アート・建築
AD (D)

AD (D) Oktober 2019

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

:
Germany
言語:
German
出版社:
Condé Nast Germany GmbH
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この号

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editorial

„Vorsprung durch Technik und Romantik - sind das unsere Kernkompetenzen?“ Der Kanon von der deutschen Weltgeltung ist schnell gesungen, denn er hat nur drei Strophen: Von Bach bis Beethoven verstanden wir uns auf Musik, von Dürer bis Friedrich auf Malerei, von Benz bis Porsche auf Autos. Okay, später kamen noch Kraftwerk, Gerhard Richter und die Windkraft dazu. Kurz: Global gesehen genießen wir Deutschen einen gewissen „Vorsprung durch Technik“, und auch wenn es um einen dunkel grundierten Romantizismus geht, billigt man uns eine Kernkompetenz zu. Tief im Herzen teilen wir diesen Blick von außen auf das „typisch Deutsche“. Dabei gibt es durchaus Anlass anzunehmen, dass deutsche Strebsamkeit (noch so ein Klischee) manche Glanzleistung auf allen erdenklichen Gebieten bewirkte; man muss sich bloß darauf besinnen. Das wohl überraschendste, erfrischendste und, ja, auch bekömmlichste Buch…

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wer, wie, was?

Steigen Sie ein … in Jaime Hayons Karussell! Es dreht sich mit 15 Millionen glitzernden Glassteinchen im Garten der Swarovski Kristallwelten in Wattens. kristallwelten.swarovski.com Drei Fragen an Pablo Wendel Am 14.September eröffnet das E-Werk Luckenwalde. Was erwartet uns? Das gesamte Industriedenkmal von 1913 wird wiederbelebt. Kuratiert von Helen Turner, künstlerischer Co-Direktorin des E-Werks, werden Arbeiten internationaler Künstler gezeigt. Und das E-Werk geht nach über 30 Jahren Stillstand wieder ans Netz und wird ab dem 14.9. Kunststrom produzieren. Eine Plattform für Kunst, die Ökostrom erzeugt? Wir produzieren hier keinen Ökostrom, sondern Kunststrom. Der ist nicht nur CO2 -neutral und lokal, sondern eine soziale und ästhetische Erfahrung. Und können wir diesen Kunststrom kaufen? Er wird direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist und ist in ganz Deutschland über Performance Electrics beziehbar. Pablo Wendel ist Künstler und gründete mit seiner GmbH…

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… im oktober

Buntes Treiben 1 India Mahdavi entwickelte 56 leuchtende Töne für Mériguet-Carrères Farbkollektion „Flowers“. meriguet-carrere.fr 2 „Colour by Nature“ heißt die Palette, die Farrow & Ball mit dem Londoner Natural History Museum kreierte. farrowball.com 3 The Poster Club schuf mit Josephine Akvama Hoffmeyer von File under Pop neue Nuancen, eigens für Bilderrahmen. theposterclub.com Pionierin der Moderne Zum 20.Todesjahr von Charlotte Perriand (1903–1999) ehrt die Pariser Fondation Louis Vuitton die Designerin und Architektin mit einer großen Ausstellung. O. Entwürfe für den Salon d’Automne im Jahr 1929. 2.10.–24.2.2020. fondationlouisvuitton.fr Hingucker Wie das architektonische Brillen-Design der bayrischen Firma Cazal den typischen Look der New Yorker Hip-Hop-Szene in den 80er-Jahren prägte, zeigt die Ausstellung „Counterculture: Cazal Eyewear meets American Hip Hop“ in der Neuen Sammlung München. Bis 12.1.2020. dnstdm.de Neu eröffnet Architekturwerkstatt, Löhne Ausstellungszentrum von Leicht Küchen (u. a.) für den Fachhandel Weidengrund…

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ad stellt vor

Bernd Polster kann dem Bauhaus-Jahr nur wenig abgewinnen. „Statt Legenden zu hinterfragen, verstärkt es sie“, klagt der Publizist, der in seinem Essay zur Ehrenrettung des deutschen Designs ansetzt. „Das Bauhaus hat die Moderne in Beschlag genommen.“ Es lohne, den Blick auf andere, etwa Josef Frank, zu lenken: „Der war schon in der frühen Moderne ein Dissident, und das macht ihn mir sehr sympathisch.“ S. 50 Thomas Skroch, Daniel Schäfer und Jennifer Junginger folgten für das Shooting des kalifornisch wirkenden Bungalows in München-Harlaching der Sonne. „Gutes Zeitmanagement ist wichtig fürs richtige Licht“, sagt Fotograf Daniel Schäfer (M.), der mit unserem Bildchef Thomas Skroch und Jennifer Junginger, Mitarbeiterin von Interiordesigner Robert Stephan, nicht nur den richtigen „Glow“ fand, sondern auch noch Essen für alle kochte. S. 214 Inka Baron hat großen Respekt vor der Zeit, als Grafikdesign…

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typisch deutsch?

Stilistische Tristesse landauf, landab? Keineswegs! Es gibt sie, schöne deutsche Orte wie diesen Salon im Lenbachhaus. Und das trotz Gartenzwerg. Wohl, weil er auf Schönbuchs Paravent „Lola“ (1350 Euro) steht. Aber auch an schnöden Alltagsorten, im Amt, an der Kasse, am Bahnhof wirkt deutsches Design Wunder. Das zeigen die nächsten Seiten. schoenbuch.com Raum: Repräsentationsraum Franz von Lenbach Villa/Städtische Galerie im Lenbachhaus, München Produktion Inka Baron und Thomas Skroch Foto Markus Burke…

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inspiration

Amtsstube Stattmanns „Curv Chair“ aus Esche gibt es mit und ohne Armlehne, 560 Euro bzw. 490 Euro. Zeitnehmer: Neo/Crafts stählerne Wanduhr „Twelve“, 95 Euro. Tischleuchte „Times“ von From Lighting, 395 Euro. Gmunds leinenbezogene Projektmappe, 18 Euro. Stauraum: lackierter Schubkasten „Souvenir“ (340 Euro) und Rundkommode „Conga“ aus Holz mit Marmorplatte (1195 Euro), beides Schönbuch. Kantine Mittagsstund hat Gold im Mund – Villeroy & Bochs Besteck „MetroChic d’Or“ (24-teilig 729 Euro) auf Meissens Wandteller „Flying Jewels“, 499 Euro. Bei Rosenthal trinkt das Auge mit: Teetasse „Cilla Marea“ (mit Untertasse 119 Euro) auf „Francis Carreau Bleu“ (29 Euro). Ovale Platte und Schälchen „Shiro“ von Stefan Diez für Schönwald, 25 bzw. 4,50 Euro. Silberner Teelöffel von Robbe & Berking, 107 Euro. Blomus’ goldene Gläser „Flow“ und „Wave“ in Grau, 2er-Sets 25 bzw. 20 Euro. Campingplatz Werner Aisslingers Sessel und…