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GEO

GEO 04/2020

DIE WELT MIT ANDEREN AUGEN SEHEN GEO war und ist eine unverwechselbare Mischung aus der Kraft und Magie des Bildes und der Nachhaltigkeit gründlich und seriös recherchierter Texte. Ein Magazin, das Reisen in den Blutkreislauf des Menschen genauso spannend macht wie Vorstöße in den Wasserkreislauf des Amazonas. GEO stellt Fragen und gibt Antworten, liefert ungewöhnliche Perspektiven und eröffnet neue Horizonte – mal ausführlich, mal für den schnellen Blick.

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequency:
Monthly
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12 Issues

in this issue

1 min.
editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, die Kollegen in der GEO-Verifikationsabteilung, die sämtliche Inhalte des Heftes auf Wahr und Falsch überprüfen, arbeiten nach einer schlichten Grundregel. Sie lautet: ganz genau hinsehen. Als sie sich mit der Titelgeschichte zum Thema Illusion beschäftigten, führte ihr Leitsatz allerdings zu einem eher seltenen Effekt – dezentem Schwindel. Farbige Kreise schienen sich zu drehen, Geraden begannen sich zu schlängeln, und Würfel änderten ihre Lage – man musste nur lange genug auf sie blicken. Es gibt ungezählte verblüffende Beispiele dafür, wie Bilder unsere Sinne trügen können. Aber optische Täuschungen sind weitaus mehr als unterhaltsame Phänomene. Hinter ihnen steht auch die Frage, wie viel (oder wie wenig) Einfluss das Sehen auf unser Bild der uns umgebenden Welt hat. Denn unser Gehirn nutzt für die visuelle Wahrnehmung erstaunlich wenige Informationen…

1 min.
unterwegs

Auf den geheimen Märkten des Khat GEO-Reporter Daniel Etter über die Macht der grünen Droge Kaum ein Ort bestimmt die Wirtschaft am Horn von Afrika so wie dieser: Awaday, Zentrum des Handels mit der Droge Khat. „Wir haben hier mit Dutzenden Sortierern, Großhändlern, Bauern gesprochen, ich habe selbst viel Khat kauen müssen, um Vertrauen aufzubauen“, sagt GEO-Reporter Daniel Etter, der fast vier Wochen in Äthiopien und Somaliland recherchierte. Den Lastwagen der Drogenkuriere im Auto zu folgen erwies sich dabei als lebensgefährlich: wegen des halsbrecherischen Tempos, mit dem diese durch die Nacht rasen. Die berauschende Wirkung der Blätter nimmt nämlich mit jeder Stunde nach ihrer Ernte ab, nach wenigen Tagen ist die Hauptwirkung verflogen. Seite 48 Ein Fotoschatz wird restauriert Normalerweise ist Klaus Nigge in der Wildnis unterwegs, etwa um Adler zu fotografieren. Für sein…

5 min.
resonanz

GEO-AUSGABE FEBRUAR 2020 Die Macht der Ringe Bei der Lektüre des Artikels stellte sich mir sofort die Frage, ob es sich bei dem Eigentümer des Rings nicht um einen Deutschordensritter gehandelt haben könnte. Der Fundort nahe der Elbe und somit relativ nahe einer Ordensniederlassung im 13. Jahrhundert sowie das „bedachte Kreuz“ auf dem Ring, das dem Ordenskreuz ähnelt, führten zu dieser Spontanassoziation. Was spricht dagegen? ELKE WEYAND, VIA E-MAIL Antwort der Redaktion: Es ist in der Tat nicht ausgeschlossen, dass es sich um einen Deutschordensritter handelt, jedoch gibt es dafür keinen Beleg. Daher haben wir uns dafür entschieden, nur von einem Kreuzritter zu sprechen. Fingerringe haben auch für mich persönlich eine große Bedeutung. So drückt ein solches Schmuckstück meine Nähe zu Russland aus. Ich bekam einst in Moskau Geld geschenkt und sollte mir davon einen…

1 min.
geo leserservice

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1 min.
kosmos

INDONESIEN Zwischen Himmel und Hölle Im Fackelschein macht sich ein Schamane vom Volk der Tengger auf den Weg zu seinem Gebetsplatz. Das erste Licht des Tages fällt auf den rauchenden Krater des Bromo (l.); der ebenfalls aktive Semeru, mit 3676 Metern höchster Gipfel Javas, zeichnet sich in der Morgendämmerung ab. Wahrlich ein Panorama zum Niederknien – dem Himmel so nah, und auch der vulkanischen Hölle CHINA Christen unter Beobachtung Zu Füßen Jesu und seiner zwölf Apostel probt ein Pärchen in Shanghai Gesänge aus dem Wallfahrtsort Taizé. Vor allem junge Pilger bringen jedes Jahr Gebete aus dem französischen Städtchen mit zurück in ihre Heimatländer – auch nach China, wo das Christentum seit den 1980er Jahren einen Boom erlebt. Die Partei hat ein waches Auge auf die Gläubigen. Religiöse Führer im Land sind aufgefordert, die Botschaft der…

2 min.
auszeit zum anpacken

Um ihnen den Nachwuchs zu zeigen, führt Jonacani Masi seine Feriengäste aufs Meer raus. Rund dreißig Meter vor dem Strand des Outrigger Fiji Beach Resort auf Viti Levu, der Hauptinsel von Fidschi, setzt der Hotelangestellte seine Taucherbrille auf und taucht zum Meeresboden hinab. Kurze Zeit später kommt er mit einer dicht verästelten, braunen Koralle wieder hoch, die größer gewachsen ist als sein Kopf. Ein gutes Zeichen, denn an vielen anderen Orten im Südpazifik kränkeln die Korallen. Wiederholte Stürme, der invasive Dornenkronenseestern sowie verschmutztes Wasser aus den Flüssen haben ihnen in den vergangenen Jahren schwer zugesetzt. Darunter leiden auch die Inseln, denen mit den Riffen ihr natürlicher Küstenschutz verloren geht. Dabei nagt der steigende Meeresspiegel ohnehin schon an den Küsten der Fidschi-Inseln. Um ihre Strände zu schützen, werden die Einheimischen vielerorts aktiv. Einige…