Wenn die Welt fast zu Ende ist, wenn nicht mehr viel kommt, dann sind wir am Handlungsort dieses Buches angekommen: im Südwesten Australiens, einem Landstrich, auf dem die Hitze wie ein Sargdeckel liegt.
Eine Erzählerin spricht uns an, „du“ sagt sie, meint aber sich selbst, Ruby, einen Teenager, deren Hund, das titelgebende „liebende, treue Tier“, von einer Bestie gerissen wurde. Deren Vater mal wieder von zu Hause abgehauen ist, dieses Mal für immer. Deren Mutter verzweifelt von den Jahren erzählt, als sie schön und so schlank war, dass sie in die Badeanzüge reinpasste, die noch immer im Schrank liegen. Deren Onkel sie seltsam anstarrt. Und deren große Schwester sich mit Motorradjungs und Schmerzmitteln vergnügt. Es sind die frühen Neunziger, auf den Partys läuft Nirvana, doch Zeit spielt in diesem grausamen…