Antarktis – Wie ein Raumschiff schwebt das Ungetüm in der Dunkelheit. Dabei befinden wir uns unter Wasser, und was wir sehen, ist ein gewaltiger Eisberg – von unten. Unglaubliche 32 Tauchgänge benötigte der Franzose Laurent Ballesta, um dieses Bild zu machen. Das Problem: Zwar bewegt sich der Eisberg kaum, weil er von Schollen eingekesselt ist, er ist aber viel zu groß, um ihn selbst mit dem besten Super-Weitwinkel-Objektiv komplett aufs Bild zu bekommen.
Deshalb nutzt Ballesta einen Trick: Insgesamt macht er 147 Aufnahmen und setzt sie später am Computer zu einem großen Bild zusammen. Allerdings erst, als er wieder fit ist.
Denn trotz Thermo-Unterwäsche, beheiztem Bodysuit, dickem Fleece und zentimeterdickem Neopren-Anzug fror er bei jedem Tauchgang so sehr, dass er danach vor Schmerzen geschrien hat. Gelohnt hat es sich trotzdem,…