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IDEAT IDEAT

IDEAT

03/2019

IDEAT ist das internationale Magazin für urbanen Lebensstil und zeitgemäßes Design. Das Magazin verknüpft Lifestyle, Design, Einrichtung, Mode, Reise und Kunst in einem Magazin, das für einen besonderen Stil steht.

Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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id-team

Jasmin Jouhar Neben Möbeldesign ist Architektur die zweite große Leidenschaft der Journalistin. In ihrer Heimatstadt Berlin ließen sich diese jetzt auf praktische Art und Weise verbinden. Jasmin Jouhar traf den Bocci-Gründer Omer Arbel in den beeindruckenden Geschäftsräumen des angesagten Leuchtenlabels, das eigentlich aus Kanada stammt, einem ehemaligen Gerichtsgebäude in der Charlottenburger Kantstraße (Seite 84). Johannes Hünig Wenn man einen italienischen Designer am Rande der Stockholmer Möbelmesse interviewt, prallen zwei Welten aufeinander – so viel war klar. Dennoch war Johannes Hünig überrascht, wie freimütig Luca Nichetto über die skandinavische Designszene vom Leder zog (Seite 76). Auf seine Wahlheimat Schweden ließ er allerdings nichts kommen – was der IDEAT-Redakteur mit Stockholm-Faible natürlich gut versteht. Nadine Najjar Obwohl sie Mode studiert hat, sind Design und Architektur die Steckenpferde der Journalistin und Stylistin. Für das Riviera-Style-Shopping (Seite 110) stellte…

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lauter gute typen

Männer haben es im Moment auch nicht leicht. Ja, es gibt ziemlich miese Hunde unter ihnen, und aus gutem Grund spricht man über die im Moment am häufigsten (wie auch über all die Social-Media-Eigentore von leider immer noch häufig rein männlich besetzten Vorständen et cetera). Uns bei IDEAT wird dann immer wieder klar, was für ein Riesenglück wir haben. Bei uns arbeiten ausschließlich gute, schlaue und moderne Männer, und wir haben sogar viel zu wenige davon im Team. Meine Kollegen – ob Anzeigenverkäufer, Publisher oder Hersteller – machen nicht nur einen super Job, sie verhalten sich wie respektvolle und charmante Co-Piloten und schaffen es immer wieder, einen in besonders nervtötenden Situationen zum Lachen zu bringen. In unserer siebenköpfigen Redaktion haben wir überhaupt nur einen einzigen Mann: den Architektur-und Designexperten Johannes…

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»schatten sind niemals nur schwarz, sondern voller farbe und geometrie.«

Aus dem Schatten ins Licht Was man auf diesem Bild sieht: den Designer Mathias Hahn, wie er bei der Teppichmanufaktur Nanimarquina diverse Garnmuster prüft. Was man erst bei genauerem Hinsehen erkennt: die Teppiche aus der aktuellen Kollektion Capas, die der in London lebende Designer gerade für das spanische Label entworfen hat. Sie werden nach einem neuartigen Kilim-Herstellungsverfahren gewebt, das es ermöglicht, die Farben von Web- und Kettfaden zu mischen – so entsteht eine changierende Textur von ungewöhnlicher Leuchtkraft. Am Beginn des Entwurfs stand jedoch nicht das Licht, sondern der Schatten – und die Beobachtung, dass dieser niemals schwarz ist, sondern voller Farbe und Geometrie. Ein flüchtiger Eindruck, den Hahn mit Capas festgehalten hat. J. H.…

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setzen, eins.

Er war gerade mal zwölf, als er beschloss, mehr über Photoshop und 3-D-Technologie zu lernen. Mit 15 folgte eine Fantasy-Phase, begleitet von der Begeisterung für Spiritualität und Mathematik. Es folgten ein paar Monate BWL-Studium, ein Ausflug in die Underground-Beatszene L. A.s, bis Ini Archibong eines Tages in das Büro von Tony George stolperte, um den Architekten zu seinem Job zu befragen. Beeindruckt von der Wissbegierde des Sohnes nigerianischer Einwanderer, traf sich George fortan allmorgendlich zu Gesprächen mit ihm im benachbarten Café. Zwei Wochen später hatte Archibong einen ersten Fuß in der Designwelt – und einen Job.Warum das alles erwähnenswert ist? Weil es genau diese Begeisterungsfähigkeit und Hartnäckigkeit ist, die Ini Archibong formte und jetzt in seine Entwürfe mit einfließt. Dass er auch noch wie ein Filmstar aussieht und sein dandyhaft-sportiver…

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manege frei!

Wollen das nicht alle? Anderen Geschichten erzählen? Die eigenen Träume verwirklichen? Kaum eine Marke kommt heute ohne solche Begrifflichkeiten aus. Auch Marie-Lise Féry benutzt sie – doch ihr glaubt man. Die ehemalige Kunsthändlerin gründete 2015 in Lyon Magic Circus Éditions, eine Firma für handgefertigte Leuchten, die sie selbst entwirft: Da hängen Lampions an geschwungenen Messingarmen wie schwere Blüten am Stengel. Ein Lüster balanciert an langen Stangen Kugeln, als seien diese Planeten. Und weiße Glasballons wirken dank ihrer farbigen Dreieckshalterungen wie große Comic-Augen. Jedes Modell ruft Assoziationen hervor, obwohl die Formen reduziert und die Materialien auf Messing (poliert oder farbig lackiert) und mundgeblasenes Glas konzentriert sind. Kugel, Strich, Dreieck – das sind die Grundelemente, die die Designerin mal stark vergrößert, mal vervielfacht und auf überraschende Art kombiniert. Und weil sie sich…

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münchen macht’s vor

Gestaltung hat viele Facetten: Sie kann funktional, ästhetisch und manchmal auch sozial sein. Zu diesem Zweck entwarfen fünfzehn Studenten der Hochschule München die Bellevue-Kollektion unter Leitung ihres Professors Florian Petri und des Designers Michael Geldmacher. Ihre Aufgabe: serienreife Tische und Stühle für das neue Café Bellevue di Monaco zu entwickeln, ein Wohn- und Kulturzentrum für unbegleitete jugendliche Geflüchtete, das im Juni 2018 offiziell eröffnet wurde. Die Vorgaben waren anspruchsvoll: Die dreieckigen Tische aus Furniersperrholz und die korrespondierenden Stühle sollten einerseits stilistisch perfekt zum renovierten 50er-Jahre-Bau im Gärtnerplatzviertel passen und andererseits kostengünstig zu produzieren sein. Die Studierenden experimentierten viel, am Ende stand ein sehr reduzierter und zierlicher Entwurf aus goldverchromtem Stahlrohr – kombiniert mit hellem Formholz. Die Stühle und Tische werden in eigenen Workshops von den Migranten mit persönlichen Motiven verziert,…

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