Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir macht Hitze zu schaffen. Und so war ich doch etwas geschockt, als sich früh in diesem Sommer abzeichnete, dass es dauerhaft über 30 Grad heiß bleiben würde. In Hamburg! Und ohne Klimaanlage in der Redaktion.
Tatsächlich habe ich die ersten Tage gelitten, obwohl mir dieser Jahrhundert-Sommer ja auch viele neue Möglichkeiten geschenkt hat: vom spätabendlichen Schwimmen im See bis zum Sich-treiben-Lassen durch die lauen Nächte.
Tagsüber blieb es aber immer noch schwierig. Bis ich mich an einen norddeutschen Spruch erinnerte, der allerdings in einem anderen Zusammenhang entstanden ist: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung!“
Nachdem ich meine persönliche Berufsuniform – blaue „Levi’s“-Jeans und weißes „Brooks Brothers“-Hemd – gegen Shorts und Polo-Shirt getauscht hatte, ging es mir schon…