Der Junge wohnt hier nicht mehr. Sein Spielzeug liegt draußen vor dem weißen Haus am Hang, seine Puzzles, sein gelber Plastikbagger und die Kuscheltiere. Der Vermieter hat auch die ganze Kleidung in alte Tragetaschen und Säcke gepackt und vor die Tür gestellt, und dazu das kleine rot-blau lackierte Fahrrad. Im Regen gammeln die Sachen vor sich hin.
Ein netter kleiner Junge war er, sagen die Nachbarn, ein bisschen einsam vielleicht, denn es kamen niemals Freunde, und er sei zurückhaltend und zierlich gewesen für seine sieben, acht Jahre. Aber doch liebevoll umsorgt von seiner Mutter Berrin T. Jedenfalls sah es so aus. Jedenfalls ließ man es so aussehen. Tatsächlich war er eine Ware, missbraucht, gequält, vergewaltigt, gegen Geld. Ein Junge, der offenbar gelernt hatte,sich nichts anmerken zu lassen.Den Mann, der ihn…