Business Punk

Business Punk 02/2021

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"BUSINESS PUNK ist das Business-Lifestyle-Magazin für alle, die etwas bewegen wollen. Für Macher, die ihr eigenes Ding durchziehen und für Leute, die in Unternehmen etwas unternehmen. Für die ein Job mehr ist als ein Job. BUSINESS PUNK mischt die großen Erfolgsstorys einer jungen Unternehmergeneration mit der Popkultur des digitalen Zeitalters und spricht damit junge Leser an, die im Internet zu Hause sind und ebenso lebens- wie erfolgshungrig sind. Das BUSINESS PUNK-Motto „Work hard. Play hard.“ bestimmt den Inhalt des Heftes. Es geht um Wirtschaft jenseits von Aktienkursen und Gewinnprognosen. Es geht um das laute, schnelle Leben, das hinter dem Business tobt. Um Typen, die es nach ganz oben geschafft haben. Und um die, die gerade auf dem Weg dahin sind. Das Magazin portraitiert erfolgreiche Business-Rebellen und berichtet über Ideen, Innovationen und Trends in der Arbeitswelt, um Styles und Must- Haves aus Mode, Accessoires und Körperpflege. Um Technik und Autos jenseits von Heckspoilern und oberflächlichen Gadget-Lobhudeleien."

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국가:
Germany
언어:
German
출판사:
DPV Deutscher Pressevertrieb
빈도:
Bimonthly
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6 발행호

이번 호 내용

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editorial

»Forever Hand in den Mund!«Bildredakteur Tobias über verpasste Business-Pläne Als vor ein paar Wochen Elon Musk beschlossen hat, sich fortan als „Technoking“ bezeichnen zu lassen, fiel uns gleich ein schöner Begriff ein, der ebenfalls mit dem Buchstaben „T“ beginnt: nämlich „Tipping Point“. Damit gemeint ist der zauberhaft anmutende Augenblick des nachhaltigen Shifts: War Musk uns bislang irgendwie ein nicht ganz nachvollziehbarer, aber durchaus leuchtender Weiser, kippt er nun vollends ins Blödel- und Prolldasein ab. Man muss mittlerweile nicht mal Aktionär von Tesla sein, um bei Musk-News genervt die Augen zu verdrehen. Jedenfalls erleben wir gerade, wie die E-Mobility-Herausforderer von Lucid Musk demnächst vielleicht beim eigenen Game schlagen. Die ganze Story dazu ab Seite 24. Völlig anderes Thema: Die Pandemie hat uns allen ausreichend Zeit zur Selbstbetrachtung gegeben. Uns ist aufgefallen, dass sich…

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sich einfach mal richtig abkapseln

Hand aufs Herz, der leicht angestaubte Megatrend New Work hat uns seit Anbeginn eher so semi interessiert. Wie man arbeitet und sich lieb die Zeit einteilt, was man sich alles so zum Ausgleich vornimmt und gönnt, um das weiche Etwas tief drin im Menschen zu streicheln, war stets uninteressanter als das Resultat: nämlich, dass Arbeit einfach fristgerecht und ohne Anlass zu Korrekturschleifen erledigt wurde. Daher sei uns bitte verziehen, wenn wir nicht wussten, ob Nissans Studie ernst gemeint ist oder die nächste Stufe der Tim-Ferriss-Ironie darstellt. Denn im NV350 Caravan Office Pod wird Work from Anywhere, Wanderlust und Digitalnomadentum in einer Fahr-verkriech-Arbeits-Einheit zusammengefrankensteint. Anlass: Laut den Experten von Nissan hat die Pandemie zum Exodus aus Städten wie London und New York geführt. Wer karrierestufentechnisch noch nicht so weit ist, sich…

