Die erste Frage hat Matthias Matschke selbst. Wie lange, möchte er wissen, kommen wir ohne die Erkundigung danach aus, was denn alles biografisch sei an seinem Buch? „Denn das“, sagt der Schauspieler, „möchte ich wirklich gern vermeiden.“
Na, der Typ ist ja lustig. Also, natürlich ist er das, Matschke, Jahrgang 1968, ist einer der komischsten Mimen der Republik – neben vielem anderen, doch dazu später mehr. Im Moment sitzt er an einem Sommersamstag bei über 30 Grad im Schatten, Schiebermütze, gemustertes Hemd, hier in Berlin-Mitte im Hof des „Café Bravo“, weil er „Falschgeld“ geschrieben hat, einen Roman. Was uns zu seiner Eingangsfrage bringt, denn der Name der Hauptperson in diesem Buch ist: Matthias Matschke. Dieser Matthias hat am gleichen Tag Geburtstag wie der echte hier in Berlin, bloß drei Jahre…