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P.M. Magazin

P.M. Magazin

06/2021
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"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequenza:
Monthly
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12 Numeri

in questo numero

2 minuti
der streit um die unendlichkeit

Liebe Leserin, lieber Leser, Wissenschaft kann der reinste Horror sein. In der P.M.-Ausgabe vom September 2018 berichteten wir in der Titelgeschichte unter anderem vom »Horror Vacui«. Es war Aristoteles, der diesen Begriff schon in der Antike prägte. Er wollte damit beschreiben, dass die Natur aus seiner Sicht eine heftige Abneigung, einen Horror quasi, gegen völlig leeren Raum hege. Und dass es ein solches Vakuum daher niemals geben könne. Auch viele Gelehrte späterer Epochen hatten eine Abneigung gegen die Idee des Vakuums. Zu kompliziert, zu unbequem die Implikationen, die völlige Leere mit sich brächte. Aber schließlich traute man sich doch an das unbequeme Thema heran. Welche faszinierenden Erkenntnisse die Vakuumforschung bis heute hervorbringt, haben wir in P.M. mehrfach beschrieben. Es lohnt also, sich mit extremen Grenzsituationen zu befassen. Auch wenn man sich dabei…

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zitate

»Gesunder Menschenverstand wird nicht von allzu vielen Menschen verstanden.« G. K. CHESTERTON (1874–1936), englischer Schriftsteller und Journalist Eingesandt von Michael Szebehelyi, per Mail »Die zehn Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen entstanden sind.« CHARLES DE GAULLE (1890–1970), französischer Politiker Eingesandt von Dr. Harald Kehnscherper, per Mail »Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen.« KONFUZIUS (551 v. Chr.–479 v. Chr), chinesischer Philosoph Eingesandt von Ben Vetter, per Mail »Mancher zum Meister sich erklärt, dem nie das Handwerk ward gelehrt.« SEBASTIAN BRANT (1457–1521), deutscher Dichter Eingesandt von Johann Mann, per Mail »Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.« FRANZ VON ASSISI (1181–1226), italienischer Mönch und Ordensgründer Eingesandt von Erika Kurka, per Mail HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de. Bitte nennen…

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reaktion

P.M. 05/2021 Grenzbereiche Krater der Erde Ich habe mich beim Text zum Nördlinger Ries daran erinnert, dass mir meine Mutter in den 50er-Jahren schon davon erzählt hatte, dass ein Teil des ausgeworfenen Materials bis nach Böhmen und Mähren geflogen ist. Meine Eltern haben in Brünn gelebt und sind dort zur Schule gegangen. Im Naturkundeunterricht wurden kleine, grüne, glasartige Teilchen gezeigt, die beim Pflügen an die Oberfläche gelangten. Die Bauern haben sie beim Schullehrer abgegeben. Aus den Fundorten konnte man die Flugrichtung des Asteroiden bestimmen. Dr. Ing. Friedrich Weinhold, per Mail P.M. 05/2021 Technik Cybermobbing Ein grandioser Artikel, der jedem einmal die Schattenseiten »sozialer« Netzwerke verdeutlicht. Denn was sich schon lange andeutete, ergießt sich doch jetzt in seiner ganzen Hässlichkeit über ganze Staaten mit der zerstörerischen Kraft, die unter anderem einen Sturm auf das Kapitol und im Kleineren auch…

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spannungsgeladen

METEOROLOGIE Blitze sind vielfältig – und nicht nur Lichtbögen, die bei Gewittern zwischen Wolke und Erdboden überspringen. Zuweilen schießen die Entladungen über die Wolken hinaus, als gigantisches buntes Spektakel. Dieses Foto, aufgenommen vor dem Mauna-Kea-Observatorium auf Hawaii, zeigt gleich zwei solcher Phänomene: Der Blaue Strahl (»Blue Jet«) schießt von der Wolke in die Höhe, der Rote Kobold (»Red Sprite«) spaltet sich darüber in eine Art riesigen roten Reisigbesen auf, der bis an den Rand des Weltalls reicht. Zu sehen sind diese Phänomene bei uns meist nicht: Sie treten in den Tropen auf, und auch dort dauern sie bloß Zehntelsekunden. Zu schnell für ein Auge – aber nicht für eine Hochgeschwindigkeitskamera.…

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wieso gibt es so viele frauen wie männer?

BIOLOGIE Ob im Tierreich oder bei Menschen: Statistisch kommt auf jeden Mann fast genau eine Frau. Dabei würden doch wenige Männchen genügen, um eine Population aufrechtzuerhalten. Warum also die Gleichverteilung? Bei Menschen folgt sie aus der Biologie der Fortpflanzung: Eine Hälfte der Spermien trägt ein X-Chromosom, die andere ein Y-Chromosom. Je nachdem, welches Spermium eine Eizelle erreicht, wächst ein Junge oder ein Mädchen heran – die Chancen sind also gleich. Weshalb aber hat die Evolution keine andere Verteilung der Geschlechter begünstigt? Das erklärte 1930 der Biologe Ronald A. Fisher: Lebewesen sind bestrebt, dass ihre Gene weiterexistieren – nicht nur in der nächsten Generation, sondern in allen folgenden. Das gelingt nur, wenn auch der Nachwuchs gute Chancen auf Fortpflanzung hat. Würden hypothetisch weniger Jungen geboren, fänden die leichter eine Partnerin. Wer Jungen bekäme,…

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sonnenschutz verwirrt bienen

BOTANIK Menschen schützen sich vor UV-Strahlung durch eine dunkle Pigmentierung. Und Pflanzen? Machen es genauso. Forscher der University of Virginia berichten, dass Blütenblätter zwischen 1941 und 2017 jedes Jahr um zwei Prozent dunkler wurden. Das ergab die Analyse von 1238 Präparaten von 42 Spezies aus Herbarien in den USA, in Europa und in Australien. Die Forscher führen dies auf die zunehmende Durchlässigkeit der Ozonschicht zurück, die sonst UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht filtert. Die stärkere Pigmentierung könnte fatale Folgen für Bestäuber wie Bienen haben: Die Tiere erkennen ihre speziellen Futterpflanzen anhand der Blütenfarbe. Verändert sie sich zu sehr, könnte das Gewächs für sie schlimmstenfalls »unsichtbar« werden. FOTOS: SHUTTERSTOCK (3), BILDERFEST/FLORIANVOGGENEDER, YUSIK CHOI…