P.M. Magazin

P.M. Magazin 01/2021

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"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequenza:
Monthly
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12 Numeri

in questo numero

1 minuti
physik trifft philosophie

Liebe Leserin, lieber Leser, ist das eigentlich noch Wissenschaft? Wenn Physiker sich die Realität als eine Art Schaum vorstellen, in dem unser gesamtes, schier grenzenloses Universum nur eine von unzähligen Seifenblasen ist? Eine Wirklichkeit, in der unser »All« also alles andere als allumfassend wäre – und nur ein einziges von unzähligen, wie soll man sagen: Weltällen? Ich kann es niemandem verübeln, der solche Ideen spontan als Esoterik abtut. Aber: Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Forschung das Selbstbild des Menschen über den Haufen wirft. Und sich das Unvorstellbare später als gar nicht so abwegig erweist. Wir Menschen hielten unseren Planeten lange Zeit für das Zentrum von allem. Dann mussten wir einsehen, dass er genau wie die anderen Planeten ganz brav um die Sonne kreist. Die sich wiederum…

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zitate

»Wenn die Tatsachen nicht mit der Theorie übereinstimmen – umso schlimmer für die Tatsachen.« GEORG WILHELM FRIEDRICH HEGEL (1770–1831), deutscher Philosoph Eingesandt von Friedrich Weinhold, per E-Mail »Erfolg ist nichts Endgültiges, Misserfolg nichts Fatales: Was zählt, ist der Mut weiterzumachen.« WINSTON CHURCHILL (1874–1965), britischer Staatsmann Eingesandt von Marcel Daniel, A-Wien Nach ›lieben‹ ist ›helfen‹ das schönste Verb der Welt. BERTHA VON SUTTNER (1843–1914), österreichische Pazifistin Eingesandt von Erika Kurka, A-Langenzersdorf »Altern ist ein hochinteressanter Vorgang: Man denkt und denkt und denkt – plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern.« EPHRAIM KISHON (1924–2005), israelischer Satiriker ungarischer Herkunft Eingesandt von Dieter Langhans, Brilon »Gewiss ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch sein Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist.« WILHELM VON HUMBOLDT (1767–1835), deutscher Staatsmann und Schriftsteller Eingesandt von Mathias Duregger, A-Innsbruck HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir…

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reaktion

P.M. 12/2020 Bükers Testgelände Laikas Todesflug Ihr Beitrag »Flug ohne Wiederkehr« war sehr interessant. Allerdings erinnert mich der Tenor an die Veröffentlichungen in der ehemaligen DDR über den Flug der Amerikaner zum Mond. Damals meinte man die Humanität und Überlegenheit des sozialistischen Systems beweisen zu können, indem man Roboter anstelle riskanter US-Flüge mit Menschen zum Mond schickte. Sie benutzen, sicher unbewusst, in ähnlicher Weise das Opfern von Laika und diskreditieren so den wissenschaftlichen Charakter dieses Fluges. Joachim Fischer, per E-Mail P.M. 11/2020 Forschung Resilienz In dem Beitrag fehlt, wie in all den Veröffentlichungen in den elektronischen Medien zur Studie von Emmy Werner über die hawaiianischen Kinder, die Aussage zur Referenzgruppe. Nämlich: In welchem Umfang haben die bessergestellten Kinder Resilienz entwickelt, oder gar: Wie haben sie sich im Leben behauptet oder nicht? Udo Trepte, per E-Mail Emmy Werner begleitete in ihrer…

10 minuti
alpha

Rare Urwälder ÖKOLOGIE Moos und Flechten überziehen die Bäume des Lorbeerwalds von Garajonay auf der Kanareninsel La Gomera. Wälder dieser Art bedeckten einst auch das europäische Festland – die Eiszeit überstanden sie jedoch nur auf wenigen Inseln. Welche Typen von Wald wo in Europa noch naturbelassen wachsen, hat nun ein internationales Forscherteam für 54 Waldarten aufgeschlüsselt. Bei 39 der Arten beträgt der Anteil der naturbelassenen Bestände europaweit demnach nur weniger als ein Prozent. Doch ein Ergebnis der Studie ermutigt: Um die meisten der verbliebenen »Primärwälder« zu erhalten, so die Forscher, müssten nur 0,3 Prozent der Landfläche Europas zusätzlich unter Naturschutz gestellt werden. Zurück in der Zukunft: Endlagersuche ATOMENERGIE Gorleben lag noch »nahe an der Grenze zur DDR«, und in der Bundesrepublik leisteten 20 Kernkraftwerke ihren Dienst. Das damalige Problem aber klingt heute aktueller…

18 minuti
leben wir im multiversum?

Erschüttert die Physik unser Weltbild? Es wäre nicht das erste Mal. Vor Jahrhunderten mussten wir lernen, dass unsere Erde nicht das Zentrum der Welt ist. Später erklärten Forscher, dass auch unser Sonnensystem kein einzigartiges Gebilde ist – und unsere Milchstraße nur eine von unzähligen Galaxien in den Weiten des Universums. Womöglich zwingt uns die Physik abermals umzudenken – wodurch unsere Existenz noch winziger und beiläufiger erscheinen würde. Physiker hinterfragen jetzt das bislang solide Fundament unseres Weltbildes: das Universum. Jenes Universum, das wir nicht umsonst »All« nennen: Denn alles, was wir kennen und uns vorstellen können, befindet sich innerhalb seiner Grenzen. Diese Klammer hält zusammen, was existiert. Und nun behaupten Wissenschaftler, dass das All doch noch nicht alles ist, dass es weitere, unzählig viele Universen gebe – jedes eine eigene Welt. Ihre Theorien…

13 minuti
immer der nase nach!

Welcher unserer Sinne beeinflusst unser Leben am stärksten? Der Geruchssinn, meint Bettina Pause. Die Psychologin erforscht unter anderem, was der Körpergeruch eines Menschen über seine Emotionen verrät. Frau Pause, können Sie riechen, wie Menschen sich fühlen? Das können fast alle Menschen, es ist ihnen nur nicht bewusst. Der Geruch eines Menschen erzeugt bei uns eine Art Bauchgefühl, das sehr wohlig oder komisch sein kann. Was liegt in der Luft, das uns dieses Gefühl gibt? »Angstgeruch ist ansteckend und aktiviert im Hirn Empathie-Gefühle. Wer Angst riecht, fühlt mit ängstlichen Personen.« Gerüche sind ein Verbund von teilweise mehreren Hundert Molekülen in einer bestimmten Kombination. Die Moleküle verraten mir, wie reif eine Banane oder wie mild ein Kaffee ist. Auch Menschen sondern einen individuellen Duftcocktail über ihre Körperoberfläche ab, insbesondere über die Schweißdrüsen. Welche Faktoren beeinflussen unseren Körpergeruch? Er ist…