Viele Frauen merken bereits ab Mitte 30 erste Veränderungen: trockener Mund, Zahnfleischrückgang, Karies. Was da eigentlich los ist, und wie man damit umgeht: ein Gespräch mit der Hamburger Zahnärztin Dr. Kristin Arp.
Schon die Perimenopause, die Zeit vor der Menopause, geht mit hormonellen Veränderungen einher. Hat das auch Folgen für die Zähne?
DR. KRISTIN ARP: Was im Körper passiert, wissen wir: Östrogen schwankt und sinkt, beeinflusst Entzündungen und Knochen. Was kaum jemand auf dem Radar hat: Östrogen steuert auch die Speicheldrüsen, und wenn das Booster-Hormon fehlt, wird der Mund trockener, in der Fachsprache heißt das Xerostomie. Spucke aber ist Gold: Sie befeuchtet, verdaut, neutralisiert Säuren, spült Keime weg und schützt so Zähne und Zahnfleisch. Wenn sie fehlt, steigen Karies- und Parodontitis-Risiko deutlich – trotz guter Pflege.
Gibt’s da Signale, auf…
