Es ist einer der sehr warmen Tage dieses Sommers, die Sonne knallt auf die Fenster des Konferenzraums im Frankfurter S. Fischer-Verlag, und die bereitliegenden Handfächer bringen kaum Abkühlung. Greta Thunberg leidet sichtlich, sie sei solche Temperaturen einfach nicht gewöhnt, sagt sie. Ein-, zweimal kommt sie deswegen im Gespräch kurz aus dem Takt und entschuldigt sich dafür.
19 ist sie jetzt, man sieht es kaum, sie wirkt nicht anders, als man sie aus den vergangenen Jahren kennt. Was daran liegt, dass sich die Bilder von ihr fest eingegraben haben: Das „Stop the blabla“-Mädchen mit den Zöpfen, schüchtern wie entschlossen, das ist die Schablone.
Wir reden kurz über das Wetter und die Bahn-Verspätungen, die sie auf ihrem Weg nach Frankfurt erlebt hat, und obwohl es über sie heißt, dass sie wegen ihres…
