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Robb Report (D)

Robb Report (D) 04/2018

Als erstes und einziges multithematisches Luxusmagazin in Deutschland bietet Robb Report seinen Lesern ausschließlich das Beste vom Besten. Dieser hohe Anspruch spiegelt sich im gesamten Magazin wieder. Exklusiv, edel und hochklassig präsentiert Robb Report alles, was das Interesse und die Leidenschaft der anspruchsvollen Leserschaft weckt.

:
Germany
言語:
German
出版社:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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この号

2
bitte mehr meaningful cars

Wenn der Automassenmarkt wegbricht , was wird aus Sammlerstücken? Während ich diese Zeilen schreibe, gleitet der Flieger zurück von Basel, wo wenige Tage zuvor die erste Grand Basel eröffnet wurde, eine Automobilmesse der anderen Art – die 100 Exponate bester Provenienz wurden präsentiert wie Kunst in Galerien: weiße Wände, Verzicht auf jegliches PS-Geprotze. Hinter dem Konzept – nomen est omen – stecken die Macher der Art Basel, und es wundert daher kaum, dass die Ausstellung automobiler Kultur um die Welt wandern soll: Miami im Frühjahr, Hongkong ist in Planung. Hinter dem Konzept steht aber auch die Frage, das wurde in der Ansprache von Geschäftsführer Dr. Mark Backé deutlich, was sind Autos heute noch? Sind rare Sammlerfahrzeuge wie der gezeigte Lancia Sibilo Bertone von 1978 Kunstwerke? Kulturgüter sind sie allemal, Backé verwendete…

2
33 177 600 pixel für kopfrechner

Diese Spielregeln hat es in der Geschichte des Fernsehens noch nicht gegeben. Erstmals überholt die technische Entwicklung unsere Sehnsüchte. Oder konkreter: Auf der jüngsten IFA sprach keiner mehr über HDTV oder 4K – 8K war der Slogan der Stunde. Nur für die Vorstellungskraft: Ein 8K-Monitor löst ein Bild mit 7680 zu 4320 Pixeln auf. Die 16-fache Potenz eines gemeinen Full-HD-Fernsehers. Selbst die meisten Kinos können da nicht mithalten. Die Grenzen von analogen Medien in Film und Foto sind weit überschritten. Wer vor einem 8K-Bildschirm steht, wird nur mit einer Grenze konfrontiert – der Aufnahmefähigkeit seines Auges. Es geht nicht besser, nicht brillanter, nicht informationsreicher. Die Tiefenwirkung raubt den Atem, die Schärfe übertrifft beste Fotoabzüge. Doch die Angebote hinken hinterher. Heute werden Fußballspiele in Full-HD übertragen, Sky hat sich mit seinem neusten…

3
die kathedrale von doha

Ein Ort des Glaubens. Das ist das Erste, was mir einfällt, als ich den Empfangstresen der Al-Safwa-Lounge auf dem Hamad International Airport in Doha passiere. Dies ist nicht irgendeine Lounge auf einem der besten Flughäfen der Welt. Nein, es ist die, die man nur als First-Class-Gast von Qatar Airways oder einer anderen Oneworld-Gesellschaft betreten darf – eine Kathedrale. „Hier haben wir etwa 100 Gäste am Tag“, erklärt die Angestellte, die mich hineinbegleitet. Dazu muss man wissen, dass Qatar Airways ausschließlich in ihren gerade mal zehn Airbus A380 (von über 200 Flugzeugen insgesamt) überhaupt eine First-Class-Kabine anbietet. Schon das schränkt den Personenkreis sehr ein, macht jeden Gast hier zum Teil einer exklusiven Gesellschaft. Und genau so komme ich mir auch vor, als ich den Komplex betrete. Er ist einschüchternd, die Decken…

9
wie das hochhaus menschlich wird

Noch sind es Luftschlösser – Kalachs Ideen stapeln sich als dicht gedrängte Modelle in den Regalen seines Büros. Bauen geschieht bei Alberto Kalach nur im intensiven Dialog mit der Natur. Der südliche Rand des Bosque de Chapultepec, dem Central Park von Mexico City, ist nicht unbedingt die heimeligste Gegend der Metropole. Auf der sechsspurigen Straße gibt es kaum Lücken zwischen zwei Autos, die aber selten schneller vorankommen als im gehobenen Schritttempo. Der Park ist von hier aus nahezu unzugänglich, von hohen, schwarz lackierten Eisengittern eingezäunt. Die Straßen säumen kleine Einfamilienhäuser, die sich schon seit Längerem nicht mehr gegen den Verfall zu erwehren wissen. Geschäfte und Restaurants sind ehemalige. Die Rollläden werden nicht mehr hochgezogen. Eine Tankstelle, eine Autowerkstatt, ein Oxxo-Kiosk für das Nötigste – und eine architektonische Offenbarung. „Natur macht Architektur besser,…

1
was kommt

Darf Parfüm nach Werkstatt riechen? Porsche Design präsentiert seinen Herrenduft 180, mit Noten von kaltem Kaffee. Da hätten wir ein paar Fragen an Parfümeur Nicolas Beaulieu. Sie haben bisher Parfüms für Modehäuser wie Salvatore Ferragamo und Comme des Garçons kreiert. Fiel es Ihnen schwer, einen Duft für eine Marke mit Automobilerbe zu entwickeln? Im Gegenteil. Ich finde das Erbe von Porsche extrem inspirierend. Kaum jemand schafft die Balance zwischen technischer Meisterleistung und reduziertem Design so gut. Ähnlich funktioniert auch die Welt der Parfümerie. Sie ist die Kreuzung zwischen bildender Kunst und handwerklicher Präzision. Wie haben Sie die Welt von Porsche Design in einen Duft übertragen? Mir war wichtig, dass jede Zutat eine Funktion erfüllt – eben wie die Einzelteile eines Autos. Der kräftige Akkord aus Hölzern und Amber übernimmt dabei die Rolle des (Duft-)Motors. Und…

3
immer nie am meer

Allein an Deck stehen, bei Wind und Wetter auf den Horizont blicken, den Sturm spüren, das bedrohliche Grollen des Meeres hören, die Seeluft riechen. Als Kind war meine Definition vom perfekten Moment schnell klar. Gefühlt fand ich ihn an Bord eines Traumschiffs, meiner damaligen Lieblingsserie. Eines Tages passierte es. Oder besser: etwas. Gerade 18 Jahre alt geworden, verbrachte ich mit meiner Familie drei Wochen an Bord meines damaligen Lieblings, bekannt durch eben jene TV-Serie. War es beim Auftritt des beliebten deutschen Schlagerstars am Weihnachtsabend? Bei der Schlacht am großen Galabuffet? Oder beim Kostümfest unter karibischen Sternen? Irgendwo zwischen diesen drei Ereignissen jedenfalls wurde mir bewusst: Das hier, das ist nicht deine Welt. Als ich damals von Bord ging, stand somit fest: nie wieder Kreuzfahrt. Zumindest nicht, bis du 70 bist. Kreuzfahrten…