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AD (D)

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April 2020

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

:
Germany
言語:
German
出版社:
Condé Nast Germany GmbH
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この号

2
ad editorial

„Die Glasmanufaktur von Poschinger schafft seit 450 Jahren Objekte, die die kleinen Gesten unseres Alltags nachhaltig veredeln.“ Einer der beliebtesten Treffpunkte in so ziemlich jedem Büro dieser Erde dürfte die Teeküche sein. Der Ort, an dem jeden Tag Gerichte und Gerüchte aufgewärmt werden. Nicht selten steht dabei in der Ecke dieses Ding. Ein riesiger auf den Kopf gestellter Wasserkanister samt Zapfanlage mit integriertem Plastikbecherspender. Geduldig und schweigend wie ein Buddha lauscht dieser gewichtige Durstlöscher dem water-cooler talk, quittiert das Gehörte nur ab und an mit leisem Glucksen und versinkt dann wieder im Dämmer. Es achtet niemand weiter auf ihn, sonderlich ansehnlich ist er in seiner unförmigen Kunststoffpracht auch selten. Der gemeine Wasserspender gehört zu den eher praktischen Alltagsobjekten, die bisher nicht mit allzu viel Gestaltungswillen belästigt worden sind. Bis Werner Aisslinger, Tina…

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antony gormley

Wie ein Mitspieler, der gleich zum Rundlauf dazukommt, steht einer von Antony Gormleys Eisenkerlen hinten links in der Beletage von West Acre High House bei Norfolk. Vor zehn Jahren haben sich der Bildhauer und seine Frau, die Malerin Vicken Parsons, das Anwesen aus dem 18. Jahrhundert gekauft und mit der Hilfe ihres Freundes David Chipperfield umgebaut. Nun wirkt es wie Gormley selbst, der entspannt in Wanderstiefeln durch seine Ausstellungen in Großgalerien führt: herzlich, klug und voller Respekt vor Geschichte und Gegenwart. Foto: François Halard; Porträt: Catherine Panchout/Getty Images…

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wer, wie, was?

Magischer Exportüberschuss Seit 1513 beliefert China die Welt mit Porzellan. In Mailand ist die hohe Kunst kultureller Adaption zu bewundern, re. Kangxi-Vase für einen portugiesischen Kardinal. Bis 28.9. fondazioneprada.com Drei Fragen an Marta Sala In Ihrer Pariser Wohnung zeigen Sie die Installation „Techniques of Design“, ein Zusammenspiel Ihrer Kollektion mit handgefertigten Tapeten von Fromental. Was war die Idee? Die Besucher sollen sich wie zu Hause fühlen und nicht wie in einem Showroom. Die Kollektion ist in eine natürliche Situation eingebettet, dadurch werden das Design und die handwerkliche Qualität wirklich erlebbar. Und wie wirken Ihre Möbel vor den handbemalten Samt- und Papiertapeten? Einfach noch verführerischer! Eine anregende Kombination also? Ja, es sind immer neue Details und Formen zu entdecken, die vor einer weißen Wand weit weniger Wirkmacht entfalten würden. Marta Sala ediert unter dem Label Marta Sala Éditions Möbel und…

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… im april

Zu neuen Höhen Er holte die Models aus den Fotostudios hinaus in die wirkliche Welt, o. etwa aufs Dach des Condé Nast Buildings in Manhattan, 1949. Die Fondazione Bisazza in Montecchio zeigt „Norman Parkinson, Fashion Photography 1948–1968“. 13.3.–7.6. fondazionebisazza.it Fünf Vokabeln Mahdavisch „Farbe ist meine Sprache, mein Alphabet“, sagt India Mahdavi. Und feiert die Einweihung ihrer neuen Pariser Galerie, 29 Rue de Bellechasse, mit gleich fünf Sondereditionen (oben). Auf dem „Bishop Stool“ (li., 12 000 Euro) erblühen 100 Apfelblüten – Stil von A wie außergewöhnlich bis Z wie zauberhaft. india-mahdavi.com Modena-Connection Mit seinen Palmen wirkt der Gucci-Store am Rodeo Drive ohnehin wie eine Fata Morgana der Mode. Dort greift nun die „Gucci Osteria da Massimo Bottura Beverly Hills“ nach Michelin-Sternen. Bottura, der für Gucci schon in Florenz einen Stern erkochte, und CEO Marco Bizzarri sind…

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ad stellt vor

Emiliano Ponzi gibt jeder Ausgabe von AD ein Happy End: Seit 2018 illustriert der Mailänder unsere Bildkolumne „Genie & Spleen“, in der er Schrullen berühmter Bewohner zum Kunstwerk werden lässt, „am liebsten verbildlicht durch eine Metapher“. Diesmal ist es Rabe Grip, den Ponzi Charles Dickens auf den viktorianischen Schreibtisch setzte: „Das Bild muss immer Zeit und Atmosphäre transportieren.“ S. 182 Nina Luisa Vesic versteht etwas von Schönheit. Die findet unsere Stilredakteurin bei der Suche nach neuen Designs – auf Reisen (li. in Marokko), in Ateliers, auf Messen, im Internet. Und sie gestaltet sie auch. Mit ihren wunderschönen Stylings für AD. In dieser Ausgabe hat sie die neuen Stoffe als charmante Marktstände inszeniert. Selbst die Obstkisten bezog sie von Hand, kuratierte sogar den Wirsing. Diese Hingabe, ihr Gespür für Qualität, ihre Eleganz des Herzens…

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tanz! fläche!

Bevor Jan Kath mit seinen dekonstruktiven Designs das internationale Comeback des Teppichs einläutete, ging er, nun ja: gern feiern. Und seitdem komponiert er seine textilen Entwürfe wie Techno-DJs ihre Sets: in Höhen und Tiefen, in Snippets und Überlagerungen. Ein echter Klangteppich aber wurde nun „Goblin’s Dance“. Zwölf Monate Arbeit, 136 Woll- und Seidenfarben und der Appeal einer manieristischen Tapisserie stecken in dem Gobelin, zu dem Kath 1992 in Amsterdam inspiriert wurde: „Es war einer dieser illegalen Raves, auf dem man einfach keine Wahl hatte – außer zu tanzen.“ SF jan-kath.com Special Stoffe, Teppiche & Böden ab Seite 70 Foto: Benjamin Brinckmann/Studio Condé Nast, Styling: Judith Pretsch…