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GQ (D)GQ (D)

GQ (D) Style 02/2018

Mit Intellekt, Charme, journalistischer Kompetenz, einer klaren Haltung und immer stilvoll führt GQ durch die männlichen Lebenswelten – von Business bis Beziehung, von Mode bis Mobilität. Die Ressorts und Themen von GQ sind ebenso vielfältig wie das Leben seiner anspruchsvollen und weltoffenen Leser. GQ informiert, unterhält auf hohem Niveau, amüsiert, inspiriert, spürt Trends auf, berät und öffnet neue Blickwinkel.

Pays:
Germany
Langue:
German
Éditeur:
Condé Nast Germany GmbH
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DANS CE NUMÉRO

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editorial

Fashion lebt schon immer vom Spannungsverhältnis zwischen Fantasie und Realität. Dem ganz großen Glamour, dem schönen Schein auf der einen Seite – und dem Authentischen, der Wahrheit der Straße auf der anderen. Trends pendeln zwischen diesen Polen hin und her, seit jeher. Nachdem die letzten Saisons von maximalistischen Traumwelten geprägt waren, geht die Stimmung jetzt klar wieder in die umgekehrte Richtung, hin zu realness , Ungekünsteltheit, Funktionalität. Mode darf rough und unperfekt sein, sogar ugly. Sie lässt Brüche zu. Was diese Realität aber nicht bedeutet: Normalität. Die Designer nehmen Codes und Signale aus dem „echten Leben“ und steigern sie ins Extreme, teilweise ins Absurde. Ein Spiel mit der Realität, das wir in unseren Modestrecken in diesem Heft widerspiegeln: Wir sehen Familien im Bus, junge Menschen in tristen Küstenlandschaften und Security-Personal auf…

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contributors

MARLENE MARINO Fotografin Ein Riesen-Trend dieser Saison gab die Versuchsanordnung für die „High Security“-Strecke (S. 170) vor: Weil die Kollektionen von Prada und Calvin Klein 205W39NYC von Schutz- und Arbeitskleidung inspiriert sind, filmte Marlene Marino die Models am Set in London, schickte die Bilder auf einen alten Röhrenfernseher, wo sie im Stil von Überwachungsvideos erschienen, und fotografierte diese dann. KATJA RAHLWES Fotografin Normalerweise inszeniert die in Paris lebende Katja Rahlwes Frauen, und zwar meist nach dem Prinzip: je weniger Kleider, desto besser. Beim Shoot mit Jared Leto (S. 84) hatte sie es zur Abwechslung mit einem Mann in viel Kleidung zu tun – und mit einer besonderen Kulisse. Der Schauspieler und Musiker lud das Team in sein Anwesen in Los Angeles ein. Das wartet mit einer spektakuläre Geschichte auf: Leto bewohnt einen Teil einer ehemaligen…

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collection

Black Power 1945 erschien die erste Ausgabe von „Ebony“ – der ersten Lifestyle-Zeitschrift, die sich an ein afroamerikanisches Publikum richtete. Sechs Jahre später startete der „Ebony“-Gründer John H. Johnson auch noch ein Nachrichten-Weekly namens „Jet“. Beide Magazine gehörten schnell zu den wichtigsten Plattformen der schwarzen Kultur in den USA. Aus den vier Millionen Bildern des Archivs der Johnson Publishing Company hat der Künstler Theaster Gates nun eine Ausstellung kuratiert. Besonders gewürdigt werden dabei die Fotografen Moneta Sleet Jr. und Isaac Sutton, speziell ihre Darstellung von Models und Schauspielerinnen – eine Feier der Female Black Power. Scottland Travis Scott ist einer der stylischsten Männer der Gegenwart, außerdem Freund von Kylie Jenner. Vor allem aber ist er Rapper und hat als solcher gerade sein drittes und bislang bestes Album veröffentlicht. „Astroworld“, bunt und busy wie…

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nick wooster x paul & shark

Style-Guru Nick Wooster (oben rechts) war Einkäufer für Bergdorf Goodman, und beriet Brands wie Calvin Klein und Ralph Lauren. Mittlerweile arbeitet er als Fashion Consultant. Für Paul & Shark entwarf er gerade eine exklusive Capsule Collection. GQ Style: Was war die Inspiration für Ihre Zusammenarbeit mit Paul & Shark? Nick Wooster: Ich stelle mir für jedes Projekt die gleiche Frage: „Was würde ich gern anziehen?“ Denn wenn ich etwas mag, wollen es vermutlich auch andere tragen. Verraten Sie uns Ihren persönlichen Styling-Trick? Die stylischsten Menschen spielen immer mit Spannung: ein Vintage-Teil mit etwas Neuem, ein bisschen Streetstyle, kombiniert mit etwas Klassischem. Welchen aktuellen Trend mögen Sie besonders? Wahrscheinlich bereue ich das, sobald ich es ausspreche, aber ich mag Dad-Sneakers. Ich liebe klobige englische Dress-Schuhe, und die sind die perfekte Wochenendversion davon. Was sollte man bei seiner Garderobe…

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vetements / levi’s

Die Jamaika-Connection Für seine Vintage-Kollektion greift Levi’s auf ausgewählte Stücke aus seinem bis ins Jahr 1873 zurückreichenden Kleiderarchiv zurück und reproduziert sie teilweise originalgetreu. In dieser Saison bezieht die Kollektion ihre Inspiration von „Rockers“, einem Film von 1978, der in der jamaikanischen Musikszene spielt, sowie von der damals herrschenden Mode auf der Karibikinsel – eine Mischung aus Sports- und Workwear, geprägt von den USA-Reisen der Musiker. Die Levi’s-Kollektion, neben Jeansblau in Rostrot, Goldgelb und Grün gehalten, besteht aus Denim in verschiedenen Waschungen, Strick-Shirts, Cordhosen und Lammfelljacken. Leise, nostalgisch und sehr relaxed. We need to talk about … „The Elephant in the Room“: Nachdem er seine Kollektion unter dieses Motto gestellt hatte, ging Vetements-Mastermind Demna Gvasalia in einen Kindergarten in direkter Nachbarschaft des Züricher Label-Hauptquartiers und bat die Kids, ihrer Kreativität freien Lauf zu…

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erwin wurm / doublet

Der frühe Vogel Egal ob zu Hause oder auf Reisen – die ersten Morgenstunden, noch bevor er so richtig in den Tag startet, nutzt Erwin Wurm gern zum Kritzeln. Auf jedem beliebigen Papier, mit Farbstift, Bleistift, Kugelschreiber … was auch immer zur Hand ist. So schuf der große österreichische Künstler in den vergangenen drei Jahren Hunderte von Blättern – in der Summe eine Art gezeichnetes Tagebuch. Die neuen Wurm-Werke, darunter auch diese bunte Gurken-Groteske sowie die Skizze eines Fadenspiels, sind in diesem Winter in einer Ausstellung namens „Peace & Plenty“ in der Wiener Albertina zu sehen. Chaos – made in Japan Das Streetwear-Label Doublet wurde 2012 vom Schuhdesigner Masayuki Ino gegründet – mit dem Ziel, „Alltagskleidung mit einem Gefühl von Unordnung“ zu schaffen. Seitdem sorgten Doublets wild-verspielte Unisex-Kollektionen in Japan für Aufsehen –…

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