Einer von 8,150 Milliarden: Ein Fragebogen für die ganze Welt
Wofür sind Sie dankbar?
Für meine fantastische Deutschlehrerin in der siebten Klasse, sie hat so eine Liebe zur Sprache ausgestrahlt. Ich hätte nie gedacht, dass ich, aus einer Kleinstadt nahe Warschau kommend, mal als Deutschlehrer arbeite.
Was erfüllt Sie mit Hoffnung?
Dass ich Impulsgeber sein kann, jemand, der die Laufbahn seiner Studenten mitprägt, wenn sie für ein Semester nach Deutschland gehen.
Was bezeichnen Sie als Heimat?
Ich spreche ungern über Heimat im Singular, eher von Heimaten. Ich fühle mich in Sofia heimisch, weil ich einen tiefen Einblick in das Leben dort hatte. Ich fühle mich in Dresden wohl, weil ich dort meine ersten Schritte im Ausland gemacht habe. Heimat ist aber auch, wo meine Eltern sind, meine Geschwister, meine Oma.…
