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art Magazinart Magazin

art Magazin

11/2019

ART ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Dabei vereint das Magazin die wichtigsten Highlights aus dem klassischen Kunstbereich mit jungen, zeitgenössischen Themen aus Fotografie, Design und Videokunst und führt kompetent durch das aktuelle Kunstangebot. ART inspiriert und versteht Kunst als wichtigen Anreger in unserer Gesellschaft. Die Grenzen der aktuellen Kunst zu Mode, Design, Musik und Architektur sind fließend.

Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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12 Edities

IN DEZE EDITIE

access_time2 min.
40 jahre art: sie lesen nun ein »mid-career magazine« ...!

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, wenn eine Künstlerin, ein Künstler 40 wird, dann spricht man gern von einem »Mid-Career Artist«. Vorausgesetzt natürlich, sie oder er hatte bislang eine Karriere. Hat sich also erfolgreich erfunden, hat sich bekannt gemacht, vernetzt und festgesetzt – und weiß auch bereits, wie flüchtig der Ruhm sein kann, wenn man nicht dranbleibt mit der permanenten Selbsterfindung. Mit diesem Kunstmagazin möchte ich es auch so halten – es ist nun ein »Mid-Career Magazine«. Aber was bedeutet das? Unsere Antwort in diesem Jubiläumsheft: Genau zu wissen, was man ist und was man kann – und konsequent nach vorn zu schauen! Neu erfinden müssen wir uns ohnehin jeden Monat. Als ART 1979 gegründet wurde, war die Kunstwelt noch eine ganz europäisch-US-amerikanische, recht akademische, ziemlich weiße und auch ziemlich männliche Veranstaltung. Insofern war…

access_time3 min.
betreff: art

Wer heute die globalisierte Zukunft der Kunst erforschen will, muss Schreibtischarbeit geschickt mit Exkursionen und weltumspannder Kommunikation verbinden. Während unsere Reporter und Fotografen also zwischen Nsukka in Nigeria, London oder Matera unterwegs waren, gab es in der Hamburger Redaktion unendlich viel zu koordinieren, zu diskutieren, zu sammeln und zu sichten. Besonders stolz sind wir auf unsere Weltreise hinter die Kulissen der Kunst (ab Seite 16) und die große internationale Kuratoren-Umfrage (ab Seite 50). Gute Aussichten für die Kunst! // ART – DAS DIGITALE MAGAZIN ART gibt es für iPad und iPhone und auch für Android-Smartphone und -Tablet – erhältlich im App Store und im ART- Shop. Abbildungen in höchster Auflösung erlauben es dem Nutzer, der Kunst ganz nahezukommen. In diesem Monat besuchen wir Ateliers und Forschungslabore, in denen die Kunst von morgen…

access_time4 min.
jubiläum

Es fing mit ihm an – mit Fernando Botero. 1979 widmete ART dem berühmtesten Maler und Bildhauer Lateinamerikas die Titelgeschichte der Erstausgabe. Josef Müller-Marein und Fotograf Robert Lebeck besuchten den Kolumbianer damals in seinem Pariser Atelier. Heute, 40 Jahre später, treffen wir Botero wieder. Diesmal in Madrid. In der GALERÍA MARLBOROUGH. Er stellt seine neuesten Werke aus. Sein Haar ist grau. Botero ist 87 Jahre, und er wirkt müde. Ausstellungseröffnungen strengen ihn an – die Flüge, Hotels, Interviews, die ganzen Leute. In Monaco lebt er zurückgezogen. Mit ernster Miene schaut er mich durch seine runde, schwarze Brille an. »Stellen Sie Ihre Fragen bitte laut. Ich höre nicht mehr so gut«, sagt er streng. Man merkt sofort, er würde jetzt lieber kein Interview geben. Es hilft nichts. Die Übergabe muss sofort stattfinden. Ich…

access_time13 min.
lieben, leiden, leben?

Wim Wenders, Filmemacher und Fotograf Braucht die Kunst Superstars? Jein. Einige der größten Künstler aller Zeiten waren unbekannte Nobodys, die erst später zu »Superstars« wurden. Andere waren schon zu Lebzeiten »bigger than life«. Manche davon werden es für immer bleiben, andere wurden vergessen. Aber das war alles zu Zeiten, als nur das Werk selbst zählte. Heute im Zeitalter der sozialen Medien zählen völlig andere Kriterien und neue Vermarktungsfähigkeiten. Braucht die Kunst diese zum Teil selbst ernannten Superstars? Jein. Aber ohne sie wäre es zweifellos langweiliger … Ich vertraue darauf, dass auch hier die Zeit dem Werk vertrauen wird. Monica Bonvicini, Künstlerin Wie stark muss man in der Kunst für Erfolg leiden? Neue Wege zu gehen und etwas auszuprobieren, was noch niemand gemacht hat, bedeutet oft ein Stemmen gegen Widerstände, gegen Voreingenommenheiten und festgesetzte Strukturen. Das…

access_time5 min.
wo kunst passiert

Der Kunst ihren Glanz verleihen »Oberfläche Art« ist der schöne Name dieser Abteilung der Arnold AG, eines traditionsreichen Metallverarbeitungsunternehmens. Im thüringischen Steinbach-Hallenberg sind 55 Mitarbeiter damit beschäftigt, Skulpturen aus Metall ihr hochglänzendes Finish zu verleihen – das heißt, sie »verzerrungsfrei zu schleifen und zu polieren«. Seit Jahren gehört der amerikanische Pop-Art-Künstler Jeff Koons zu den Stammkunden von Arnold, rechts im Bild wird gerade eine Arbeit von ihm poliert: Party Hat 2. Der Totenschädel links ist eine Arbeit des deutschen Bildhauers Marco Mehn, sie trägt den Titel Resurrection – Auferstehung. Das große Upcycling in Nigeria Es war die erfolgreichste Schau im Münchner HAUS DER KUNST seit vielen Jahren: 118000 Besucher kamen, um die Raumskulpturen des ghanaischen Künstlers El Anatsui zu sehen. Die großen Bahnen, die von Ferne an Stoff erinnern, in Wirklichkeit aber aus…

access_time12 min.
der wider ständige

Patchworkartig Zusammengenähtes als Sinnbild für unsere fragmentierte Welt Herstellungsspuren, Atelierdreck, Kleckse, Knitterfalten, sind Teil des Werks Oscar Murillo wird nervös. Es ist Anfang Juni, ein Tag vor seiner Ausstellungseröffnung bei DAVID ZWIRNER in London. Eigentlich sieht alles schon so gut wie fertig aus. Gerade hat er mich noch ganz lässig durch die Galerie geführt und die Hängung seiner Bilder gezeigt: große farbsatte Abstraktionen mit dynamischem Linienmuster und ein paar fast impressionistisch anmutende Leinwände mit flüssig-pastosem Strich. Alles sauber auf Keilrahmen gezogen und an weißen Wänden platziert. Perfekte Trophäen für die Happy Few, die sich Kunst im Preissegment 300 000 Dollar aufwärts leisten können. Genau das ist das Problem. Murillo spürt, die Schau ist zu glatt. Es fehlt das Widerständige, Unberechenbare. Deshalb lässt er jetzt eines der imposanten Bilder abnehmen und hängt…

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