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GEOkompaktGEOkompakt

GEOkompakt 56/2018

"GEO KOMPAKT stellt ein großes Thema der Allgemeinbildung umfassend und verständlich dar - begleitet von exzellenten Fotos und aufwändigen Illustrationen. GEO KOMPAKT bereitet etabliertes Wissen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse so auf, dass der Spaß beim Lesen nicht verloren geht. Statt trockener Fakten werden erstaunliche Zusammenhänge geschildert und ungewöhnliche Geschichten erzählt. Erfahrene Journalisten und die Mehrfachprüfung aller Fakten garantieren die Verständlichkeit und hohe Verlässlichkeit der Inhalte."

국가:
Germany
언어:
German
출판사:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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₩30,741
4 발행호

이번 호 내용

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liebe leserin, lieber leser

Was für eine Geschichte! Die Biografie unseres Planeten – von den Anfängen als glühende Magmakugel über die Geburt des Lebens in den Tiefen des Ozeans bis zum Siegeszug der Säugetiere – handelt von unglaublichen Dramen und vielen glücklichen Zufällen. Denn natürlich hätte es sehr früh vorbei sein können mit der Erde. Etwa als vor 4,5 Milliarden Jahren ein marsgroßer Himmelskörper in sie einschlug und sie beinahe vernichtet hätte. Dass sich die dabei herausgeschlagenen Trümmer zu einem neuen Himmelskörper zusammenfügten, dem Mond, war eine weitere glückliche Fügung: Denn mit seiner Schwerkraft dämpft der Trabant seither Taumelbewegungen der Erdachse, die sonst zum Klimachaos führen würden. Dann, als sich auf der Erde das erste Leben entwickelt hatte, kam es zu weiteren Katastrophen. So vereiste unser Planet in den folgenden Jahrmilliarden gleich mehrfach, am heftigsten wohl vor…

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die macher

Wissenschaft Dr. Daniela Schwarz Am Museum für Naturkunde in Berlin erforscht die Expertin für Dinosaurier unter anderem fossile Reptilien und Vögel. Mit modernster Technik hat sie zuletzt Besonderheiten am Schädel eines Vertreters des Erdmittelalters enthüllt: Tyrannosaurus rex. Der GEOkompakt-Redaktion half Daniela Schwarz dabei, neueste Forschungsergebnisse über das Leben der Riesenechsen einzuordnen. Art Director Torsten Laaker Den Themen des Heftes einen optisch opulenten Auftritt verleihen: Vor dieser Aufgabe steht der Art Director jedes Mal aufs Neue. Vor der Herausforderung also, Texte und Bilder so zu verbinden, dass mehr entsteht als die Summe aller Teile. Und in diesem Fall: die größte aller Erzählungen schon durch das Layout nachvollziehbar und zugleich fulminant aufzuspannen – die Geschichte der Erde. Illustration Rainer Harf Wie von einem fremden Planeten wirken die faszinierenden Urzeitwesen, die der Biologe, Illustrator und Stellvertretende Chefredakteur von GEOkompakt am Computer…

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wie aus einer wolke unser blauer planet wurde

Kosmischer Nebel Vor rund 4,6 Milliarden Jahren wabert in einem Außenbezirk der Milchstraße eine gigantische Wolke aus Wasserstoff, Helium und winzigen Staubkörnchen umher. Dieser kosmische Koloss ist die Brutstätte unseres Sonnensystems und spannt sich über mehrere Billiarden Kilometer durch die Finsternis des Alls. Ganz allmählich beginnt die Formation unter ihrer eigenen Schwerkraft in sich zusammenzufallen. Dabei verdichtet sich die Materie mehr und mehr – und wird zum Ausgangspunkt für die Bildung der Sonne und ihrer Planeten, einer davon: unsere Erde. Abermilliarden Tonnen Gas schießen aus den beiden Polen der werdenden Sonne in die Tiefen des Universums Loderndes Sternenfeuer Der Gasnebel ist, etwa 200 000 Jahre, nachdem er zu kollabieren begann, zu einer rotierenden Scheibe zusammengefallen. Im Zentrum des kosmischen Strudels hat sich die Materie zu einem kugelförmigen Kern geballt: zu einem Vorläufer unserer Sonne,…

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die geburt des lebens

Rauchende Schlote Heiße mineralstoffhaltige Brühe aus dem Erdinneren strömt aus diesen unterseeischen Kaminen ins salzige Meerwasser. In der Nähe derartiger Schlote (»Black Smoker«) entstehen wahrscheinlich die frühesten Zellen – und bildet sich damit das erste Leben auf der noch jungen Erde Es ist gut 500 Millionen Jahre her, seit sich aus dem Staub früherer Sterne die Erde zusammengeklumpt hat. Erst war sie noch eine glühende Feuerkugel, dann entwickelte sie eine feste Kruste. Und war nach Millionen Jahren andauernden Regens schließlich von Ozeanen bedeckt. Doch dieser Planet ist nun, vor rund vier Milliarden Jahren, ein steriler Ort aus unbelebter Chemie, geprägt von Metallen, Mineralen und Energie. Allerorten schlagen Asteroide in die Fluten des Urmeers und bringen sie zum Kochen. Und doch bahnt sich bereits jetzt ein Prozess an, der die Erde wie kein anderer verändern…

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der rettende schild

Was genau diesen für die Organismen auf unserem Planeten so überlebenswichtigen Prozess vor mehr als vier Milliarden Jahren im Erdinneren in Gang gesetzt hat, ist nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Doch klar ist: Ohne ihn wäre unsere Heimat im All wohl bis heute eine öde Wüste, ähnlich leblos wie der Mars. Ohne ihn würde die Erde nicht die uns vertraute Atmosphäre haben, gäbe es auf ihr keine höheren Lebewesen. Denn seit jeher rasen zerstörerische Partikel von der Sonne auf die Erde zu – Teilchen, die so energiereich sind, dass sie die Gasmoleküle der Atmosphäre davontragen und das Zellgewebe aller Lebewesen schädigen würden. Gegen diesen bedrohlichen Strom, den „Sonnenwind“, schützt die Erde ein unsichtbarer Schild: ein riesiges Magnetfeld, dessen Wirkung Zehntausende Kilometer weit ins All reicht – und das die meisten…

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das sich wandelnde gesicht der erde

Das große Erdbeben vom 18. April 1906 in und um San Francisco kostete mehr als 3000 Menschen das Leben und verursachte – nach heutigem Wert – Schäden in Höhe von zehn Milliarden Dollar. Die Erdstöße ließen Häuser zusammenbrechen, Brücken einstürzen, Straßen auseinanderreißen. Doch das Beben war auch in anderer Hinsicht verstörend: Denn die Stöße veränderten die Landschaft. So standen manche Bäume plötzlich nicht mehr dort, wo sie vorher gewurzelt hatten; sie waren um mehrere Meter verschoben worden. Im Marin County nördlich von San Francisco war ein Lattenzaun auf halber Strecke unterbrochen – der Rest stand knapp 2,6 Meter seitlich versetzt. Denn ein großer Streifen Kaliforniens war ein wenig nach Nordwesten gerutscht und hatte dabei alles, was sich auf ihm befand, mitgerissen. Der Rest des Gebietes war gewissermaßen zurückgeblieben. Selbst Experten hatten zuvor nicht…

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