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11/2019 Baustoffe aus der Natur / Building Materials from Nature

-----DETAIL ist die internationale Zeitschrift für Architektur + Baudetail. Sie erscheint 10-mal im Jahr. Zusätzlich erscheinen die Sonderhefte DETAIL Green für nachhaltiges Bauen, DETAIL Structure als Schnittstelle zwischen Architekten und Bauingenieuren und DETAIL Inside mit allen relevanten Aspekten der Innenarchitektur. Das Fachmagazin wird in mehr als 90 Länder als bilinguale deutsch-englische Ausgabe geliefert. DETAIL bietet Dokumentationen und Informationen zu Bauobjekten aller Kategorien. Schwerpunkt: Das Detail im konstruktiven und architektonischen Zusammenhang. -----DETAIL is the international journal dedicated to architecture and construction details. Each issue focuses on a particular aspect of design, such as constructing with concrete, roof structures, etc. Emphasis is placed on presenting designs in great detail, and complementing these with drawings in practical scales and superb photographs that illustrate real world examples from near and far. Detail German/English Edition is published 10 times per year (+ special issues DETAIL Green, DETAIL Structure and DETAIL Inside).

国家:
Germany
语言:
German
出版商:
DETAIL Business Information GmbH
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10 期号

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bauen mit den ressourcen aus der natur

Building with Nature’s Resources Natürliche Materialien werden zurzeit als Baustoffe wiederentdeckt. Nicht zuletzt die Ökobilanz von Lehm oder Kork, Massivholz oder Bruchstein trägt mit dazu bei, dass regionale natürliche Ressourcen zunehmend Verwendung finden – auch bei großmaßstäblichen Gebäuden mit anspruchsvollem Raumprogramm. Die Recyclierbarkeit macht diese Materialien zu Wegweisern und Hoffnungsträgern einer klimaneutralen Zukunft des Bauens. Die Dämmstandards von gesetzlichen Energieverordnungen sind für diesen Anspruch längst nicht ausreichend. Es geht stattdessen um eine ganzheitliche Betrachtung der CO2 -Bilanz über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden. Wir stellen in diesem Heft Projekte vor, deren Architekten-und Planungsteams, Bauherren und Industriepartner sich diesen Herausforderungen stellen. Unsere Dokumentationen zeigen, wie Materialien aus der Natur beim Bau von Schulen und Wohnhäusern oder Besucherzentren zur Anwendung kommen. Im Technik-Beitrag (Seite 74ff.) stellen wir die Raffinessen des kürzlich bezogenen größten Lehmbaus…

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(für) kunst gebaut

Built for Art With their new museum building for contemporary art, Kengo Kuma & Associates have created an iconic landmark in Eskişehir, Turkey. Balkenwerk, Holzstapel oder hölzerne Box beschreiben die Erscheinung des ikonischen Odunpazarı Modern Museums (OMM) von Kengo Kuma sehr treffend. Die markante Holzbox fokussiert Kunst ganz gezielt: Als Objekt an sich und in Bezug auf die türkischen, zeitgenössischen Exponate, die einen Teil der Sammlung des privaten Bauherrn und ambitionierten Kunstliebhabers Erol Tabanca darstellen. Inspiration und Interpretation Die Architekten ließen sich von dem überhängenden Obergeschoss osmanischer Häuser inspirieren. Über Volumenmodelle näherten sich die Planer dem Maßstab der umliegenden Wohnbauten des Altstadtviertels an. Eingebettet in den historischen Stadtkern aus farbenfrohen Bestandshäusern und einem Straßennetz aus engen Gassen, nutzt der Neubau die Baulücke im Stadtzentrum optimal aus. Gerade mal ein handbreiter Spalt bleibt an manchen…

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das delirium weißer wände und flacher dächer

