Wenn du beim „Uno“-Spielen mit deiner Familie am Zug bist, ruckelt der Kartenstapel nicht. Und das, obwohl draußen die Bäume, Kühe und Häuser vorbeizufliegen scheinen.
Denn der ICE, in dem du sitzt, beschleunigt auf 180, dann auf 220, sogar auf 250 Kilometer in der Stunde. Das ist viel schneller, als die meisten Autos auf der Autobahn fahren.
So bringen die weißen Züge mit den roten Streifen ihre Passagiere im Eiltempo von Stadt zu Stadt. Dafür müssen beim Bau des ICE alle Teile genau durchdacht werden. Der Stahl der Außenhülle etwa ist dünn und damit leicht, aber trotzdem fest. Führerkabinen sind vorn und hinten. Und die „Schnauzen“ des Wagens sind so abgeflacht, dass der Fahrtwind einfach darüber hinwegfegt. Ein ICE kann nämlich ohne Lokwechsel in beide Richtungen fahren. Zudem stecken alle…
