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National Geographic (D)National Geographic (D)

National Geographic (D)

12/2019

"Das Engagement für eine lebenswerte Welt, einzigartige Reportagen über fremde Kulturen, ferne Länder und spannende Expeditionen bilden den Themenfokus von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND. NATIONAL GEOGRAPHIC hat das nachhaltige Wohl unseres Planeten und seiner Menschen im Blick. Seit der Gründung der National Geographic Society im Jahr 1888 stehen die Erkundung, Erforschung und Bewahrung der Welt im Mittelpunkt aller Unternehmungen dieser gemeinnützigen Gesellschaft. Die Philosophie der Marke mit dem gelben Rahmen ist, Menschen für ihren eigenen Lebensraum und für das Zusammenleben auf unserem Planeten zu sensibilisieren. NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt die Schönheit, aber auch die Bedrohung von Naturschätzen, kultureller Vielfalt und natürlichen Ressourcen. Die Fotos, Reportagen und Forschungsprojekte schaffen ein Bewusstsein für die entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Inspiring people to care about the planet – das ist der Leitspruch von National Geographic. Das Magazin erzählt vom Abenteuer Forschung, von den Wundern der Natur, von fernen Ländern und Kulturen. In spektakulären Reportagen und grandiosen Fotos."

Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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liebe leserin, lieber leser!

Die Ansicht von Jerusalem mit der alles überragenden goldenen Kuppel des Felsendoms gehört ganz sicher zu den bekanntesten Stadtpanoramen der Welt. Wer es betrachtet, hat dabei gleich auch die vielen Konflikte im Kopf, die hier ausgefochten wurden und werden; in dieser seit Jahrhunderten umkämpften Metropole, die Heiligtümer gleich dreier Weltreligionen beherbergt und die sowohl von Israelis als auch von Palästinensern als Hauptstadt beansprucht wird. Mit der vorliegenden Ausgabe widmet sich NATIONAL GEOGRAPHIC der Stadt Jerusalem aus einer ungewöhnlichen Perspektive: von unten. „Die Wahrheit soll der Erde entspringen“, so heißt es schon in den Psalmen. In Jerusalem stellt sich aber vor allem die Frage: Wessen Wahrheit ist das, die der Erde entspringt? Denn hier kann jeder Spatenstich, jede archäologische Ausgrabung schnell heftigen Streit auslösen oder mühsam befriedete Kontroversen immer wieder neu…

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leserbriefe

TITELTHEMA „DIE LETZTEN IHRER ART“, OKTOBER 2019 Jeder kann etwas tun Anne Gerstner, per E-Mail Es hat mich tief beeindruckt, wie es Ihnen gelungen ist, unsere einzigartige Tierwelt und ihre Fragilität darzustellen – und gleichzeitig den dringenden Handlungsbedarf für Schutzmaßnahmen aufzuzeigen. Die Ausgabe enthält auch Lösungsansätze wie die der Dresdner Biofabrik White Refinery und von Jan Peckolt. In diesem Sinne darf man hoffen, dass die Vielfalt unserer Erde noch nicht verloren ist. Das Heft ist ein Aufruf zum Tätigwerden; wir müssen durchaus nicht tatenlos zusehen! Ebendies versuche ich als Erdkundelehrerin meinen Schülern mit auf ihren Weg zu geben: Jeder hat die Möglichkeit, für den Erhalt unserer Erde einzutreten. PFLICHTLEKTÜRE FÜR SCHULEN Carola Sänger, per E-Mail Dieses Heft sollte zur Pflichtlektüre an allen Schulen dieser Welt gemacht werden. Und nicht nur das: Auch alle Regierungen sollten es…