The Delirium of White Walls and Flat Roofs In the 1930s, housing settlements and entire villages were built in the style of New Objectivity in Palestine. Zvi Efrat considers their “cosmopolitan whiteness” and the link between modernist architecture and the search for a new national Jewish building style. In einem Brief an seinen ehemaligen Studenten und Protegé Arieh Sharon lotet Hannes Meyer am 26. September 1937 die Möglichkeit eines jüdischen Architekturstils aus: „Seit ich 1933/34 in die urbane Planung von Birobidzhan involviert war, würde mich auch der Charakter des jüdischen Aufbaus interessieren. Gibt es Versuche, einen speziell national-jüdischen Stil zu creieren? Auch wenn es Edelkitsch reinster Sorte wäre, so würde es mich interessieren.“ Der „jüdische Stil“ bleibt eine irreführende Bezeichnung, doch die jüdische Nationalbewegung beschäftigte sich intensiv mit seinem architektonischen Ansatz. Ihren…

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so wohnte le corbusier

How Le Corbusier Lived The newly renovated studio apartment of Yvonne and Charles-Édouard Jeanneret in rue Nungesser-et-Coli in Paris. Mit Blick ins Grüne und auf den Eiffelturm: Ab 1934 residierte Le Corbusier im 16. Arrondissement in Paris. Das achtgeschossige Stahlbetongebäude in der rue Nungesser-et-Coli 24 hatte er für einen privaten Entwickler geplant. In den beiden obersten Etagen richtete er sein Studio samt der Wohnung für sich und seine Frau Yvonne ein. Nach der denkmalschutzgerechten Sanierung durch die Fondation Le Corbusier ist das Studio-Apartment nun als Museum zugänglich. Ein Besuch des Wohnateliers, das seit 1972 als Unesco-Welterbe gelistet ist, lohnt sich. Mit großzügigen Verglasungen öffnen sich die hellen Räume auf die Umgebung und gehen fließend ineinander über. Das Atelier ist auf der Stadtseite des Kontinuums mit insgesamt 240 m2 Fläche angeordnet. Durch eine große…

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öko? logisch!

Eco? Logical! Building and living in harmony with nature: Two books examine the concept of building biology. Neben dem Energiebedarf von Gebäuden rücken natürliche Materialien und Wohngesundheit zunehmend in das Bewusstsein von Architekten und Bauherren. Die beiden Bücher „Baubiologie“ und „Gesundes Bauen und Wohnen“ bieten eine gute Gelegenheit, sich mit der komplexen Thematik ausführlich zu beschäftigen. Beide Titel entstanden in Kooperation mit dem 1977 gegründeten Institut für Baubiologie + Nachhaltigkeit in Rosenheim. Daher wundert es kaum, dass sie inhaltlich sehr ähnlich sind. Sowohl Nurgül Ece als auch Petra Liedl und Bettina Rühm erläutern zunächst die Grundsätze der Baubiologie, vertiefen die relevanten Aspekte in einem Theorieteil und zeigen vorbildliche Gebäudebeispiele, die jeweils kompakt und übersichtlich aufbereitet sind. In beiden Büchern gewinnt der Leser anhand von Texten und Tabellen einen guten Überblick über die…

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wüstensand zur betonherstellung

Desert Sand for Concrete Production The combination of two new processes makes it possible to produce environmentally-friendly concretes from fine and desert sand. Beton ist ein weltweit angewandter Massen- und Hochleistungsbaustoff. Durch die zunehmende Industrialisierung und Urbanisierung erreichte der jährliche Betonverbrauch in den letzten Jahren gigantische Ausmaße. Aus der Natur lassen sich die dafür notwendigen Mengen an Sanden und Kiesen nicht länger gewinnen. Daher laufen derzeit weltweit intensive Anstrengungen, um den ständig wachsenden Bedarf durch verbesserte Betonmischungen mit neuen Zuschlagstoffen, Zusatzmitteln und Bindemitteln abzudecken. Feinsand nutzbar machen Wüstensand war bisher aufgrund seiner Feinheit, seines geometrisch zu runden Kornspektrums und der glatten Oberflächen nicht für die Herstellung von Beton geeignet. Auch die in Deutschland vorhandenen Feinsandressourcen mit Korngrößen unter 1 mm waren nicht als Betonzuschlagstoff nutzbar. Üblicherweise werden die bei der Sand- und Kiesaufbereitung anfallenden…

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