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P.M. HISTORYP.M. HISTORY

P.M. HISTORY

04/2019

"P.M. HISTORY ist das vielseitige, lebendige Geschichtsmagazin, das seriös und verständlich informiert, glänzend unterhält und immer wieder überrascht. P. M. HISTORY bietet packende Lesestücke aus allen Epochen – eben die besten Geschichten aus der Geschichte – übersichtlich im Inhaltsverzeichnis in einem Zeitstrahl chronologisch geordnet. P. M. HISTORY konzentriert sich nicht auf ein geschichtliches Thema pro Heft, sondern bietet in jeder Ausgabe eine Fülle von Themen. In jeder Ausgabe von P. M. HISTORY gibt es einen Großen Sonderteil, der sich ausführlich einem geschichtlichen Thema widmet. Das können sowohl historische Persönlichkeiten als auch bestimmte Epochen oder Ereignisse sein. Faszinierende Reportagen, Interviews z.B. mit bekannten Autoren oder Wissenschaftlern sowie Empfehlungsseiten für Bücher und Filme runden das redaktionelle Angebot ab."

Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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die nordischen mythen sind historisches erbe und teil der popkultur

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, dieses Heft ist an einem Freitag erschienen. Wenn Sie zu unseren Abonnenten gehören, dann haben Sie es vielleicht schon am Donnerstag aus Ihrem Briefkasten geholt, aber das spielt für meine Argumentation keine Rolle: Beide Wochentage zeigen beispielhaft, welche Spuren das Thema dieser Ausgabe – die Welt der nordischen Mythen – in unserem Alltag hinterlassen hat. Denn der Freitag ist nach der Frau des Göttervaters Odin benannt, nach Frigg (südgermanisch Frija). Und der Donnerstag verdankt seinen Namen dem Wettergott Thor (südgermanisch Donar). Es ist schon erstaunlich: Mehr als 1000 Jahre nach der Christianisierung sprechen wir noch immer von den heidnischen Göttern. Warum das so ist, gehört zu den Fragen, denen wir in diesem Heft auf den Grund gehen.Aber auch sonst kann man sich den Sagen nur…

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leanderturm

DIESER WACHPOSTEN IM MEER vor Istanbul ist sagenumwoben im wahrsten Sinne des Wortes. Sein türkischer Name, „Mädchenturm“, geht auf eine Legende zurück: Darin prophezeit ein Wahrsager einer Prinzessin, dass sie durch Gift sterben werde. Der Vater der jungen Frau lässt sie daraufhin in dem Turm einsperren. Doch versteckt in einem Obstkorb gelangt eine Schlange auf die Insel – und tötet die Prinzessin. Heutige Forscher vermuten, dass schon vor 2500 Jahren ein erster Turm auf dem Eiland stand. Später spannten die Byzantiner im Angriffsfall von hier aus eine Eisenkette über den Bosporus, um die Zufahrt zum Hafen abzuriegeln. …

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ein treuer freund

Gestatten: Hachiko, gut 60 Zentimeter groß, dichtes, cremefarbenes Fell, Ringelschwanz – und extrem loyal. Weil es der Akita mit der Treue sehr genau nahm, rührte er die Herzen von Millionen. Ab 1924 begleitete er sein Herrchen, Professor Hidesaburo Ueno, morgens zum Bahnhof Shibuya in Tokio und holte ihn abends wieder ab. Am 21. Mai 1925 wartete Hachiko allerdings vergebens. Ueno war während einer Vorlesung plötzlich gestorben. Trotzdem kam der Hund weiterhin jeden Abend zum Bahnhof – fast zehn Jahre lang. Selbst die Schläge der Bahnhofsmitarbeiter, die ihn verjagen wollten, brachten ihn nicht davon ab, nach seinem Herrchen zu schauen. Zeitungsberichte machten den Vierbeiner 1932 dann schlagartig berühmt. Fortan wurde er mit Futter verwöhnt und geradezu vergöttert. Die Japaner ehrten ihn sogar mit einer Statue. 1935 starb Hachiko. Ein Symbol…

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falsch meldung

PROPAGANDA Der Sozialdemokrat stößt dem Soldaten den Dolch in den Rücken: Plakat der rechtskonservativen DNVP, 1924 ZÜRICH Am 17. Dezember 1918, nur wenige Wochen nach dem Ersten Weltkrieg, legt die „Neue Zürcher Zeitung“ dem britischen General Frederick Maurice folgenschwere Sätze in den Mund: „Was die deutsche Armee betrifft, so kann die allgemeine Ansicht in das Wort zusammengefasst werden: Sie wurde von der Zivilbevölkerung von hinten erdolcht.“ Maurice weist das Zitat zwar als falsch zurück, doch da macht der Begriff des „Dolchstoßes“ bereits die Runde.Knapp ein Jahr später, am 18. November 1919, adelt Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg die Legende. „Wo die Schuld liegt, ist klar erwiesen“, erklärt er vor dem Reichstagsausschuss, der die Gründe für die Niederlage untersuchen soll – und verweist auf General Maurice. Seine Truppen, behauptet der…

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sodom & gomorra

WAS SAGT DIE LEGENDE? In Sodom und Gomorra regiert die Sünde. Also beschließt Gott, die Städte zu zerstören, lässt sich aber auf einen Deal mit Abraham ein: Wenn wenigstens zehn Anständige in Sodom leben, würde er die Stadt verschonen. Doch die beiden Engel, die er dorthin schickt, werden sexuell belästigt. Nun lässt Gott Feuer und Schwefel auf Sodom und Gomorra niedergehen. Alle sterben, bis auf Abrahams Neffen Lot und dessen Töchter. Lots Frau erstarrt zur Salzsäule, weil sie sich auf der Flucht noch einmal umwendet. WIE WURDE SIE ÜBERLIEFERT? Im 1. Buch Mose. Die Evangelien nach Matthäus und Lukas nehmen auf Sodom als Symbol für Fremdenfeindlichkeit Bezug. Der Judasbrief verbindet sie mit der Sünde der Wollust und dem „Laster wider die Natur“ – der Begriff Sodomie ist…

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magie in ägypten

Zaubersprüche gegen Alltagsprobleme: Professionelle Magier boten der Bevölkerung im antiken Ägypten ihre Dienste an – und führten aufwendige Rituale durch. Sogenannte Zauberpapyri zeigen, wie die Magie der Ägypter funktionieren sollte. Für seine Doktorarbeit hat Tobias Nowitzki an der Uni Hamburg 130 solcher Papyri untersucht und verglichen. Sie stammen aus der Zeit zwischen dem 1. Jahrhundert v. Chr. und dem 7. Jahrhundert n. Chr. Was kann man sich unter Zauberpapyri vorstellen? Zum einen sind das Handbücher für Magier: Die Papyrusrollen listen verschiedene Zaubersprüche und deren Wirkung auf, außerdem Zutaten, Handlungsort und -zeit. Zum anderen handelt es sich um kleine Papyrusstücke, die die Menschen in Behältern als Amulette um den Hals trugen. Solche Schriftstücke hatten oft eingravierte magische Zeichen. Was gab es denn für Zaubersprüche? Die ganze…

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