P.M. Magazin

P.M. Magazin 04/2021

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"P.M. berichtet informationstief und gedankenscharf über die spannendsten Ereignisse der Wissenschaft in einer ganz besonders unterhaltenden Art und Weise. P.M. erzählt aus den Werkstätten der Zukunft. Faszinierend und begeisternd. P.M. bietet emotionalen Mehrwert, denn P.M. ist das einzige seriöse Magazin im Wissenssegment, das nicht nur verständlich sondern auch unterhaltsam ist. Die Artikel gehen den Dingen auf den Grund und vermittelt Wissen leidenschaftlich – immer auf Augenhöhe mit seinen Lesern und stets aus überraschender Perspektive. Dabei liefert das Magazin immer wieder neues Wissen, spannende und außergewöhnliche Geschichten und gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Der Claim ""Neugierig auf morgen"" spiegelt sowohl das Interesse der Leser als auch den Antrieb der Redaktion perfekt wider."

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Paese:
Germany
Lingua:
German
Editore:
DPV Deutscher Pressevertrieb
Frequenza:
Monthly
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12 Numeri

in questo numero

2 minuti
welche forschung leisten wir uns?

Liebe Leserin, lieber Leser, die Grenzen der Erkenntnis in der Physik üben auf viele Menschen eine besondere Faszination aus – weil sie unsere Vorstellungskraft herausfordern. In früheren Ausgaben von P.M. haben wir daher immer wieder über Teilchenbeschleuniger berichtet: riesige, luftleer gepumpte Röhren, in denen Wolken von Elektronen oder geladenen Atomkernen auf beinahe Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und mit starken Magneten auf Kollisionskurs gezwungen werden. Mithilfe solcher Hightech-Experimente wollen Physiker immer genauer herausfinden, wie unsere Welt im Allerkleinsten aufgebaut ist. Und wie alles begann. Denn mit den Kollisionen der Teilchen können wir die Bedingungen kurz nach dem Urknall simulieren, jener Zeit, in der die Grundlagen für all das gelegt wurden, was wir »das Universum« und »die Naturgesetze« nennen. Der bislang spektakulärste Beschleuniger – und damit regelmäßiges Thema in P.M. – ist der Large Hadron Collider…

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zitate

»Nichts ist realer als die Masken, die wir erschaffen, um einander zu zeigen, wer wir sind.« CHRISTOPHER BARZAK (* 1975), US-amerikanischer Schauspieler Eingesandt von Yvonne Bauer, per Mail »Nichtstun ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.« OSCAR WILDE (1854–1900), irischer Schriftsteller Eingesandt von Adalbert Guggemos, Füssen »Jeder Mensch hat drei Leben: ein öffentliches, ein privates und ein geheimes.« GABRIEL GARCÍA MÁRQUEZ (1927–2014), kolumbianischer Schriftsteller Eingesandt von Hans-Heini Vogel, per Mail »Vertrauen zu genießen ist ein größeres Kompliment, als geliebt zu werden.« GEORGE MACDONALD (1824–1905), schottischer Schriftsteller Eingesandt von Lars Fischer, per Mail »Mit Waffen kannst du Terroristen töten. Mit Bildung tötest du den Terrorismus.« MALALA YOUSAFZAI (* 1997), pakistanische Aktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Eingesandt von Katharina Bergmann, Ilmenau HABEN SIE EIN LIEBLINGSZITAT? Schicken Sie es uns! Wir freuen uns über Ihre Einsendungen an zitate@pm-magazin.de. Bitte nennen…