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meine helden

Die Fotografien von Ellen von Unwerth sprudeln über vor Spaß, Verrücktheit, Authentizität und Sexyness – ich würde gerne eine große Portion von dieser positiven Energie und Spontaneität in meine Shootings mit einfließen lassen. Die Seminare und Bücher des Hirnforschers Joe Dispenza sind horizonterweiternd und inspirieren mich immer wieder aufs Neue dazu, mich zu hinterfragen und so auszurichten, dass ich meinen Zielen näher komme. Matthias Horx ist als Leiter des Zukunftsinstituts der einflussreichste Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Zudem ist er ein bekannter Redner zum Thema Trends und ein wichtiger Partner für unsere tägliche Arbeit. Lee Krasner war eine abstrakte Expressionistin. Ihr Werk inspiriert mich durch die Kontraste in Farbe und Form, sie selbst durch ihre große Antriebskraft, ihr eigenes Ding zu machen und Emotionen durch ihre Bilder sichtbar zu machen. Auch Hinrich Kröger ist mein…

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»unternehmertum kann auch mal wehtun«

Herr Hümmeke, genau wie Ihr Coachingprogramm heißt Ihr Buch „Handling Shit“. Erklären Sie bitte diesen griffigen Titel. Shit ist nicht das, woran man als Erstes denkt. Es geht im Grunde um den Umgang mit schwierigen Personen und Situationen. Shit ist ein Akronym für die vier wichtigsten Gründe, warum man es mit kritischen Personen und Umständen zu tun hat. Wofür stehen die Buchstaben? S steht für Stress. Situationen, in denen wir die Kontrolle verlieren, genervt sind und emotional herausgefordert werden. H steht für Heuchler. Die gibt es oft auf den Führungsetagen. I steht für Idioten. Das sind diejenigen, die extreme oder ideologische Ansichten haben und nicht mit sich reden lassen. Und T steht für Temperamente. Damit meine ich Choleriker und Phlegmatiker. Mit diesen vier Kategorien gilt es umzugehen. Dafür gebe ich Lesern meine Werkzeuge…

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leben in logos

Seit meiner Kindheit esse ich fast täglich Müsli – nicht als Frühstück, sondern mittags oder abends. Mein Studentenalltag bestand aus Tiefkühlpizza und Müsli. Auch heute noch wird es abends oft ein Müsli von Kölln, wenn ich zu Hause bin, was aktuell ja der Fall ist. Ich habe jahrelang Apple gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Aber inzwischen liebe ich nahezu jedes Produkt und update regelmäßig, auch wenn es nicht immer notwendig wäre. Ich bin überzeugt, dass ich mit Apple einfach deutlich effektiver bin und Zeit spare. Wenn ich eine Marke wäre, dann wohl Xiaomi. Für mich hat keine andere Marke ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und ehrgeizigere Ziele. Ich bin selbst ehrgeizig und manage meine Ressourcen so, dass ich die maximale Leistung zum besten Preis bekomme. Seit ich als Kind das erste Mal mit dem…

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luzida tra'a'ume

Als Elon Musk am 14. Oktober 2020 tweetete, dass der Preis für das Tesla Model S auf 69 420 Dollar gesenkt werde, ist das bereits die zweite Preissenkung innerhalb von einer Woche. Erst um 2 880 Dollar, dann nochmals um 2 570 Dollar. „Der Fehdehandschuh ist geworfen“, ergänzt Musk melodramatisch – und scheint damit Lucid zu meinen. Das Elektroauto-Startup aus Kalifornien hatte am gleichen Tag die Website zur Vorbestellung für ihr Modell Lucid Air geöffnet – zum Startpreis von 69 900 Dollar. „Wir wissen auch nicht, weshalb Elon so auf uns fokussiert ist“, sagt Lucid-Ingenieur Eric Bach, wenn man ihn auf das irritierende Verhalten von Musk, das Gesicht hinter der gehyptesten Automarke der Welt, anspricht. „Wir sehen, dass Elon unsere technischen Daten als Benchmark nutzt und dann immer noch mal so…