stereoplay 06/2021

stereoplay ist das führendes Test- und Technik-Magazin für qualitätsbewusste und wissensdurstige HiFi- und Surround-Enthusiasten. stereoplay ist ideal für alle, die ganz genau verstehen wollen, wie HiFi funktioniert. In jeder Ausgabe gibt es zahlreiche Tests edler Hardware und unglaublich gut klingender Lautsprecher aller Preisklassen. Zahlreiche, in Zusammenarbeit mit der TESTfactory entwicklte Messungen, belegen, was die erfahrenen Experten und Autoren in den redaktionseigenen Screening-Räumen hören. Wer guten Sound liebt, braucht stereoplay.

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País:
Germany
Idioma:
German
Editor:
Weka Media Publishing GmbH
Periodicidad:
Monthly
USD 6.08
USD 60.94
12 Números

en este número

1 min.
klassisch unterwegs

Einige Leser ließen durchblicken, wir hätten es mit den Themen zu Streaming und Wireless in letzter Zeit übertrieben. Aus journalistischer Sicht meine ich: Nein. Wir sehen es als unsere Pflicht an, über Neuheiten zu berichten, und die sind momentan so zahlreich und wegweisend wie lange nicht. Gerade auch, weil durch neue Möglichkeiten wiederum neue Hörerschichten zu hochwertigem HiFi kommen und die Szene bereichern. Das gab es seit Jahrzehnten nicht! Natürlich dürfen wir darüber nicht die klassische HiFi-Anlage aus Quelle, Verstärker und Passivboxen vernachlässigen. Auch da macht die Entwicklung deutlichere Fortschritte, als es den Anschein hat. Die Hörtests für diese Ausgabe haben uns das deutlich vor Ohren geführt. Magicos neue Superbox A5 löste eine Welle der Begeisterung in der Redaktion aus. Und eine Diskussion, wie nahe eine passive Standbox an Perfektion in…

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1 min.
klangmagier im olymp

Unter den Besten der besten Lautsprecherhersteller gibt es einige Perfektionisten. Doch Alon Wolf steht im Ruf, der perfektionistischste von allen zu sein. Seine Vorliebe zu Hightechtönern und ultraschweren, weil perfekt beruhigten Alu-Gehäusen, trieb Gewicht und Preis seiner Spitzenmodelle leider in Dimensionen, die sich den europäischen Vorstellungen von High-End-Budgets entzogen. Mit der neuen A5 ist ihm jetzt eine Balance gelungen. Wir vermeiden das Wort Kompromiss, denn hier handelt es sich um den wohl kompromisslosesten passiven Lautsprecher, der bisher bei stereoplay stand. Selbst, wer ihn sich niemals leisten kann, sollte ihn unbedingt gehört haben!…

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1 min.
doktor-stiele

Der traditionsreichste Hersteller von Plattenwaschmaschinen, Keith Monks aus England, hat einen neuen Vertrieb: Die IAD übernimmt ab sofort den Vertrieb in unseren Landen. Darüber freut sich besonders der auch als „Record Doctor“ bekannte Jonathan Monks (l.o.), der Sohn des Gründers Keith Monks, nach dem die Firma benannt ist. Schon in den 1960er-Jahren baute dieser die ersten Waschmaschinen. Zum 50-jährigen Firmenjubiläum wurden die Super-Wascher Prodigy und Prodigy Deluxe mit LED-Beleuchtung lanciert. Eine besonders effektive Funktion ist hier durch eine Einpunkt-Absaugung garantiert, biologisch abbaubare Reinigungsflüssigkeit und Bambusgehäuse sorgen für ein gutes Umweltgefühl. www.iad-audio.de…

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1 min.
röhren und streaming

Pünktlich zur neuen Ayon-Musik-CD „Let it rock“ bringen die Röhren-Spezialisten auch spannende Komponenten. Der neue Streamer S10 XS (oben rechts) kombiniert eine Röhrenstufe und komplett symmetrische Signalführung inklusive (abschaltbarer) Lautstärkeregelung mit einem modernen Netzwerkspieler, der auch Qobuz, Tidal, Roon und Spotify unterstützt. Preise: ab 5500 Euro. Als zusätzliche klangliche Veredelung beherrscht ein optional erhältlicher Konverter DSD-Transcoding aller PCMSignale. Der Vollverstärker Scorpio II ist in verschiedenen Varianten erhältlich, je nach gewünschter Leistungsklasse mit KT 88 oder KT 150 (rechts) bestückt, außerdem gibt es ein USB-DAC-Modul optional. Die Preise beginnen hier ab 4000 Euro. www.audium.com…

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1 min.
elektrische tagebücher

…aber ich kenne Leute, die ihr HiFi-Zeugs „Installation“ nennen. Ich selbst verwende diesen Begriffnur dann, wenn auch Kabelstützen zum Einsatz kommen, die Plattenspieler mit Seidenschals zugedeckt sind oder die Anlage von Box zu Box reicht. Was waren das noch für Zeiten, als ein preisgünstiges Holztischchen eines elchigen Möbelhauses als DER Plattenspielertisch galt. Blasphemiker sollen sogar ungefederte Direkttriebler so aufgestellt haben, was ich aber für ein böswilliges Gerücht halte. Das wackelige Tischchen mutierte inzwischen. Zu mehrstöckigen Metallgebirgen, deren Spikes sich durch schiere Masse bis in den Estrich graben. Gerne auch verchromt und mit dicken Glasböden versehen, fehlen den sogenannten „Racks“ eigentlich nur noch integrierte Kerzenhalter und Weihwasserbecken. Bei nicht gerade wenigen Vorführungen würde ich nämlich mein Gesangbuch verwetten, dass man dem andächtigen Plattenaufleger die Produktinfos widerstandslos unter den Sohlen der Birkenstocks durchziehen…

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bowers & wilkins völlig losgelöst

Etwas später als die Mitbewerber, dafür mit ausgereiften Produkten starten Bowers&Wilkins in das am stärksten wachsende Produktsegment der Musikwiedergabe: echt drahtlose In-Ear-Hörer. Gleich zwei Modelle bringen die Engländer auf den Markt: den PI7 (u.l.) und den PI5. Beide sind mit adaptivem Noise-Cancelling ausgestattet und wurden vom selben Team entwickelt wie die bekannten High-End-Boxen 800 Diamond. Der PI5 fungiert als klassischer Bluetooth-Hörer, während der PI7 über einen HiRes-Streamer in seinem Ladecase verfügt. Kostenpunkt: 250 bzw. 400 Euro. www.bowers-wilkins.de Echte Innovation: Das Smartcase, das fürs Nachladen und Streamen vieler Quellen, etwa von Laptop oder dem Onboard-Sound im Flieger, zuständig ist.…

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