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P.M. MagazinP.M. Magazin

P.M. Magazin

12/2019

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Numeri

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2 minuti
ein großes, flüssiges rätsel

Liebe Leserin, lieber Leser, wir reden oft über Wasser. Darüber, dass es uns den Herbst verregnet oder dass es im Sommer zum Leidwesen der Landwirte oft mangelt. Darüber, ob es aus dem Hahn getrunken werden darf oder doch als Mineralwasser aus Flaschen gesünder ist. Darüber, dass sein Spiegel steigt, wenn das Klima wärmer wird, und darüber, ob es uns in seiner gefrorenen Form die Weihnacht weiß verschneien könnte. Wasser bedeckt nicht nur mehr als zwei Drittel der Oberfläche unseres Planeten, es findet sich auch vielfältig in unseren Gedanken und Gesprächen. Wasser ist im wahrsten Sinn des Wortes: alltäglich. Trotzdem wissen die meisten Menschen wohl nicht, dass ausgerechnet Wasser die vielleicht seltsamste Substanz ist, die wir auf der Erde kennen. Die Verbindung aus einem Sauerstoffatom und zwei Wasserstoffatomen verhält sich in vieler Hinsicht…

1 minuti
zitate

»Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.« IMMANUEL KANT (1724–1804), deutscher Philosoph Eingesandt von Werner Schawalder, Wittingen »Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt.« COLETTE (1873–1954), französische Schriftstellerin Sandra Giesebrecht, Glauchau »Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.« EPIKUR (ca. 341 v. Chr.–270 v. Chr.), griechischer Philosoph Eingesandt von Paul Lotter, München »Um zu überleben, brauchen wir Fantasie. Die Realität ist sonst zu kompliziert.« LADY GAGA (* 1986), US-amerikanische Sängerin Eingesandt von Falko Hartmann, Kaiserslautern »Die Wahrheit ist nicht das Beweisbare, sondern das Unabwendbare.« ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY (1900–1944), französischer Schriftsteller Eingesandt von Nele Schach, Plauen HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de. Bitte nennen Sie uns auch den Urheber. Unter allen Teilnehmern verlosen wir ein Jahresabo von P.M. Fragen & Antworten. IN DIESER AUSGABE HAT PAUL…

2 minuti
reaktion

P.M. 11/2019 Grenzbereiche Tabus Bei meiner Familie gibt es einmal im Jahr Kaninchen. Meine Schwägerin kommt von den Philippinen und schrieb das ihrer Mutter per E-Mail. Diese war sehr entsetzt, dass man diese Tiere essen könne. Meine Schwägerin fragte darauf: »Aber wir essen doch auch Hunde!« Die Antwort darauf war: »Aber das ist doch normal!« Andere Länder – andere Essgewohnheiten. Frank, per E-Mail P.M. 10/2019 Technik Zehn Fakten zu 5G Mir hat Ihr Artikel sehr gut gefallen, besonders die Vergleiche mit den Vorgänger-Versionen 1–4G finde ich sehr gut gelungen! Allerdings ist ein für mich sehr wichtiger Aspekt in Ihrem Artikel leider völlig unter den Tisch gefallen: die »Bio-Verträglichkeit« des neuen Mobilfunkstandards. Es wurde mit keinem Wort erwähnt, welche gesundheitlichen Risiken der neue Mobilfunkstandard birgt. Vielleicht ist die Studienlage hierzu zum Redaktionsschluss noch zu schlecht gewesen? Oder warum haben…

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alpha

Mission in die Erde RAUMFAHRT Wasser? Unbekannte Arten? Danach suchten Astronaut Alexander Gerst (rechts) und seine Kollegen Ende September nicht im Weltall, sondern in einem Höhlensystem in Slowenien. Ziel des Simulationstrainings »Caves 2019«: Die Astronauten sollten beobachten, wie sie mit Stress unter schwierigen Umständen umgehen – Isolation, Dunkelheit, fehlender Tag-Nacht-Rhythmus, schlechtes Essen. Außerdem erkundeten sie eine Woche lang die fremde Umgebung und führten dort wissenschaftliche Experimente durch – ganz so wie bei einer Weltraummission. Gerst war zuletzt 2018 auf der internationalen Raumstation ISS (unten) und ist damit der Deutsche, der am längsten im Weltall war: insgesamt 363 Tage. Zurück in der Zukunft: Nutzpflanzen LANDWIRTSCHAFT Melonengroße Erdbeeren wachsen an Bäumen, wetterfeste Kokospalmen wiegen sich im Wind: Der P.M.-Garten der Zukunft feiert die Macht der Züchtung. Sie soll Pflanzen größer, vitaminreicher, widerstandsfähiger machen. »In Amerika…

18 minuti
wunderstoff wasser

WASSER IST ALLGEGENWÄRTIG. Es regnet vom Himmel, brandet an die Küsten, schwebt als Dampf in der Luft, fließt in unseren Adern und füllt unsere Zellen. Große Teile der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, 70 Prozent unseres Körpers bestehen aus dem Stoff. Selbst wenn wir den Blick ins All richten, suchen wir nach Wasser: Für die Existenz von Leben – nicht nur auf unserem, sondern auf jeglichem Planeten – scheint es uns vollkommen unverzichtbar zu sein. Auf den ersten Blick ist Wasser eine denkbar unspektakuläre Substanz: farblos, geruchlos, geschmacklos. Doch in Wahrheit ist es der wohl seltsamste Stoff der Welt. »Wir haben keine Vorstellung von der wahren Natur des Wassers«, schreibt Philip Ball, Physikochemiker und langjähriger Redakteur beim Wissenschaftsmagazin »Nature«. Auf der Suche nach des Rätsels Lösung entdecken Physiker, Chemiker und Biologen…

11 minuti
geben. nehmen. überleben.

Frau Aktipis, hoffen wir, dass es nie dazu kommen wird. Aber angenommen, Sie geraten mal in eine Krise und wären auf die Hilfe anderer angewiesen: Wo auf der Welt würden Sie dann am liebsten leben? Ich würde mir eine Gemeinschaft suchen, also eine überschaubare soziale Gruppe. Da gibt es eine Menge auf der Welt, aus denen ich wählen könnte. Vielleicht weniger in unserer modernen westlichen Gesellschaft; eher eine Kleingemeinschaft außerhalb davon. Dort haben die Menschen sehr klare Regeln, wie sie sich helfen – Normen der gegenseitigen Hilfe. Wie beispielsweise bei der Volksgruppe der Massai in Ostafrika, mit denen wir unser Projekt gestartet haben. Sie meinen das Human Generosity Project, das Sie 2014 als Co-Direktorin ins Leben gerufen haben. Genau. In unserem Projekt untersuchen wir alle möglichen Kleingemeinschaften: Rancher im amerikanischen Südwesten, Hirten in…