Liebe Leserin, lieber Leser, seit es P.M. gibt, befasst sich die Redaktion immer wieder mit hypothetischen Szenarien der Zukunft der Welt. Unser Motto »Neugierig auf morgen« – es ziert jeden Monat unser Titelblatt – spiegelt diesen Kern unseres journalistischen Selbstverständnisses sehr treffend. Denn es liegt ja in der Natur des Menschen, dass wir uns über Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten Gedanken machen, dass wir eintauchen in Visionen einer Zukunft, von der wir nicht wissen können, wie sie wirklich verlaufen wird. Also bauen wir mit den Puzzleteilen unseres Wissens von heute das Bild einer Welt von morgen. Unsere kleine Rubrik »Zurück in der Zukunft«, in der wir jeden Monat eine technologische Vorhersage aus einer alten Ausgabe von P.M. präsentieren, zeigt: Manchmal hatten unsere Kollegen einen erstaunlichen Riecher für das, was damals Zukunft war und…

1 min
zitate

»Es ist der Reiz des Lebens, dass man nicht alles für selbstverständlich hält, sondern noch bereit ist, sich zu wundern.« VICCO VON BÜLOW (1923–2011), deutscher Humorist Eingesandt von Jan-Matthias Schultze, Berlin »Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie dann zu machen, wenn keiner zuschaut.« PETER USTINOV (1921–2004), britischer Schauspieler Eingesandt von Christopher Decu, Delmenhorst »Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.« ARISTOTELES (384 v. Chr.–322 v. Chr.), griechischer Gelehrter Eingesandt von Ulrich Rasch, Kimratshofen »Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.« ARTHUR SCHOPENHAUER (1788–1860), deutscher Philosoph Eingesandt von Detlef Haja, Flensburg »Drei Dinge können nicht lange verborgen bleiben: die Sonne, der Mond und die Wahrheit.« SIDDHARTHA GAUTAMA (563 v. Chr.–483 v. Chr.), indischer Begründer des Buddhismus Eingesandt von Melanie Schaake-Most, E-Mail HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns!…

2 min
reaktion

P.M. 05/2019 Zeit Wann war jetzt? Da wir mit unserem Hirn nur linear denken können, ist die Vorstellung von einem »Blockuniversum«, wie im Artikel beschrieben, kaum zu begreifen. Meine Gedanken gehen weiter: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind verwoben und waren vielleicht immer existent. Was wäre, wenn wir stetig in der Zeit herumspringen? Vielleicht bewege ich mich, während ich diese Zeilen schreibe, in der Vergangenheit und Zukunft hin und her. Komme dann wieder in die Gegenwart und schreibe weiter, nur nehme ich diese »Reise« nicht wahr. Wenn dies so wäre, könnten Déjàvus oder Prophezeiungen erklärt werden: als »Risse« im Raumzeitgebilde, die sich im Gedächtnis festgesetzt haben, weil wir tatsächlich schon da waren. Jedenfalls: Beim Lesen des Artikels verflog die Zeit. Dank dafür. Benjamin Schubert, per E-Mail P.M. 05/2019 Alpha T-Rex im Kleinformat Ich lese begeistert P.M. Viele der behandelten…

10 min
alpha

Unter der Glocke LUFTVERSCHMUTZUNG Bis zu 170 000 Tonnen Kohle lagern unter der Kuppel des taiwanesischen Kraftwerks Hsinta. Sie werden aus Kanada, Australien und Südafrika importiert, mithilfe von Förderbändern aufgetürmt und schließlich verfeuert. Hsinta besitzt insgesamt vier überdachte Lagerareale. Die 67 Meter hohen Kuppeln sollen verhindern, dass der feine Kohlestaub fortweht und die Lungen der Anwohner schädigt. Taiwan leidet unter starker Luftverschmutzung: Verkehr, Schwerindustrie und Kraftwerke blasen Feinstaub, Schwefelverbindungen und Stickoxide in die Luft. Auch vom chinesischen Festland wehen Schadstoffe hinüber. Die giftigen Schwaden bleiben an den Bergflanken der Insel Taiwan hängen. Zurück in der Zukunft: Smarte Uhren 1992 27 Jahre können eine gefühlte Ewigkeit sein. 1992 siegte Bill Clinton bei der US-Präsidentschaftswahl, und in Maastricht unterzeichneten zwölf Staaten den Gründungsvertrag der Europäischen Union, darunter Großbritannien. 27 Jahre können aber auch ein Wimpernschlag sein. Im…

16 min
die welt nach uns

Käfer, Vögel, schwirrende Libellen. Aber kein Mensch weit und breit – obwohl hier 70 Häuser stehen, viele von ihnen mehrstöckig. Die nur 480 Meter lange und 160 Meter breite japanische Insel Hashima war noch vor wenigen Jahrzehnten der am dichtesten besiedelte Ort der Welt, knapp 5300 Einwohner lebten hier. Doch als 1974 der Abbau von Kohle unter dem Meer endete, verließen sie ihre Häuser und zogen fort. Heute stehen auf der Geisterinsel nur noch Ruinen: Von den Gebäuden aus Beton und Stahl sind kahle, fensterlose Gerippe geblieben – mit bröckelnden Fassaden, aus denen Steine und Balkongitter herabfallen. Die Menschen, die hier einst lebten, nannten Hashima »die Insel ohne Grün«. Doch längst hat eine üppige Pflanzenwelt die steinernen Bauten und Straßen erobert. So wie hier könnte es eines Tages überall auf der Welt…

12 min
kleinere herzen, kleinere hirne

Frau Ganse, wissen Experten, was auf die Astronauten bei einer Marsmission körperlich zukommt? Wir Weltraummediziner wissen das, doch der Raumfahrt-Community ist vieles nicht bewusst. Wir erwarten jedenfalls erhebliche medizinische Schwierigkeiten. Zum Beispiel? Erst vor Kurzem fiel ein ganz unerwartetes Problem auf: Die Astronauten sehen schlechter. Das liegt aber wahrscheinlich nicht an den Augen selbst – das Gehirn schrumpft offenbar und bleibt auch nach der Rückkehr kleiner. Es kann optische Signale anscheinend weniger gut verarbeiten. Die Astronauten werden dümmer? Sie entwickeln kognitive Probleme, die aber im Detail noch nicht bekannt sind. Wenn also die NASA sagt, eine Marsreise sei machbar, dann antworten wir Mediziner: Bis dahin sind noch viele Studien nötig, auch auf der ISS. Lassen Sie uns eine fiktive Reise zum Mars beginnen. Nach welchen Kriterien werden die Raumfahrenden ausgewählt? Grundsätzlich kann fast jeder ins All fliegen.…