Zum Beispiel neulich, die Frau mit den Malteser-Welpen in Landshut. Einen Fünfer-Wurf bietet sie auf einer Online-Plattform an, die Hunde gerade zwei Wochen alt. 800 Euro verlangt sie für einen, wenn man gleich zwei mitnimmt, nur 700 Euro.
„In dem Alter“, sagt Birgitt Thiesmann, „sind Hunde ohne ihre Mutter nicht überlebensfähig. Sie brauchen die Nähe, die Milch.“ Ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, das eine Abgabe erst ab acht Wochen erlaubt. Doch obwohl sie als vermeintliche Interessentin bei dem Verkaufsgespräch dabei war, streitet die Händlerin später, als Thiesmann sie in Begleitung der Polizei zur Rede stellt, alles ab. Machen kann sie nun nicht mehr viel, nur bei den Behörden dafür sorgen, dass die Frau ermahnt wird.
Erfolg und Frust liegen im Kampf gegen illegalen Welpenhandel nah beieinander. Birgitt Thiesmann kennt diese…
