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GEOlino Extra

GEOlino Extra 72/2018

GEOLINO EXTRA befasst sich in jeder Ausgabe mit nur einem einzigen Thema aus den Feldern Mensch, Natur und Technik. So erschienen schon Ausgaben über Dinosaurier oder das Wetter, Erfindungen, Wüsten, Energie oder gar die Liebe. Diese Themen werden auf 100 Seiten – ein absolutes Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Kindermagazine – in allen nur denkbaren Facetten beleuchtet. Die journalistischen Darstellungsformen reichen von der Fotoreportage über Erklärstücke zu Interviews, Infokästen und Comicstrips, thematischen Spiel- und Bastelkonzepten.

Country:
Germany
Language:
German
Publisher:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Issues

In this issue

1 min.
hallo!

»Affen, die Höhenangst haben? In Österreich habe ich solche ungewöhnlichen Schimpansen tatsächlich kennengelernt . Sie waren früher Versuchstiere und leben nun auf einem Gnadenhof. Besonders beeindruckend fand ich die Geduld, mit der die Pflegerinnen die Tiere wieder an Alltägliches gewöhnen. Ihre Geschichte lest ihr auf Seite 68.« Annika, Heftredakteurin »Ich habe das Zeug zum Weißhandgibbon! Woher ich das weiß? Aus unserem nagelneuen Test auf Seite 44. Den findet ihr ab jetzt in jeder Ausgabe, genau wie viele weitere neue Rubriken, die wir uns für euch ausgedacht haben. Und wo wir schon mal dabei waren, haben wir gleich das ganze Heft aufgehübscht und neu gestaltet. Aber seht selbst … « Simone, Redaktionsleiterin »Mein Lieblingstier in diesem Heft ist – eine Schildkröte! Sie heißt Jada und ist schon jetzt meine Lieblingsfigur aus unserem neuen Comic auf…

3 min.
was für eine affenbande

Vielfältig Von zart bis stark Ein Zwergseidenäffchen (links) wiegt weniger als zwei Tafeln Schokolade, ein mächtiger Gorilla (rechts) mit bis zu 200 Kilogramm locker das Tausendfache. Trotz der Unterschiede haben die beiden einiges gemeinsam: Sie sind zwei von rund 500 Affenarten, die die Erde bewohnen. Und sie besitzen die gleichen Vorfahren. Unter Affen gibt es nicht nur Winzlinge und Giganten, sondern auch Pflanzen-und Fleischfresser, Tagaktive und Nachtschwärmer, Baum- und Bodenbewohner (einige davon stellen wir euch ab Seite 40 vor). Auf fast allen Kontinenten haben sie ein Zuhause gefunden. Ihre Lebensräume sind so verschieden wie die Tiere selbst: tropische Regenwälder, Sümpfe, Savannen und sogar schneebedeckte Berge. Gesellig Einer für alle, alle für einen Einzelgänger? Gibt es unter Affen kaum. Die meisten Arten leben in Gruppen, denn das bringt viele Vorteile: Die Tiere teilen sich Futter, beschützen…

10 min.
startblock

STAMMBAUM Die nächsten Verwandten von uns Menschen sind Affen, so viel ist klar. Aber wer sind unsere gemeinsamen Vorfahren? Einige Forscher vermuten, dass die ersten Primaten rattengroße Säugetiere waren, die auf Bäumen nach Insekten jagten. Vermutlich ähnelte ihr Aussehen dem eines Eichhörnchens. Vor etwa 65 Millionen Jahren spaltet sich der Stammbaum der Primaten erstmals auf – in Feuchtnasen-Primaten und Trockennasen-Primaten. Zu Letzteren gehört auch die Teilordnung der Affen, um die es in diesem Heft geht. Sie umfasst heute acht Familien mit mehr als 500 Arten. Der Stammbaum zeigt, wie sie miteinander verwandt sind und wann sie entstanden. Je weiter eine Familie vom Ausgangspunkt des Stammbaums entfernt ist, desto weiter entwickelt ist ihr Gehirn. 1 Neuweltaffen Etwa die Hälfte aller Affenarten lebt in den Tropenwäldern Süd- und Mittelamerikas. Sie werden als Neuweltaffen bezeichnet. Von…

9 min.
waisenhaus im wald

Aufstehen! Die Schule beginnt! Für Kartini geht es schon früh am Morgen los. Es wird gerade hell, als sie zum Frühstück greift und anfängt, an einer Karotte zu knabbern. Kurz darauf wird sie an die Hand genommen und klettert in einen weißen Jeep – ihren Schulbus. Als alle in den Wagen eingestiegen sind, fährt er los. Über Sandpisten schaukelt er in den Regenwald. Dort, zwischen den Bäumen, befindet sich Kartinis Schule, denn: Sie ist ein Orang-Utan-Kind. Zusammen mit sieben Artgenossen lebt Kartini in einer Auffangstation der Tierschutzorganisation Vier Pfoten im Südosten der Insel Borneo. Die Menschen, die sie morgens in die nahe gelegene Dschungelschule zwischen den Städten Balikpapan und Samarinda bringen, sind Tierpfleger, Lehrer und zugleich Ersatzeltern. Denn alle Orang-Utans hier sind Waisen. Die deutsche Primatologin Signe Preuschoft leitet die Station…

2 min.
zahlen, bitte!

20 Minuten Zeit nimmt sich ein Orang-Utan, um sich ein gemütliches Nest zu bauen. Ein Schimpanse schafft das in zwei Minuten. Mehr als 60 000 000 Jahre alt sind die ältesten bisher gefundenen Fossilien der ersten Primaten. 16 Minuten dauerte der Weltraumflug des Schimpansen Ham im Jahr 1961. Bis zu 5 Jahre stillt ein Orang-Utan-Weibchen sein Baby. Es ist die vielleicht innigste Mutter-Kind-Beziehung im Tierreich. 23 Gramm wiegt das Gehirn eines Totenkopfäffchens. Das des größten Menschenaffen, des Gorillas, kommt durchschnittlich auf immerhin 480, das menschliche auf 1300 Gramm. 1,3 Kilogramm wiegt ein Bonobo-Baby im Durchschnitt, wenn es zur Welt kommt – so viel wie etwa vier Ausgaben von GEOlino extra. 2 300 000 Quadratkilometer misst das Verbreitungsgebiet der Schimpansen – sechsmal so viel wie Deutschland. Zum Vergleich: Das der Berggorillas ist lediglich 770 Quadratkilometer groß. 55 Jahre…

8 min.
die paviane sind los

»Leise, Matsch. Und rühr dich nicht!« Dorn legte seine Pfote auf das Vorderbein seines Freundes. »Keine Sorge, Dorn«, flüsterte Matsch. »Ich werde keinen Laut machen. Wir schaffen das!« Die beiden jungen Paviane kauerten unter dem Wipfel eines Fieberbaums, gut verborgen von herabhängenden Blättern und gelben Blüten. Sie bewegten sich so wenig wie möglich. Von diesem Beobachtungspunkt aus hatten sie einen guten Blick auf den benachbarten Baum, wo sich direkt unter der Krone ein Bussardnest befand. Wenn wir über den Ast laufen und er uns nicht entdeckt, ist es ganz leicht, hinüberzuspringen, dachte Dorn. Und dann müssten sie nur noch dem Schnabel eines erbosten Bussards ausweichen ... Der Vogel hatte sich seit einer Ewigkeit nicht mehr gerührt. Der rotbraune Bussard war im Vergleich zu den Adlern, die Dorn schon gesehen hatte, verhältnismäßig klein. Dorn war…