TAKASHI TOJO, 87
Als ich 13 Jahre alt war, brach die Krankheit aus, mit 17 bin ich hierher, nach Oshima, gegangen. Freiwillig, weil die Nachbarn tuschelten. Meine Eltern haben mich dreimal jährlich besucht, aber seit ihrem Tod habe ich keinen Kontakt mehr zur Familie. Trotz der harten Arbeit wollte ich nie in die Gesellschaft zurück. Die Welt da draußen war zu schlecht für mich, und hier drinnen gab es auch Schönes: Ich habe in einer Big Band Klarinette gespielt, wir sind sogar in anderen Sanatorien aufgetreten. Heute leben von den 20 Musikern nur noch zwei, auch meine Frau ist gestorben. Ich lese jeden Tag in der Bibel, ich gärtnere, kalligrafiere und singe Karaoke. Die Zwangsisolation war ein Fehler, aber ich habe dem Staat vergeben.
KIYOSHI WAKIBAYASHI, 86
Ich bin vor…