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IDEAT IDEAT

IDEAT

05/2019

IDEAT ist das internationale Magazin für urbanen Lebensstil und zeitgemäßes Design. Das Magazin verknüpft Lifestyle, Design, Einrichtung, Mode, Reise und Kunst in einem Magazin, das für einen besonderen Stil steht.

Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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6 Edities

IN DEZE EDITIE

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id-team

Anne-France Rémy Wundervolle Mutter dreier Kinder, geliebte Ehefrau unseres Verlegers Laurent Blanc in Frankreich und Mitbegründerin von IDEAT, in die sie ihre ganze Leidenschaft und ihr exzeptionelles Gespür für Stil einbrachte: Am 28. Juni verlor Anne-France ihren Kampf gegen den Krebs – unfair, unglaublich traurig, unfassbar. Wir werden sie sehr vermissen und sind mit unseren Herzen und Gedanken bei ihrer Familie. Max Scharnigg Im Februar 1980 geboren, hat es Max Scharnigg insgeheim oft bedauert, knapp an den 70er Jahren vorbeigeschrammt zu sein. Verglichen mit der kühlen Moderne der Achtziger, kam ihm das Vorgängerjahrzehnt irgendwie lässiger vor. Deswegen hat er jetzt auch großes Verständnis für das Comeback des 70er-Jahre-Designs (Seite 92). In der Gegenwart arbeitet Scharnigg als Stil-Redakteur bei der »Süddeutschen Zeitung«. Katja Kleinebrecht Unsere Grafik-Chefin fühlte sich beim Layouten des Wohn-Trends Seventies (Seite 92) stark…

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der neue luxus

Was man alles machen könnte, wenn man unbegrenzt Geld hätte? Ein Freund von mir zählte bei dieser Frage kürzlich mehrere Automodelle inklusive aller Ausstattungsdetails auf, außerdem einen besonderen Jetski und, und, und … Alle seine Träume hatten einen antriebsstarken Motor. So was hört man ja immer seltener von Männern unter 40. Glaubt man aktuellen Untersuchungen in Sachen Luxusmarkt, dreht sich gerade ordentlich der Wind, zumindest in Europa. Dicke Autos verlieren ihren Status-Status, man schämt sich insgeheim für die silberne Frequent-Traveller-Karte, und auch das ostentative Herumtragen von Designerlogos überlässt man doch lieber den Bundesligastars. In Zeiten von Turnschuh-CEOs möchte kaum noch jemand anhand von Statussymbolen zeigen, auf welcher Karriereleiterstufe sie oder er gerade steht. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Das Phänomen hat bereits einen Namen: »Stealth Wealth« nennt sich der heimliche…

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»wir wollen möbel auf den markt bringen, die das potenzial zum echten klassiker in sich tragen.« please wait to be seated

Die Vordrängler Darauf warten, bis ihnen ein Platz in der Designszene zugewiesen wird? Das kommt für die dänischen Gründer von Please Wait to be Seated (trotz ihres Namens) nicht infrage. Denn den erobern sich Kreativdirektor Thomas Ibsen (r.) und CEO Peter Mahler Sørensen lieber selbst. Seit 2014 verlegt das Duo neben eigenen Objekten Entwürfe renommierter Designer, die charakterstark, hochwertig und langlebig sind. So wie die von Fotodiffusern inspirierte Leuchte Podgy von Krøyer Saetter Lassen oder die Bänke und Marmortische Anza von Rui Pereira und Ryosuke Fukasada, die Please Wait to be Seated anlässlich der 3 days of design gerade in ihrem Kopenhagener Showroom zeigten. Gemeinsamer Nenner: großartige skandinavische Formensprache. C. P.…

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design mit hypnosewirkung

Diesem Blick entkommt man nicht. Ann Demeulemeesters Ausstrahlung gleicht einem ruhenden Vulkan, ihre Energie entlud sich seit den Neunzigern in gefeierten Modelinien. Überwiegend schwarz, für beide Geschlechter, oft mit versteckten Details, fast immer mit groben Schnürstiefeln und einer dunklen Sinnlichkeit, die zum Markenzeichen der Belgierin wurde. Vor fünf Jahren zog sich Demeulemeester aus dem eigenen Unternehmen zurück und kaufte gemeinsam mit ihrem Mann, dem Fotografen Patrick Robyn, ein stilles Haus auf dem Land: »Es liegt zwischen Brüssel und Antwerpen«, verrät sie und nennt es »mein versteckter, natürlicher Schatz«. Das Paar renovierte den Landsitz aus dem 19. Jahrhundert, legte einen Garten an, dachte sich Rezepte fürs Gemüse von den eigenen Beeten aus. Doch worauf die selbst gezogenen Artischocken servieren? Mit dem Hersteller Serax, einem Experten für traditionelle Handwerkstechniken und Partner für…

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zeitmesser in zeitlosen farben

Le Corbusier und Uhren – diese Verbindung ist eigentlich naheliegend. Der Designer und Architekt wurde als Charles-Édouard Jeanneret-Gris in La-Chaux-de-Fonds geboren, dem Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie; sein Vater hatte als Emaillemaler kostbare Zifferblätter verziert. Dass die Uhrenmarke Rado den berühmten Namen für ihre erfolgreichste Modellvariante verwenden darf, hat aber neun andere Gründe: Cremeweiß, Stahlgrau, Ultramarin, Sonnen-gelb, Pink, Orange, Graugrün, Blassbeige und Graubraun. »Le Corbusier hat das am meisten angesehene, relevanteste Farbsystem geschaffen«, erklärte Rado-CEO Matthias Breschan bei der offiziellen Enthüllung der Kollektion in Zürich. Der führende Hersteller von Keramikuhren gab dort seine Partnerschaft mit Les Couleurs Suisse bekannt, denen die Fondation Le Corbusier sämtliche Lizenzrechte für die weltberühmten Farben übertragen hat. Uhren aus bruchfester Keramik herzustellen ist ohnehin schwierig, in Farbe geradezu heikel – die Töne von Gehäuse und Armband…

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kunst im office

Ein knallgelbes Sideboard, wie aus fetten Legosteinen gebaut, ein Bürostuhl, der an Krankenhausmobiliar erinnert und ein Kleiderständer aus grob zusammengeschweißten Stahlträgern: Philippe Malouins Arbeiten fielen zwischen all dem, was man auf einer Kunstmesse normalerweise für Design hält, sofort ins Auge. Statt auf einen aufwendigen Herstellungsprozess und teure Materialien setzt der in London lebende Designer auf radikale Reduktion und industrielle Formensprache mit vielen Ecken und Kanten. Überraschend daher, wie komfortabel man auf dem beigefarbenen Rollenstuhl sitzt, sogar die klotzartigen Gummisitze versprechen auch für länge Meetings Sitzkomfort. »Durch meine Industriedesign-Projekte, an denen ich seit einiger Zeit arbeite, weiß ich genau, worauf es bei Büromöbeln ankommt. Effektivität und Ergonomie zum Beispiel. Da scheitert so manch gute Idee an der Machbarkeit und am Kostendruck«, erzählt Malouin. Umso erstaunlicher, dass sein New Yorker Galerist Paul…

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