Er selbst ist weltberühmt. Doch die Legende, die sich um eines der größten Heiligtümer in Myanmar rankt, ist dagegen weniger bekannt: Allein zwei Haaren von Buddha ist es zu verdanken, dass der riesige, fünfeinhalb Meter hohe goldene Stein, der weit über den Rand des unter ihm liegenden Felsen ragt, nicht in den Abgrund stürzt.
Der „Goldene Fels“ wie er der Einfachheit halber meist genannt wird, lockt jedes Jahr Unmengen von Pilgern und Touristen an.
Und viele von ihnen beschließen ihren Besuch damit, den heiligen Stein mit Blattgold zu bekleben – allerdings nur, solange es Männer sind. Frauen ist das verboten, sie dürfen den Felsen nicht einmal berühren.
MIT DEM GOLD-OPFER, so heißt es, kann man sein Karma-Konto im Jenseits aufbessern – was bei einer Wiedergeburt dann seine Vorteile hat. Schließlich…