Anschauen. Unbedingt. Auch wer noch nie einen Song von Taylor Swift gehört hat, was eigentlich unmöglich ist. Oder wer sich nicht für „Tay“ interessiert oder wer sie für ein Landei mit ausgefuchstem Marketingplan hält. Alles egal, trotzdem ansehen. Denn „Miss Americana“ ist ein Dokumentarfilm, der dicht in die Machtmaschine Pop, in die Psyche eines Stars und in die Welt aus Ruhm, Applaus und Ablehnung hineinfilmt.
Taylor Swift, 30, einst Countrysängerin aus Tennessee, gehört heute zu den erfolgreichsten Weltstars des Pop. Klingt nach Herrlichkeit und Olymp, aber der Film zeigt das Gegenteil, nämlich die Einsamkeit, die Zweifel, den an Verzweiflung grenzenden Ehrgeiz „zu zeigen, dass ich es verdient habe, hier zu sein“. Der Film springt mal zurück in die Kinderjahre; oder er ist dabei, wenn Taylor im Studio ein neues Lied…