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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin

11/2019

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

国家:
Germany
语言:
German
出版商:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 期号

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der zauber des unsichtbaren

Liebe Leserin, lieber Leser, für Wissenschaftler ist es seit jeher eine Herausforderung, in unsichtbare Welten vorzudringen. Denn egal, was sie mit den Mitteln des Geistes oder der Technik herausfinden – es gibt immer Zweifler, die nur glauben, was sie mit eigenen Augen gesehen haben. Klingt banal. Aber wie sehr sich das auf die Entwicklung der Forschung auswirken kann, illustriert eine Debatte im Preußischen Abgeordnetenhaus aus dem Jahr 1891. Die Parlamentarier, fast alle wissenschaftliche Laien, sollten damals über den Etat für das Institut des Infektionsforschers Robert Koch befinden. Die Existenz seines unsichtbaren Forschungsgegenstands – Bakterien – galt zwar als erwiesen. Und Koch hatte bereits Erfolge im Kampf gegen Milzbrand-Epidemien beim Vieh vorzuweisen. Aber kurz zuvor hatte Kochs Tuberkuloseforschung Rückschläge erlitten, seine vollmundige Ankündigung wirksamer Medikamente hatte er nicht einhalten können. Jetzt, da es…

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zitate

»Es kann passieren, was will. Es gibt immer einen, der es kommen sah.« FERNANDEL (1903–1971), französischer Schauspieler Eingesandt von Insa Kubelka, per E-Mail »Hat man das Bücherlesen erst einmal richtig angefangen, so gibt es damit kein Ende das ganze Leben hindurch, es wird einem so notwendig wie Atmen und Essen.« HANS FALLADA (1893–1947), deutscher Schriftsteller Eingesandt von Hans-Joachim Lincke, per E-Mail »Man muss nicht im Rampenlicht stehen, um Erfolge zu genießen. « HANNELORE ELSNER (1942–2019), deutsche Schauspielerin Eingesandt von Falko Hartmann, Kaiserslautern »Leben wird nicht gemessen an der Zahl von Atemzügen, die wir nehmen, sondern an den Momenten, die uns den Atem nehmen.« MAYA ANGELOU (1928–2014), US-amerikanische Schriftstellerin Eingesandt von Johanna Klock, Hildesheim »Dein Glück ist heute gut gelaunt, doch fürchte seinen Unbestand.« FRIEDRICH SCHILLER (1759–1805), deutscher Dichter Eingesandt von Gudrun Keintzel-Schön, München HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns!…

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reaktion

P.M. 09/2019 Grenzbereiche Für immer jung Den Artikel über den Kampf gegen das Alter habe ich mit Interesse gelesen. Das wird in erster Linie ein gesellschaftliches Problem werden. Man stelle sich vor, der Stinkstiefel der Familie drangsaliert alle, die in seiner Umgebung leben. Er glaubt, mit seinem Geld könne er sich alles erlauben. Der alte Sack lebt nun endlos vor sich hin und verbraucht das, was nach seinem Tod eigentlich seinen Erben gehört. Ob dann überhaupt noch Kinder auf die Welt kommen? Peter Prescher, per E-Mail Warum soll Altern denn »heilbar« sein? Es ist doch keine Krankheit! Christian Volbracht, Hamburg Philosophisch gesehen ist das Altern keine Krankheit. Biologisch gesehen bedeutet Krankheit jedoch, dass Prozesse im Körper aus dem Ruder laufen und uns Probleme oder Schmerzen bereiten. Genau das passiert beim Altern. Unser Körper verschleißt, unsere Zellen und…

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alpha

Sonnenbrand MATERIALFORSCHUNG Zement herzustellen ist ein energieintensives Geschäft, denn das Pulver wird in Öfen gebrannt. Der Betrieb der Anlagen verursacht mehr als vier Prozent aller CO₂-Emissionen. Könnte in südlichen Ländern auch die Sonne ausreichend Hitze liefern? Das erkunden Forscher am Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln. Sie nutzen dazu eine künstliche Sonne aus Xenonlampen, die einen Ofen auf bis zu 1100 Grad Celsius erhitzt. Ein wichtiger Schritt ist ihnen nun gelungen: das Brennen des Kalks im Zementrohmehl. Zurück in der Zukunft: Expeditions-Roboter TECHNIK Steinig, heiß und giftig war der Weg von »Dante II« hinab in den Krater des aktiven Vulkans Mount Spurr in Alaska. Seine acht Beinen trugen ihn mit 54 Metern pro Stunde vorwärts. Sein Lasersystem erstellte eine 3-D-Karte des Terrains. Seine Messgeräte analysierten die Konzentration…

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mikrobielle schatz suche

Sie sind unter uns. Um uns herum. In uns. Zu Billionen bevölkern sie jeden Winkel der Erde. Sie tummeln sich in Tiefseegräben und auf Berggipfeln, im ewigen Eis und in heißen Quellen, in entlegenen Felskavernen und menschlichen Achselhöhlen. Sie formen unsere Umwelt. Und doch sind uns die meisten von ihnen völlig fremd. In jedem Fingerhut voll Erde stecken mehr Einzeller, als es Menschen auf der Welt gibt. Es sind vor allem Bakterien und Archaeen – eine Gruppe von Mikroorganismen, die sich parallel zu den Bakterien entwickelt haben und die oft an extremen Orten leben. Die Winzlinge sind zahlreicher und vielfältiger als alle Lebewesen, die wir mit bloßem Auge sehen können. Doch ihr Reich ist nahezu unerforscht. »Wir schätzen, dass wir gerade mal ein Zehntausendstel aller Mikroorganismen kennen«, sagt Jörg Overmann, wissenschaftlicher…

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würden sie diesen hund essen?

Herr Schröder, was ist ein Tabu? Tabus markieren Grenzen des Handelns, Redens und Denkens. Manche Dinge, die tabu sind, dürfen nicht einmal gedacht, gefühlt und gewusst werden. Tabus sind tief verwurzelte Normen und Werte einer Gemeinschaft, die nicht hinterfragt werden. Warum gibt es so viele unterschiedliche Tabus in unterschiedlichen Kulturen? Kulturen regeln, wie Menschen miteinander leben. Deshalb gibt es auch unterschiedliche Tabus in den verschiedenen Kulturen. Für Nahrungstabus lassen sich dabei durchaus rationale Begründungen finden: Sie können eine hygienische und gesundheitsfördernde Funktion erfüllen oder sogar ökologisch für eine Gemeinschaft von Vorteil sein, wenn es etwa um den Schutz von Ressourcen geht. Dennoch lassen sich für viele Tabus keine rationalen Gründe finden. Aus der Distanz können sie deshalb auch irrational erscheinen – und Mitglieder der sie tragenden Gemeinschaft können sie auch nicht unbedingt erklären. Wie…

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