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Robb Report (D)

Robb Report (D) 05/2018

Als erstes und einziges multithematisches Luxusmagazin in Deutschland bietet Robb Report seinen Lesern ausschließlich das Beste vom Besten. Dieser hohe Anspruch spiegelt sich im gesamten Magazin wieder. Exklusiv, edel und hochklassig präsentiert Robb Report alles, was das Interesse und die Leidenschaft der anspruchsvollen Leserschaft weckt.

:
Germany
言語:
German
出版社:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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この号

2
was sammeln wir übermorgen?

Seit vielen Jahren beschäftigt mich diese Frage. Nicht so sehr, weil ich selbst ein großer Sammler von Objekten bin – okay, außer frühen wassergekühlten Porsches, Muranoglas-Vasen und nicht runden Uhren –, aber die Frage reizt, weil alles, was wir au›eben wollen, Ausdruck unserer Kultur, unserer Zeit ist. In den letzten 20 Jahren erlebte beispielsweise die Welt mechanischer Uhren ein unglaubliches Comeback. Männer jeden Alters, aber auch immer mehr Frauen, verfallen dem Reiz des Anblicks der verstreichenden Zeit. Je mehr Geschichte eine Uhr oder eine Marke hat, umso besser: Retro is the King, but Heritage is the Hero. Aber warum eigentlich opfern wir Chrono24 nachts unseren Schlaf auf der Suche nach der vergangenen Zeit? Eine mechanische Uhr braucht kein Mensch, einen Halt in einer sich beschleunigenden Welt suchen offenbar viele. Gleichzeitig…

1
wer fertigt die beste luxusuhr ?

Im zweiten Jahr seines Bestehens widmet sich der Robb Report Luxury Award außergewöhnlichen Zeitmessern. Keine Angst, deswegen gleicht diese Ausgabe noch lange nicht einem Uhrenkatalog. So sehr wir Handwerkskunst, präzises Engineering und die ältesten Manufakturen der Welt schätzen, so sehr ist uns bewusst: Wer sich ein Modell wie die Supersonnerie von Audemars Piguet auf unserem Cover für 470 000 Euro oder den Chronographen Triple Split von A. Lange & Söhne für 139 000 Euro zulegt, kauft weniger eine Uhr als ein Stück Zeitgeschichte. Denn: Eine Menge Menschen – angefangen beim Designer über die Uhrmacher bis hin zu zahlreichen Kunsthandwerkern – haben in der Regel viele Lebensjahre für ein solches Ausnahmemodell geopfert. Und darum geht es bei diesem Award. Die herausragenden Ausnahmen. Zwölf davon finden Sie in dieser Ausgabe. Es gäbe…

1
unsere experten-jury

Frank Geelen Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften arbeitete der Niederländer als Politikberater. Nach ersten Schreibversuchen im Jahr 2006 gab Geelen 2012 seinen Job auf, um monochromewatches.com zur größten Uhrenwebseite Europas aufzubauen Zurab Zazashvili Der gebürtige Georgier und studierte Informatiker gründete 2013 seinen Instagram-Account swisswatches, der inzwischen mit seiner Internetseite swisswatches.blog zur größten Fanseite Schweizer Armbanduhren in Deutschland herangewachsen ist Gisbert Brunner beschäftigt sich seit 1964 mit Armbanduhren. Während der Quarzuhrenkrise in den 1970er-Jahren wuchs seine Liebe zu den anscheinend aussterbenden mechanischen Zeitmessern. Selbst leidenschaftlicher Sammler, verfasste der Autor mehr als 20 Bücher. uhrenkosmos.com Thomas Wanka Seit fast 20 Jahren versucht Thomas Wanka, die Faszination mechanischer Zeitmesser zu vermitteln und teilte seine Expertise 16 Jahre davon als Chefredakteur des Uhren­Magazins mit. Wanka betreibt privat den Uhren­Blog zehnvorzwei.de Nicholas Foulkes Der Stilexperte und Celebrity-Journalist ist Contributing Editor bei Vanity Fair, schreibt…

3
liebe lieber ungewöhnlich

Alles beginnt mit dem ersten Blick. Und auch wenn ich es an dieser Stelle vermeiden möchte, im Fall von Schiffen gar von Liebe zu sprechen, so ist da doch etwas dran. Denn wenn man die meist weiß strahlenden Schönheiten das erste Mal im Hafen liegen sieht, dann verspürt man schon so etwas wie – nennen wir es besser – Sehnsucht. Ein Schiff versprüht eben auch heute noch diesen ganz bestimmten Charme von Abenteuer, ein Gefühl von Aufbruch in die Ferne, zu den oft zitierten neuen Ufern. Ja, selbst von Freiheit möchte ich schreiben, auch wenn mir in diesem Punkt sicher nicht jeder wird beipflichten wollen. In jedem Fall aber von Urlaub. Dieser beginnt nach einem kurzen Check-in im Idealfall bei einem Glas Champagner. Dann betritt man es zum ersten Mal: sein…

3
vorgeschobenes argument

Ich will mich auf Langstreckenflügen mit niemandem um die Armlehne streiten müssen. Und sehen will ich meinen Nachbarn eigentlich auch nicht. Selbst wenn ich mit jemandem gemeinsam reise, ist mir in der Luft ein gewisser Abstand wichtig. Deshalb schätze ich es sehr, dass die meisten Airlines inzwischen auch in der Business Class nicht mehr traditionell ihre Sitze 2-2-2 je Reihe anordnen, sondern oft in einer 1-2-1-Konfiguration. Eigene Abteile mit Schiebetüren aber sind der Inbegriff von Luxus über den Wolken. Angefangen hat das in First Class bei Singapore Airlines und Emirates, als beide vor rund zehn Jahren ihre ersten A380-Riesen geliefert bekamen. Jetzt aber kommt die Schiebetür auch in die Business Class. Kurioserweise war eine der weltweit ersten Airlines mit Business-Schiebetüren gänzlich unerwartet eine US-Fluggesellschaft, obwohl die sonst global nur selten…

2
revoluzzer unter sich

Genau 101 Jahre trennen diese beiden Uhren – zumindest wenn wir zulassen, dass die am 24. April 2015 eingeführte Apple Watch (hier die 4. Generation in der Ausführung von Hermès) noch ein Zeitmesser ist. Als Louis Cartier im Jahr 1904 den Wunsch des Flugpioniers Alberto Santos-Dumont nachkam, eine robuste Uhr zu entwickeln, die der Brasilianer beim Fliegen seiner motorisierten Luftschiffe ablesen konnte, ahnte niemand, dass er damit die erste moderne Armbanduhr schuf. Heute klingt es unvorstellbar, dass ein Dandy wie Santos-Dumont mit seinem Luftschiff Nr. 9, La Baladeuse, Ausflugsfahrten unternahm, dabei mitten über den Champs-Élysées landete, seinen Ballon an einen Baum anleinte, um im Maxim’s essen zu gehen. Santos-Dumont und auch Cartier hätten es im Gegenzug für undenkbar gehalten, dass Produkte wie eine Apple Watch mit Herzüberwachungs-App jemals die Funktion…