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Unsere aktuelle Zeit ist geprägt von Unsicherheit und Sorgen.Überall spricht man von „Krise“.Mein Co-Chefredakteur Florian Gless führt in seiner Kolumne auf Seite 16 anschaulich aus, warum wir diesen Begriff – zumindest hier bei uns und gerade jetzt – mit Bedacht wählen sollten. Es ist richtig, dass die Lebensmittel- und Energiepreise als Folge des Krieges weltweit steigen und auch wir in Deutschland das deutlich zu spüren bekommen. Was die Inflation für unseren Alltag bedeutet, erklärt mein Kollege Rolf-Herbert Peters anhand eines Hamburgers. Sie haben richtig gelesen: Zerlegt man dieses Fast-Food-Gericht in die vielen Zutaten, von Tomaten über Salat bis zum Weizenbrötchen, und in die einzelnen Schritte des Herstellungsprozesses, lässt sich gut nachvollziehen, warum Produkte gerade teurer werden (ab Seite 36).Robert Habeck schwört die Deutschen sogar darauf ein, dass wir „ärmer werden“.…
Meine Oma sagte immer: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.“ Passt hier ganz gut. Fridolin Heyer auf Facebook stern Nr. 14/2022, „Pekings Drang zur Weltmacht“ – wie China den Ukraine-Konflikt für eigene Interessen nutzt Lähmendes Gift Die Chinesen sollten sich auf ihre jahrtausendealten Kulturen besinnen. Der Griff nach der Weltmacht auf politischer, wirtschaftlicher und militärischer Basis wird ihre gesellschaftliche Entwicklung langfristig eher behindern. Denn die Menschen können sich in China nicht in ihrer ganzen kulturellen, individuellen Vielfalt entwickeln, sondern werden in ein standardisiertes System gepresst. Ein lähmendes Gift, das auch trotz der Proklamation „grenzenloser Freundschaft“ wirksam bleibt. Christoph Müller-Luckwald, Bingen Schlüsselrolle Der Schlüssel zum Frieden in der Ukraine ist in Peking. Und da wir schon so abhängig vom Reich der Mitte sind, wird er da auch…
Im Untergrund von Charkiw Ein Schuldirektor aus Charkiw lud stern-Reporterin Bettina Sengling (r.) und Fotografin Gaëlle Girbes zu einem Kaffee in der U-Bahn-Station „Prospekt Gagarina“ ein. Der Lehrer lebt seit Kriegsbeginn dort, sucht Schutz vor dem Dauerbeschuss russischer Truppen. Mehrere Tage lang fuhren die Reporterinnen durch die umkämpfte Stadt, um den Alltag im Krieg zu beschreiben. Sie begleiteten Mitglieder der Hilfsorganisation „Proliska“, die Menschen in Bunkern mit Lebensmitteln versorgen, in ständiger Angst vor Angriffen. Sengling und Girbes kennen „Proliska“ seit Jahren, die Stiftung stern unterstützt die Organisation. Ihre Reportage beginnt auf Seite 78. Ostersause In der bayerischen Familie von Genuss-Kolumnistin Denise Wachter wird an Ostern das traditionelle Eiertitschen begangen. Dabei nimmt jeder ein hart gekochtes Ei in die Hand und versucht die Schale seines Gegenübers mit einem Schlag auf die…
UKRAINE AUF OFFENER STRASSE Im Kiewer Vorort Butscha bergen Mitarbeiter der Stadtverwaltung am vergangenen Sonntag die Leichname getöteter Zivilisten. Kurz zuvor sind russische Soldaten nach wochenlanger Belagerung abgezogen. Zeugen zufolge erschossen sie wahllos Ukrainer. Einige wurden auf dem Heimweg vom Einkaufen getötet, andere mit verbundenen Händen exekutiert. In der Gegend fand sich ein Massengrab. Nach Angaben ukrainischer Behörden wurden in der Umgebung über 400 Leichen gefunden. Fotografen, Ermittler und Mitarbeiter von Menschenrechtsorganisationen versuchen, bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen zu helfen. IRAK BAGDAD TANZT Ballettschülerinnen bereiten sich auf ihren Auftritt bei der alljährlichen großen Zeremonie der „Schule für Musik und Ballett“ vor. An der Akademie, die 1968 gegründet wurde, studieren Mädchen und Jungen zwischen 6 und 18 Jahren. Der strenge Unterricht beginnt nachmittags, dann tauchen die Kinder und Jugendlichen in märchenhafte…
Regelmäßig machen wir beim sterneine Blattkritik. Jede Woche sprechen wir darüber, was in der neuen Ausgabe gut und was nicht so gut gelungen ist. Immer wieder laden wir auch externe Kritiker ein, die uns offen ihre Meinung sagen. Vor vielen Jahren, im Herbst 2004, hatten wir einen jungen russischen Kollegen zu Gast, der gerade die Journalistenschule absolviert hatte. Ich erinnere mich so genau, weil es eine der eindrücklichsten Blattkritiken war, die ich jemals erlebt habe. Es war die Ausgabe nach dem Massaker von Beslan. Islamisten hatten in der ossetischen Stadt nahe der georgischen Grenze eine Schule überfallen und mehrere Hundert Schüler als Geisel genommen. Nach drei Tagen stürmten russische Sicherheitskräfte das Gelände, mehr als 330 Menschen kamen dabei um. In fließendem Deutsch mit rollendem R sprach der junge Kollege über…
76 % der deutschen Männer mit Kinderwunsch wollen laut einer Umfrage mindestens zwei Monate in Elternzeit gehen. Und: Fast die Hälfte der zukünftigen Väter wünscht sich eine gleichmäßige Aufteilung der Elternzeit zwischen den Partnern. ÜBERLEBENSKÜNSTLER Fünf Jahre nach der Befreiung erwacht im kriegsgebeutelten Mossul langsam wieder das kulturelle Leben. Eben erst fand in der nordirakischen Stadt das „Mosul Traditional Music Festival“ statt. Außerdem eröffnete eine Kalligrafie-Ausstellung im weltbekannten Mosul Museum. DIESE GEBURT IST EIN GLÜCKSFALL Schätzungen zufolge gibt es nur noch etwa 80 Exemplare der vom Aussterben bedrohten Sumatra-Nashörner – und jetzt eins mehr. In einem Schutzgebiet im Way-Kambas-Nationalpark in Indonesien brachte die Nashorndame Rosa Nachwuchs zur Welt. GEMÄSSIGTER KAFFEEKONSUM kann gut fürs Herz sein und zu einem längeren Leben führen. Das hat eine Analyse des American College of Cardiology…