2 minuti
reaktion

P.M. 01/2021 Grenzbereiche Arktis-Expedition Der Artikel über die Expedition des Forschungsschiffs »Polarstern« war sehr interessant. Ihr Bericht hatte aber auch einen Wermutstropfen: Die Grafik auf Seite 73 war viel zu klein! Die Linien der Legende am Kopf der Grafik und in der Grafik selbst sind lediglich mit dem Mikroskop zu entschlüsseln. Ferdinand Povejsil, per Mail P.M. 02/2021 Wärmespeicher Energiewende In dem Artikel werden sehr gute Ideen beschrieben, um fossile Brennstoffe und damit CO₂ einzusparen. In unserer schnelllebigen Gesellschaft sehe ich allerdings die große Gefahr, dass die Einsparungen zumindest zu einem Großteil zu Mehrleistung der Maschinen werden. Ich kann mir hier sehr gut vorstellen, dass beispielsweise für eine schnellere Logistik auf die Vorteile im Bereich Umwelt verzichtet wird. Sascha Hils, per Mail P.M. 12/2020 Tierleben Der lustige Artikel über das Rüsselhündchen und auch die anderen »Tierleben« sind immer sehr interessant! Könnten Sie nicht…

9 minuti
alpha

Eine große Stütze RAUMFAHRT Als Abschusshilfe für Silvesterraketen mag eine leere Sektflasche ausreichen. Für das Space Launch System (SLS), eine Trägerrakete der Superlative, hat die Nasa einen 108 Meter hohen Versorgungsturm mit 18 Etagen errichtet. In einer riesigen Montagehalle ragt er neben der Rakete empor, stabilisiert sie und versorgt sie mit Strom, Daten, Treibstoff und Kühlmittel. Blickt man von der Basis des Turms aus zur Spitze, sieht man oben im Zentrum eine ausfahrbare Brücke. Über diese wird die Crew bei bemannten Missionen ins Raumschiff steigen. Hebt die SLS Ende 2021 erstmals ab, wird ein Kettenfahrzeug Turm und Rakete gemeinsam zum nahen Startplatz in Cape Canaveral transportieren. Erst kurz vor dem Abheben werden die Verbindungen gekappt. Ist eine Evolution bei Robotern möglich? TECHNIK Diese Frage untersucht der KI-Forscher Gusz Eiben in Amsterdam. Sein Team…

22 minuti
ring frei!

Zwischen Voralpen und Juragebirge schlängelt sich die Rhone; die Stadt Genf schmiegt sich an den südlichen Zipfel des nach ihr benannten Sees. Durch die idyllische Landschaft verläuft unsichtbar die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Genau hier soll in den nächsten Jahrzehnten die größte Forschungsanlage der Welt entstehen. Ihr Ziel: die Gesetze des Allerkleinsten mit ungeahnter Präzision vermessen. Neue Elementarteilchen finden. Und so besser erklären, wie sich das Universum entwickelt hat und wie seine Materie aufgebaut ist. Die Bewohner von Genf würden jedoch von dem Bau nur wenig mitbekommen, denn die Anlage soll unter ihren Füßen entstehen. Die Physiker der hier ansässigen Großforschungseinrichtung Cern planen, einen gigantischen, kreisrunden Tunnel durchs Sedimentgestein zu fräsen: in über 100 Meter Tiefe, fast 100 Kilometer lang. In ihm wollen sie nacheinander zwei hochkomplexe Teilchenbeschleuniger errichten.…

12 minuti
manche mögen’s heiss

Am Golf von Akaba, einem nördlichen Arm des Roten Meeres, blicken Forscher in die Zukunft der Ozeane. Und sehen überraschende Hoffnungsträger. Nur wenige Schritte vom Strand entfernt steht ein Freiluftlabor: der Red Sea Simulator. Dutzende Aquarien reihen sich dort, bestückt mit Korallenfragmenten aus einer Unterwassergärtnerei. Die betreiben die Wissenschaftler im vorgelagerten Riff. Zwischen den Versuchsbecken fährt ein Roboter auf und ab und misst im Minutentakt Temperatur und Säuregrad des Wassers. Vier große Mischtanks reichern Meerwasser aus dem Golf mit CO₂ an. Ein Teil des Gases löst sich und wird dabei zu Kohlensäure. Anschließend strömt das angesäuerte Wasser durch Schläuche und Rohre in verschiedene Becken, wo es Grad um Grad erhitzt wird. »Wir simulieren hier verschiedene Klimaszenarien, um zu sehen, wie Korallen auf die Ozeanerwärmung und andere Stressfaktoren reagieren«, erklärt der Meeresbiologe…