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P.M. HISTORYP.M. HISTORY

P.M. HISTORY 03/2019

"P.M. HISTORY ist das vielseitige, lebendige Geschichtsmagazin, das seriös und verständlich informiert, glänzend unterhält und immer wieder überrascht. P. M. HISTORY bietet packende Lesestücke aus allen Epochen – eben die besten Geschichten aus der Geschichte – übersichtlich im Inhaltsverzeichnis in einem Zeitstrahl chronologisch geordnet. P. M. HISTORY konzentriert sich nicht auf ein geschichtliches Thema pro Heft, sondern bietet in jeder Ausgabe eine Fülle von Themen. In jeder Ausgabe von P. M. HISTORY gibt es einen Großen Sonderteil, der sich ausführlich einem geschichtlichen Thema widmet. Das können sowohl historische Persönlichkeiten als auch bestimmte Epochen oder Ereignisse sein. Faszinierende Reportagen, Interviews z.B. mit bekannten Autoren oder Wissenschaftlern sowie Empfehlungsseiten für Bücher und Filme runden das redaktionelle Angebot ab."

Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Numeri

IN QUESTO NUMERO

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die römer erlitten viele katastrophen, aber sie gaben nie auf

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, wenn man sich etwas genauer mit dem Aufstieg Roms beschäftigt, dann sticht vor allem eines ins Auge: wie oft die Römer im Laufe ihrer Geschichte mit dem Rücken zur Wand standen, wie häufig sie vernichtende Niederlagen verkraften mussten, die andere Gemeinwesen vermutlich nicht überlebt hätten. So rieben die Karthager bei Cannae 216 v. Chr. ein Heer aus Legionären fast völlig auf, den germanischen Kimbern und Teutonen gelang 105 v. Chr. bei Arausio in Südfrankreich ein ähnlicher Triumph (siehe Seite 48). Und doch: Am Ende wurden sie alle von Rom unterworfen. Woher nahm die römische Republik ihre unglaubliche Zähigkeit? Was war die Triebkraft hinter ihrem rasanten Siegeszug? Die Römer selbst erklärten sich ihren Erfolg mit ihrem sittsamen Charakter und der Gunst der Götter. Sicherlich: Die römische Geschichte hat…

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teriberka

DER FRIEDHOF DER FISCHERBOOTE: Einst lebten die Menschen im Dorf Teriberka an der Barentssee im Nordwesten Russlands vom Fischfang. In den 1860er-Jahren gegründet, blühte das Dorf nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Doch heute sind gut ein Dutzend verrottete Boote an der Küste alles, was von diesen Zeiten übrig ist. Denn die lokalen Fischer konnten nicht mit den Hochseefischern mithalten, die ab den 1960ern mit ihnen konkurrierten. Seitdem geht es bergab: Von 5000 Einwohnern sind keine 1000 geblieben, etliche Häuser stehen leer. Jetzt setzt die Region alle Hoffnungen auf einen anderen Wirtschaftszweig: Öko-Tourismus.…

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einmal probe liegen

Mit dem Hang zum Makaberen: 1955 ist James Dean, gerade 24 Jahre alt, der aufstrebende Hollywoodschauspieler schlechthin. Lässig, geheimnisvoll, talentiert – ihm scheint die Zukunft zu gehören. Auch Fotograf Dennis Stock, Mitglied der Agentur Magnum, sieht einen Star in dem jungen Mann – und porträtiert ihn. Im Februar begleitet Stock Dean nach Indiana, dessen Heimat. Als sie im Städtchen Fairmount an einem Möbelladen vorbeikommen, der auch Särge verkauft, zieht Dean kurzerhand seine Schuhe aus und legt sich in einen der Kästen. Dann fordert er Stock auf, den Auslöser zu drücken. Der Fotograf zögert, nimmt dann aber doch eine Filmserie auf: wie Dean im Sarg sitzt, winkt, Grimassen schneidet, die Augen schließt. Alles ganz nach seinem Motto: „Lebe schnell, sterbe jung und hinterlasse einen schönen Leichnam!“ Am 30. September 1955 verunglückt…

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falsch meldung

KAISER KARL IV. erlässt im Jahr 1356 die „Goldene Bulle“ und erhebt damit eine Reihe von Reichsfürsten zu Kurfürsten. Diese genießen fortan das Recht, den Kaiser wählen zu dürfen. Doch die Habsburger, eine der mächtigen Dynastien, fühlen sich übergangen. Obwohl ihr Spross Rudolf mit einer Tochter des Kaisers verheiratet ist, bleiben sie nominell Landesfürsten. 1358 beerbt Rudolf IV. seinen Vater. Er ist 18 Jahre alt und giert nach Macht im Heiligen Römischen Reich. Um seine herrschaftliche Stellung aufzuwerten, gibt er eine Reihe von Fälschungen in Auftrag, die später als „Privilegium maius“ („großer Freiheitsbrief“) bekannt werden. In den Dokumenten beziehen sich Rudolfs Fälscher auf angeblich schon vor Jahrhunderten verliehene Rechte. Um echt zu wirken, enthält die Dokumentensammlung auch das authentische „Privilegium minus“ („kleiner Freiheitsbrief“) von 1156, mit dem Österreich von Bayern abgetrennt…

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der heilige gral

WAS SAGT DIE LEGENDE? Der Heilige Gral ist ein goldener Kelch, mit dem Jesus und seine Jünger das letzte Abendmahl feierten. Josef von Arimathäa fängt darin das Blut des Gekreuzigten auf. Danach wird es still um den Heiligen Gral, bis die Ritter der Tafelrunde um König Artus aufbrechen, um ihn zu suchen. Lancelot findet ihn, aber erst sein Sohn Galahad darf ihn auch sehen. Er stirbt kurz darauf, danach ist der Gral verschwunden. In einer anderen Variante ist es Parzifal, der den Gral findet, auch hier geht er erneut verschütt. WIE WURDE SIE ÜBERLIEFERT? Gralsdichtungen sind seit dem 12. Jahrhundert belegt und gehen wohl auf ältere mündliche Überlieferungen zurück. Eine Fassung von Chrétien de Troyes greift Wolfram von Eschenbach für seine „Parzifal“-Dichtung auf. Bei ihm ist der Gral allerdings ein Stein, der Nahrung…

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kunst von patienten

Rund 6000 Werke von psychisch Kranken befinden sich in der Sammlung Prinzhorn – einer weltweit einmaligen Kunstsammlung am Uniklinikum Heidelberg. Dort forscht die Medizinhistorikerin Maike Rotzoll. Gemeinsam mit der Archivarin Sabine Hohnholz und dem Leiter der Sammlung, Thomas Röske, hat sie Werke aus der Zeit zwischen 1840 und 1918 untersucht. Was ist das Besondere an der Sammlung Prinzhorn? Ihre Gründer, Karl Wilmanns und Hans Prinzhorn, waren der Auffassung, dass Werke von psychisch Kranken nicht nur Rückschlüsse auf deren Erkrankung zulassen, sondern dass diese Werke wirklich Kunst sind! Der Geist, aus dem heraus die Sammlung angelegt worden ist, war: Man muss nicht an einer Kunstakademie studiert haben, um Künstler zu sein. Psychisch Kranke sind näher am Urquell der Kreativität. Ihre Werke bilden das Weltgefühl ihrer Zeit ab. Woher kamen die ganzen Werke? Hans Prinzhorn schrieb…

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