Darf man die Unmengen an Plastikmüll kritisieren,die in Praxen und Krankenhäusern anfallen? Die Millionen Verpackungen, Beutel, Masken, Kittel, Handschuhe, Abdecktücher, Operationsbestecke, Behälter, Kanülen, Flaschen und anderen medizinischen Utensilien,die nach einmaligem Gebrauch im Abfall landen.Oder ist das unethisch, gerade jetzt in der Pandemie? Weil es doch um unser höchstes Gut geht,um die Gesundheit,wo CO2-Emissionen keine Rolle spielen dürfen.
Ich finde,man darf das kritisieren.Denn die deutschen Krankenhäuser sind der fünftgrößte Abfallproduzent der Republik. Jedes Krankenbett erzeugt mindestens zehn Kilo Müll – am Tag. Etwa 60 Prozent davon ist wie Hausmüll einzustufen und landet größtenteils in der Verbrennung. Dort dünsten die Kunststoffe nicht nur giftige Chemikalien aus, sondern auch CO2, das den Klimawandel beschleunigt. Der wiederum forciert Katastrophen wie die Eifelflut. Über andere Entsorgungswege gelangt Mikroplastik in den Nahrungskreislauf. Es schädigt Menschen und…
