P.M. Magazin

P.M. Magazin 03/2021

Aggiungi ai preferiti

"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

Leggi di più
Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequenza:
Monthly
COMPRA NUMERO
2,90 €(VAT inclusa)
ABBONATI
34,01 €(VAT inclusa)
12 Numeri

in questo numero

2 minuti
welch ein weltraumabenteuer!

Liebe Leserin, lieber Leser, wenn in Krimis Ermittler Schurken aus dem Bereich des organisierten Verbrechens hinterherspüren, lautet ihre Devise oft: Follow the money! Folgt dem Geld! Denn wo das Geld hinfließt, da findet sich auch irgendwo der ersehnte Beweis. Wenn Experten der Nasa in diesem Monat auf dem Mars den Signaturen uralter Lebewesen hinterherspüren, dann heißt es dagegen: Follow the water! Denn wo das Wasser fließt, da könnte es auch Leben geben. Wer sich die Aufnahmen des Kraters anschaut, in dem der Rover »Perseverance« zum Zeitpunkt Ihrer Lektüre vielleicht schon gelandet ist, der sieht sofort: Hier muss Wasser geflossen sein. Es hat einen See befüllt und am Zufluss den Marsuntergrund zu einem Flussdelta geformt. Hier soll Perseverance bohren. Hier sollen das UV-Spektrometer »Sherloc« und die HD-Kamera »Watson« Marsgestein auf Spuren von Bakterien…

1 minuti
zitate

»Es gibt kein anderes Mittel, den Schwankenden zu helfen, als dass man aufhört, selbst zu schwanken.« WLADIMIR ILJITSCH LENIN (1870–1924), russischer Politiker und Revolutionär Eingesandt von Jules Urban, per E-Mail »Gott hat den Menschen geschaffen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.« MARK TWAIN (1835–1910), US-amerikanischer Schriftsteller Eingesandt von Paul Pagels, Soest »Ich war nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.« SUSAN SONTAG (1933–2004), US-amerikanische Philosophin und Autorin Eingesandt von Juliane Lutz, Bern »Es gibt zwei Arten, für Licht zu sorgen: Man kann die Kerze sein oder der Spiegel, der sie reflektiert.« EDITH WHARTON (1862–1937), US-amerikanische Schriftstellerin Eingesandt von Elke Schumann, Breitenbrunn »Ein Jahr zählt mit so vielen Tagen, wie man genutzt hat.« GEORGE BERNARD SHAW (1856–1950), irischer Dramatiker Eingesandt von Erika Kurka, Langenzersdorf HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an…

2 minuti
reaktion

P.M. 02/21 Allgemein Neuerungen Ich habe zwei Neuerungen entdeckt, die mir sehr gefallen. Zum einen die neue grüne Plakette, mit der Sie nachhaltigen Ideen mehr Raum geben möchten. Außerdem habe ich in Ihrer Titelgeschichte den QR-Code entdeckt, der auf einen Ausschnitt aus Ihrer P.M.-Sendung verweist. So werden die Bilder in dem Artikel verständlicher. Robin Dückers, per Mail P.M. 02/21 Forschung Die Welt wartet Als langjähriger Abonnent des P.M.-Magazins warte ich immer schon auf den Tag, an dem das neue Heft erscheint. Doch dieses Mal habe ich Kritik anzubringen. Es geht um die Aussage »Sein Gründer Ugur Sahin ist Professor für Onkologie und mit seinem Firmenanteil an Biontech nun mehrfacher Milliardär«. Für mich ist diese Aussage eine Herabwürdigung von Herrn Sahin – als würde er seine Forschung nur wegen des Geldes machen, das er damit verdienen kann. Wenn Herr…

10 minuti
alpha

Auf Empfang im Orbit SATELLITENTECHNIK Wie eine Blüte öffnet sich der Reflektor der Firma Airbus – und vergrößert seinen Durchmesser von 1,6 auf 5 Meter. Ab 2022 soll er als Teil eines Radarsatelliten dazu beitragen, die Erdoberfläche zu vermessen. Diese können das selbst bei Nacht oder Bewölkung. Dazu schickt der Reflektor die Strahlung der Radarantenne zur Erde; die zurückkehrenden Signale sammelt er ein und bündelt sie auf den Detektor des Satelliten. Je größer ein Reflektor, desto höher die Auflösung der Aufnahmen. Die 70 Kilogramm leichte Neuentwicklung von Airbus passt zusammengeklappt in die Rakete, die den Satelliten ins All trägt; erst im Orbit entfaltet sie sich. Die Tests im Labor hat der Reflektor bereits bestanden. Zurück in der Zukunft: Gentechnik MEDIZIN Im Jahr 1953 kamen Forscher der Doppelhelix auf die Spur: jener komplizierten Molekülstruktur…

17 minuti
lebens sucher

Die letzten Minuten der Reise sind die gefährlichsten. Wenn der Nasa-Rover Perseverance am 18. Februar zur Landung auf dem Mars ansetzt, hat er bereits enorme Gefahren überstanden: die Erschütterungen des Raketenstarts sowie 204 Tage in der Eiseskälte des Weltraums. Doch in den letzten sieben Minuten der Reise entscheidet sich das Schicksal seiner Mission. Zunächst löst sich Perseverance von jenem Modul, das ihn 470 Millionen Kilometer von der Erde zum Mars getragen hat, und schwebt in Richtung des Planeten. Sobald er die Ausläufer der Marsatmosphäre erreicht, beginnt er eine Vollbremsung: In nur vier Minuten verlangsamt der Rover von 20 000 Kilometern pro Stunde auf 1500. Obwohl die Marsluft mehr als 100-mal dünner ist als die irdische, prallen unzählige Gasteilchen auf das Gefährt und heizen es auf 1300 Grad Celsius auf. Ein Schutzschild…

14 minuti
jede sekunde zählt

Noch bevor der letzte gelbe Schlitten durchs Ziel rattert, weiß Michael Nitsch, dass die Sache gut gehen wird für das deutsche Team. Schon am Morgen hatte Francesco Friedrich, der 29 Jahre alte Favorit, im ersten Lauf der Weltmeisterschaft auf der Bobbahn von Altenberg 49 hundertstel Sekunden Vorsprung herausgefahren. »Haben Sie das gesehen: eine halbe Sekunde in einem Lauf!«, hat Nitsch da gerufen. Und jetzt, gegen Ende des zweiten Laufs, schaut die Konkurrenz erst recht bedient unter ihren dicken Helmen hervor. Alle drei vorderen Plätze sind bereits jetzt von den Deutschen belegt. Und Top-Favorit Friedrich kommt erst noch. Am Ende heißt es: 1,65 Sekunden Vorsprung nach vier Läufen, Bahnrekord, zum sechsten Mal Weltmeister im Zweierbob. Wieder sind Francesco Friedrich und die Deutschen der Konkurrenz davongefahren. Eine Woche darauf folgt in Altenberg der…