アート・建築
AD (D)

AD (D) Mai 2020

Stil leben! AD ARCHITECTURAL DIGEST ist das Premium-Magazin für Architektur, Wohndesign und Lebensart im deutschsprachigen Raum. Jede Ausgabe fasziniert durch ihr hohes Maß an Qualität und Originalität mit beeindruckenden Bildern und excellent recherchierten Geschichten. Anspruchsvolle Architektur, luxuriöses Interieur, intelligente Wohnkonzepte – zur Vielfalt von AD gehört der ganze Themenkosmos moderner Lebensart. Von Design und Einrichtung über Kunst, Uhren und Schmuck, Autos und Yachten bis zum Reisen – AD informiert, berät und unterhält den anspruchsvollen Leser.

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Germany
言語:
German
出版社:
Condé Nast Germany GmbH
刊行頻度:
Monthly
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この号

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ad editorial

„Wir widmen dieses Heft all unseren italienischen Freunden – eine Hommage und viel mehr noch eine hoffnungsvolle Umarmung.“ Unsere eigenen vier Wände, unsere Wohnung, unser Zuhause. Das ist seit je das Thema von AD. Wie wir leben, womit wir uns umgeben, wie wir es gestalten, dieses Zuhause, überall auf der Welt – damit beschäftigen wir uns voller Leidenschaft und Entdeckerfreude. Das mag man in diesen Tagen eines weltweiten und alle Lebensbereiche erfassenden Ausnahmezustands, der uns fast über Nacht für ungewisse Zeit in ebendiese vier Wände zwingt, für etwas leichtfertig halten. Wir finden es wichtiger denn je. Gerade in diesem Moment, in dem wir alle gemeinsam auf eine tief greifende und vieles infrage stellende Weise allein sind, ist es uns von AD ein besonderes Bedürfnis, erst recht unseren Blick auf diesen Ort zu…

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giorgio armani

Armani a casa! Als Giorgio Armani sein Kreativatelier von der Mailänder Via Durini in den Stadtteil Brera verlegte, entdeckte er ein paar Schritte entfernt ein Stadthaus mit Garten. „Eine Insel der Ruhe“ war das Briefing, das er Peter Marino gab. Und der lieferte: Im Kaminzimmer treffen Exoten wie der Thirties-Sessel und ein antiker japanischer Teppich auf hohe Birkenholzwände und schwarze Akzente. Das sanfte Licht spendet „Eveline 2“ von Armani/Casa. Foto: Alexis Armanet; Porträt: Courtesy of Giorgio Armani…

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wer, wie, was?

Drei Fragen an Julia Voss Sie haben eine Biografie über Hilma af Klint geschrieben. Was fasziniert Sie an der schwedischen Malerin? Ihre Kunst! Mit 44 fing sie an, Bilder zu malen, die aussehen, als wären sie mit einem Raumschiff direkt aus der Zukunft zu uns gebracht worden. War sie die erste abstrakte Künstlerin – und eben nicht Kandinsky & Co.? Seit der Rekordausstellung im Guggenheim Museum lässt sich die Geschichte der Abstraktion nicht mehr ohne sie erzählen. Die Erste mit ihren abstrakten Bildern aber war Hilma af Klint auch 1906 nicht: Denken Sie nur an die Tantra-Malerei aus Indien! Was können wir heute von ihr lernen? In Anfängen zu denken und polarem Denken zu misstrauen. Nichts leuchtete ihr weniger ein, als die Welt in Gegensätze zu ordnen. High on Heels Schuhmagier Christian Louboutin wuchs in Paris neben dem…

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… im mai

Schwarz wie Tinte Nach Leonard Cohen nimmt sich Kopenhagen nun Nick Cave zur Brust: „Stranger Than Kindness“ in der Königlich Dänischen Bibliothek präsentiert Installationen, Klanglandschaften und Artefakte aus 50 Jahren. Bis 3.10. kb.dk, nickcave.com Wohnen wie in „Le Mépris“ Seine Felsenvilla auf Capri rechts oben stattete Curzio Malaparte mit passendem Mobiliar aus. Gagosian in London zeigt eine Edition der Meisterwerke (rechts unten Tisch aus Nussbaum und Pinie), ausgeführt von seinem Nachfahren Tommaso Rositani Suckert. Bis 16.5. gagosian.com Schlanke Fesseln … hat „Casewalk“, ein Design des norwegischen Architekturbüros Snøhetta für Erik Jørgensen. Kompakt und stabil, balanciert das ganz nach Kundenwunsch konfektionierte Eichensofa (Bezug: Wolle oder Leder) auf Stellschrauben. Preis auf Anfrage. snohetta.com, erik-joergensen.com Ferris macht nicht blau …sondern schwarz! Für Hästens entwarf der kanadische Decorator Ferris Rafauli eine dunkel lockende Schlafstätte. Sein „Grand Vividus“ aus edlem Leder und Metall…

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ad stellt vor

Valeria Scrilatti reiste in die Kindheit. „Nicht in meine eigene, sondern in eine universelle.“ Als sie die Künstlerin Isabella Ducrot besuchte, war es, „als wäre ich in einem Kollektivgedächtnis gelandet“. Einen Monat später nun sitzt die Fotografin in ihrem römischen Homeoffice und träumt von der Zukunft: „Ein Gutes mag das alles womöglich eines Tages haben: Vielleicht fangen wir an, nachhaltiger zu leben.“ S. 94 Inka Baron & Viviana Tapia haben oft gut lachen miteinander. Seit mehr als acht Jahren arbeiten unsere Art Direktorin (li.) und ihre Stellvertreterin Seite an Seite – und haben trotzdem noch firsts: Für diese Ausgabe bauten die beiden (noch vor Homeoffice-Zeiten) einen Indoor-Spielplatz im Miniaturformat, „eine Mischung aus Konzeptkunst und Kita“. Relationen zu setzen hilft den beiden momentan. Groß und klein, nah und fern, alt und neu, leicht und…

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stil

Türöffner Auch wenn Grenzen und Türen allerorts geschlossen sind: Wir gehen auf Gedankenreise nach Italien, besuchen die kleinen und großen Manufakturen, sprechen mit Künstlern und Gestaltern, von denen wir hoffen, sie bald wieder umarmen zu dürfen. Diese Fantasietüren zu besseren Zeiten öffnen wir mit den Keramik-Griffen, die das italienische Klinkenunternehmen Olivari zusammen mit den Porzellanprofis von Kober gestaltet hat – es sind Handschmeichler in grafischem Schwarz-Weiß. Und hinter diesen Toren zeigen wir Ihnen Italiens schönste Seiten, wenn auch vorerst nur zum Blättern: Buon viaggio! SF olivari.it Redaktion Simone Herrmann und Sally Fuls Foto: Benjamin Brinckmann/Studio Condé Nast, Styling: Inka Baron und Viviana Tapia…