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GEO

GEO 07/2020

DIE WELT MIT ANDEREN AUGEN SEHEN GEO war und ist eine unverwechselbare Mischung aus der Kraft und Magie des Bildes und der Nachhaltigkeit gründlich und seriös recherchierter Texte. Ein Magazin, das Reisen in den Blutkreislauf des Menschen genauso spannend macht wie Vorstöße in den Wasserkreislauf des Amazonas. GEO stellt Fragen und gibt Antworten, liefert ungewöhnliche Perspektiven und eröffnet neue Horizonte – mal ausführlich, mal für den schnellen Blick.

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequency:
Monthly
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12 Issues

in this issue

2 min.
editorial

Liebe Leserin, lieber Leser, Natur bewegt uns. Der bloße Anblick von Tieren und Pflanzen, die Nähe zu anderen Lebewesen löst Gefühle in uns Menschen aus. Die raue Struktur von Rinde, der Geruch von Gras und Kräutern, das Rauschen in den Baumwipfeln und das Brummen einer Hummel – unsere Sinne sind weit offen für die Signale der Natur. Und unser Körper reagiert auf sie in einer ganz handfesten, messbaren Weise. Regelmäßige Aufenthalte im Grünen beeinflussen Blutzuckerspiegel, Stresshormone, Konzentrationsfähigkeit, das Wohlbefinden. Nur positiv, natürlich. Und das Band zwischen Mensch und Natur, es benötigt nicht einmal einen intellektuellen Zugang. Gleichgültig, ob man als Experte eine Essigrosen-Dickfühlerweichwanze von anderen Wanzen zu unterscheiden versteht oder ob man zu den rund 30 Prozent der Deutschen gehört, die einer aktuellen GEO-Umfrage zufolge (siehe Seite 56) nicht einmal fünf heimische…

1 min.
unterwegs

»Walundu« bei den Krokodilmännern In Papua-Neuguinea kam Fotograf Florian Spring zu einem neuen Namen Was könnten wohl „Krokodilmänner“ sein? Es sind Männer, deren Haut so kunstvoll verletzt wurde und vernarbt ist, dass sie an die Haut von Reptilien erinnert, erfuhr der Schweizer Florian Spring bei einer Aufführung für Touristen. Da lebte der Schreiner und Fotograf schon ein halbes Jahr in Papua-Neuguinea, wo er seinen Zivildienst ableistete. Er sprach die Tänzer an, wurde in ihr Dorf eingeladen und gewann ihr Vertrauen. Bei seiner zweiten Reise wurde ihm das Privileg zuteil, zu begleiten, wie Jungen des Dorfs durch die schmerzvolle Prozedur zu (Krokodil-)Männern werden. Inzwischen heißt er für die Dorfbewohner nicht mehr Florian, sondern Walundu: Großer Weißer Baum. Seite 78 Ein Ort zum Bleiben »Man braucht nicht weit zu reisen, um Abenteuer zu erleben« Ihre Recherche führte…

3 min.
resonanz

GEO-AUSGABE MAI 2020 Der Superfisch Wie ein starker Thriller liest sich der Artikel „Der Superfisch“. Stück für Stück werden die unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, wird aufgedeckt, wie sich die vielen Kreisläufe gegenseitig bedingen, sodass sich nach und nach wieder einmal die Tragweite unseres Handelns entfaltet. Wahrlich ein Artikel mit Nachwirkungen. SUSANNE WEISSENBÖCK, INNSBRUCK, ÖSTERREICH Kompliment zu diesem Artikel! Interessante Fotos, spannendes Thema. Ebenso spannender Text, in dem auch die richtigen Fragen gestellt werden. Aber man könnte natürlich auch immer noch weiter fragen, zum Beispiel: Selbst wenn man auf eine rein pflanzliche Ernährung von Zuchtfischen (soweit diese dafür geeignet erscheinen) und notfalls auch der ganzen Menschheit, umstellen wollte – würde das gut gehen? Wenn ja – wie lange? DR. WOLFGANG CARL, ST. INGBERT Hier ist dem Autor ein Glanzstück des Wissenschaftsjournalismus gelungen. Ich konnte keine Aussage finden, der…

1 min.
geo leserservice

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2 min.
kosmos

ÄTHIOPIEN Elterntaxi im Hochland Behutsam tastet sich das Dschelada-Weibchen kurz nach Sonnenaufgang über die Klippe. Noch klammert sich ihr Junges in ihr Bauchfell – erst in ein paar Wochen wird es auf ihrem Rücken mitreisen. Die Nacht verbringen die in Gruppen lebenden Primaten zumeist in Felsspalten, am Tag widmen sie sich der Suche nach Futter. Dscheladas sind die einzigen Primaten, die sich fast nur von Gras ernähren. Die Bodenbewohner finden ihre Nahrung auf mehr als 2000 Meter Höhe: Ihr Lebensraum ist das Hochland im Norden von Äthiopien NIGERIA Bewegungsfreiheit Ausgelassen stürmen Ruth, Amina und drei Mädchen namens Aisha durch das Klassenzimmer: Sie erinnern sich an ein Spiel aus ihrer Kindheit. Ihr Schultag beginnt bereits um 07.30 Uhr; sie müssen viel Lernstoff nachholen. Vor sechs Jahren attackierte die islamistische Terrororganisation Boko Haram Schulen im Nordosten von…

2 min.
die küste der saurier

Es ist schon dunkel, als James Carroll in die Urzeit aufbricht. Das Licht seiner Stirnlampe huscht über die Steine und Felsen, die hier, im Südwesten Englands, an der Küste liegen. Mit geübtem Blick sucht Carroll den Strand ab, greift schließlich nach einem unscheinbaren Stein, groß wie eine Grapefruit, und spaltet den Brocken mit einem Hammer: Im Inneren windet sich die Spirale eines Ammoniten, ein ausgestorbener Verwandter der heutigen Tintenfische. Vor etwa 190 Millionen Jahren starb das Tier in einem tropischen Meer, an der Küste, die heute „Jurassic Coast“ heißt. Zu anderen Zeiten existierten dort Wüsten oder Sümpfe. Der 150 Kilometer lange Strandabschnitt in den Grafschaften Dorset und Devon zählt zu den weltweit wichtigsten Fundorten für Fossilien. In den Felsformationen der Trias-, Jura- und Kreidezeit finden Forscher und Laien Tag für Tag…