P.M. Magazin

P.M. Magazin 02/2021

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"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequenza:
Monthly
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in questo numero

2 minuti
tierschutz durch technologie?

Liebe Leserin, lieber Leser, Versuche an Tieren – das ist ein Thema, das kaum jemanden kaltlässt. Meistens finden solche Experimente weit außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung statt. Aber die Vorstellung, dass fühlenden Mitgeschöpfen systematisch Leid zugefügt wird, damit wir Menschen besser und gesünder leben können, ist für viele schwer erträglich. Andererseits müssen sich die Kritiker von Tierversuchen fragen lassen, ob sie selbst bereit wären, das »Versuchskaninchen« zu sein und eine Arznei einzunehmen, deren Wirkung vorher nicht an anderen lebenden Wesen getestet wurde. Die Frage ist kompliziert. Einerseits geht es um Moral. Dürfen wir Tiere so benutzen? Ein philosophisches Dilemma, das kaum zu lösen ist. Rational könnte man jede Antwort auf die Frage begründen. Besser greifbar ist die zweite Facette des Themas Tierversuche: die wissenschaftliche. Versorgen uns die Experimente an lebenden Tieren mit ausreichend belastbaren…

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zitate

»Ich sehne mich immer nach dem Alleinsein, aber bin ich allein, bin ich der unglücklichste Mensch.« THOMAS BERNHARD (1931–1989), österreichischer Schriftsteller Eingesandt von Riggi Schwarz, Büchenbach »Ich bin außerordentlich geduldig – vorausgesetzt, ich bekomme am Ende, was ich will.« MARGARET THATCHER (1925–2013), britische Politikerin Eingesandt von Andreas Pagenhardt, Wiemersdorf »Ich verliere nie. Entweder ich gewinne, oder ich lerne.« NELSON MANDELA (1918–2013), südafrikanischer Freiheitskämpfer und Politiker Eingesandt von Michael Feizlmayr, per E-Mail »Der radikalste Revolutionär ist ein Konservativer am Tag nach der Revolution.« HANNAH ARENDT (1906–1975), deutsch-amerikanische politische Philosophin Eingesandt von Marita Lenz, Velbert »Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.« LEO TOLSTOI (1828–1910), russischer Schriftsteller Eingesandt von Miriam Keller, per E-Mail HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de. Bitte nennen Sie uns…

2 minuti
reaktion

P.M. 12/2020 Archäologie Heiligtümer Wieder einmal ein toller Artikel über eine spannende Epoche. In meinem aktuellen Urlaubsort habe ich die Rekonstruktion einer solchen Kreisgrabenanlage entdeckt – wenn auch wesentlich kleiner. Sie nennt sich »Woodhenge« und wurde vor ein paar Jahren im schönen Wendland erbaut, wie die uralte Stätte in Pömmelte liegt sie in Elbnähe, am Gartower See. Sie ist einen Besuch wert. Ulli Herzau, per E-Mail P.M. 12/2020 Tierleben Das Rüsselhündchen Mein Mann und ich sind schon lange Fans von P.M. und freuen uns auf jede neue Ausgabe. Er fiebert dem neuesten Rätsel entgegen, ich bin gespannt auf die letzte Seite, auf der »alltägliche« Tiere wie Silberfische oder Ohrenkneifer, aber auch solche, von denen ich noch nie hörte, beispielsweise das Rüsselhündchen, anschaulich gezeigt und erklärt werden. Mich interessiert, ob es wohl die Seiten von »Tierleben«, die Sie schon…

11 minuti
alpha

Mach leiser FLUGZEUGE In den Werkshallen des Konzerns Lockheed Martin entsteht derzeit ein experimenteller Überschalljet: Dank seiner Bauweise soll der Mach 1,4 schnelle X-59 den Überschallknall so stark reduzieren, dass er am Boden nur so laut klingt wie das Zuschlagen einer Autotür. Im Jahr 2024 soll der Flüsterjet erstmals testweise abheben – und, so hoffen die Konstrukteure, 20 Jahre nach dem Ende der Concorde den Weg für die Rückkehr von Überschall-Passagierflugzeugen ebnen. Zurück in der Zukunft: Pflanzen-Intelligenz BIOLOGIE »Wenn Pflanzen lebendig sind, dann haben sie auch ein Bewusstsein«: Mit dieser vollmundigen Behauptung überschrieb die P.M.-Redaktion 1986 einen Bericht über die Intelligenz der Gewächse – und versprach in etwas kleiner gesetzter Schrift, die Aussage kritisch zu prüfen. Experimentierfreudige Biologen begannen damals erst, die erstaunlichen Fähigkeiten vieler Pflanzen zu entdecken. Zahlreiche ihrer Beobachtungen aber blieben unerklärlich:…

19 minuti
braucht ihr mich noch?

Die deutsche Pharmafirma Grünenthal brachte im Jahr 1957 ein neues Beruhigungsmittel auf den Markt. Dessen Wirkstoff Thalidomid war ein Zufallsfund, der auf Mäuse, Ratten und andere Tiere keine nennenswerte Wirkung zu haben schien, Menschen aber entspannt und sanft einschlummern ließ. Grünenthal bewarb das Medikament vor allem für Schwangere: Es sei gut verträglich und lindere die Morgenübelkeit. Es wurde ein Verkaufsschlager, erhältlich in 46 Ländern. Der Handelsname: Contergan Vier Jahre später wiesen zwei Ärzte unabhängig voneinander nach, dass Thalidomid in einer frühen Entwicklungsphase Fehlbildungen bei menschlichen Embryonen auslöst. Mindestens 10 000 Kinder kamen mit fehlenden oder missgebildeten Gliedmaßen, mit Herzfehlern oder Organschäden zur Welt, weil ihre Mütter zu Beginn der Schwangerschaft Contergan geschluckt hatten. Der Skandal war ein Wendepunkt in der Geschichte der Tierversuche. Als er aufflog, hatten Forschende bereits seit Jahrhunderten an…

10 minuti
bei wem ein konto würden sie eröffnen ?

Herr Professor Erb, Sie erforschen Vorurteile. Haben Sie welche? Wir alle haben Vorurteile. Der Begriff meint, wir lehnen einen Menschen allein deshalb ab, weil er einer bestimmten Gruppe angehört – die betreffende Person selbst kennen wir gar nicht. Als Psychologe versuche ich, mir meine eigenen Vorurteile bewusst zu machen und mich dann auszubremsen. Wann zum Beispiel? Wenn ich jemanden sehe, der stark tätowiert ist. Da kommen bei mir Erinnerungen an Zeiten hoch, als Tätowierungen überwiegend im Knast oder bei Zuhältern zu sehen waren. Wenn man so ein Vorurteil bemerkt und gedanklich gegensteuert, muss man aber aufpassen, dass man nicht überkompensiert … … und zu Tätowierten ganz besonders nett ist? Ja. Wir haben leider kein Thermometer in uns, das uns anzeigen könnte, ob wir neutral sind. An unseren eigenen Urteilen können wir das nicht ablesen, zumal…