Liebe Leserin, lieber Leser, vor einigen Jahren, als die Globalisierung allgemein noch als Verheißung angesehen wurde, schrieben Ökonomen gern über die „Superstar Economics“. Die besagten, kurz gefasst, was Abba schon früher wusste: „The winner takes it all.“ Auserwählte Superstars können in einer vernetzten Welt abkassieren, für das globale Mittelmaß bleibt wenig übrig. Es ist kaum anzunehmen, dass diese Ökonomen bereits „Swifties“ waren, als welche sich die Fans von Taylor Swift bezeichnen. Und doch ist Swift, 34, der Beleg für die Superstar-Theorie. Wo auch immer die US-Sängerin auftritt, wo auch immer ihre Songs erklingen, sie hat die Lizenz zum Superhit. „Würde Taylor Swift 2024 eine besonders hübsche Gartenschlauchkollektion auf den Markt bringen und behaupten, das sei ihr neues Album, würde sich auch diese Ansicht durchsetzen“, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ in einer…