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die biografie eines stroms

DER MÄCHTIGE MISSISSIPPI DER KARTOGRAF DANIEL COE ZEIGT DURCH SEINE ARBEIT AUCH, WIE SICH DER FLUSS IN ZUKUNFT VERHALTEN WIRD. FÜR KARTOGRAFEN und Kartenliebhaber sind Harold Fisks Arbeiten über den unteren Mississippiverlauf aus dem Jahr 1944 ein wegweisendes Werk. In der Mitte des 20. Jahrhunderts kartierte der Geologe mittels Luftaufnahmen und Karten detailgetreu und genau den Flussverlauf. Das Herzstück seines Schaffens bilden 15 Karten, die den sich schlängelnden Mississippi und seine historische Überschwemmungsgebiete von Missouri bis zum südlichen Louisiana zeigen. Mehr als sieben Jahrzehnte später entschließt sich Daniel Coe, Kartograf des Washingtoner Geologischen Dienstes, Fisks Karten in noch genauerer Form zu reproduzieren. Er nutzt dazu die präzisen Daten des Geological Survey (USGS). Sie wurden mithilfe von Lidar gesammelt, einer Methode, bei der aus Flugzeugen heraus Laserimpulse gesendet werden. Sie erfassen die Form des…

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nachhaltigkeit im alltag

GRUNDWASSER Die Speicher leeren sich Die Grundwasserentnahme gerät vielerorts an ökologische Grenzen. Eine Studie der Uni Freiburg zeigt, wie schon heute etwa im Mittleren Westen der USA und im Indus-Becken die Vegetation vertrocknet, weil für Bewässerung und Trinkwasserversorgung mehr abgezapft wird, als durch Regen nachkommt. Bald dürften auch Ökosysteme in Südeuropa und Nordafrika leiden. Bis 2050 könnten 42 bis 79 Prozent aller Regionen mit Grundwasserförderung ihre Grenzen erreichen. UMWELTZONEN DIE INNENSTÄDTE ATMEN AUF EINE STUDIE ZEIGT: LUFTSCHADSTOFFE GEHEN ZURÜCK, KRANKHEITSFÄLLE NEHMEN AB Seit 2007 wurden in 55 deutschen Städten Umweltzonen eingerichtet, um die Belastung mit Stickoxiden und Feinstaub zu senken. Diese liegt oft weit über den EU-Grenzwerten. Mancherorts, wie in Hamburg-Ottensen (o.), experimentiert man sogar mit autofreien Straßen. Wie eine Studie des unabhängigen Bonner Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit ergibt, zeigen die Zonen Wirkung: Die Zahl…

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die vermessung der meere

er Segelsportler Boris Herrmann ist D diesen Sommer weltbekannt geworden, als er mit der Klimaaktivistin Greta Thunberg den Atlantik überquert hat. Die Aktion war für den 38-Jährigen aber kein PR-Gag, wie ihm Kritiker vorwarfen. Und es war auch kein einmaliger Ausflug in den Umwelt- und Klimaschutz. Ihn treibt schon seit langer Zeit die Frage um, was einzelne Bürger, Politik und Wirtschaft für Natur und Nachhaltigkeit tun können. „Wir wissen viel zu wenig, obwohl die Meere das große Organ der Erde sind – das alles beeinflusst.“ Herrmann ist Profisegler. Sein Sport ist von hartem Training und brutalen Rennen geprägt. Aber wann immer er mit seiner Jacht „Malizia II“ in See sticht, tut er viel mehr, als gegen seine Konkurrenten zu kämpfen: In Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel hat Herrmann an…

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baumwolle

Ein Viertel der Textilfasern weltweit wird aus Baumwolle gesponnen, fast 25 Millionen Tonnen wog die Ernte 2018. Baumwolle ist kein schlechter Stoff: Er wächst am Strauch, endet nicht als Mikroplastik – und seine Herstellung verbraucht nur etwa halb so viel Energie wie die aus Erdöl gewonnene Kunstfaser Polyester, die immerhin die Hälfte der global produzierten Textilfasern ausmacht. Leider schadet aber auch der Anbau von Baumwolle Natur und Mensch: Er erfolgt meist in Monokulturen, die je nach Gebiet stark bewässert werden müssen und anfällig sind für Schädlinge wie den Baumwollkapselbohrer oder den Baumwollkapselwurm. Tun Farmer nichts dagegen, verlieren sie im Schnitt 80 Prozent ihrer Ernte. Mehrmals im Jahr sprühen die Bauern darum Insektenschutzmittel auf ihre Felder, oft in großen Mengen – und ohne die notwendige Schutzkleidung. In Indien, momentan knapp vor China…