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stern Crimestern Crime

stern Crime

25/2019

"Unter dem Motto ""Wahre Verbrechen. Wahre Geschichten."" berichtet STERN CRIME von realen Kriminalfällen und deren Aufklärung, beleuchtet aber auch das Schicksal der Opfer und die Motive des Täters. Das Heft liefert alle zwei Monate einfühlsame Texte und zurückhaltende, aber zugleich eindringliche Bebilderung der Geschichten. Die seriöse Berichterstattung umfasst Interviews mit Ermittlern, beleuchtet Tathintergründe und verschafft fesselnde Einblicke in die polizeiliche Aufklärungsarbeit. Mit seinen Reportagen über wahre Verbrechen spricht STERN CRIME Leser an, die den Nervenkitzel lieben und sich für den psychologisch-sozialen Kontext realer Kriminalfälle interessieren."

Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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IN DEZE EDITIE

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hinter jeder straftat …

… steckt eine Geschichte, in der ganz unterschiedliche Menschen vorkommen, mit ganz eigenen Biografien und Motiven. In Crime erzählen wir seit 2015 nicht nur davon, wer bei einem Verbrechen Täter oder Opfer ist, sondern auch, wie ein Mensch zum Mörder wird und welche unvermuteten Abgründe in jedem von uns stecken können. Uns helfen dabei oft Ermittler und Spezialisten, das auf den ersten Blick Unbegreifliche begreiflich zu machen. Nur wer untersucht, nachforscht und nachfragt, sich auf die Taten und die betroffenen Menschen einlässt, kann Kriminalfälle richtig verstehen, sodass mehr bleibt als das Empfinden von Unerklärlichkeit. Unsere Experten-Interviews und die Rubrik „Der Spezialist“ gehören bei Crime zu den am meisten gelesenen Artikeln. Anfang Mai haben wir deshalb unseren Podcast „Spurensuche“ gestartet, in dem wir Kommissare, Profiler, Forensiker, Psychiater, Aussagepsychologen, Gutachter, Gefängnisärzte und Anwälte…

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wir müssen es einfach wissen

Ist es wirklich schon so lange her? Wir vermissen dich so sehr!“ Immer zum Jahrestag haben Sigrid und Joachim Schalla eine Anzeige mit diesen oder ähnlichen Zeilen in die Zeitung gesetzt. Wieder und wieder. Als dürfte die Welt nicht vergessen, was an jenem Donnerstag, dem 14. Oktober 1993, geschehen war. Da waren die Schallas im Urlaub und hatten die 16-jährige Tochter Nicole-Denise das erste Mal allein zu Hause gelassen. Nach einem Besuch bei ihrem Freund in Herne fuhr „Nici“ mit dem Bus zurück nach Dortmund. Was dann im Einzelnen geschah, ist noch immer nicht klar. Zeugen haben einen Mann gesehen, der mit ihr aus dem Bus stieg. Er sei danach in dieselbe Richtung wie sie gegangen. Womöglich sei er ihr gefolgt. Doch wer und warum, das weiß bis heute niemand mit…

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rosa riese

ERISTALLEIN, er stromert auf kleinen Jungsfüßen durchs kleine Haus. Geht ins Schlafzimmer der Eltern. Dort ist der Kleiderschrank. Er steht davor. Zieht die Türe auf. Und da liegen sie, die Wäschestücke der Mutter, ihre Höschen, die Unterröcke. Ihre BHs. Fremd, verboten, geheimnisvoll. Er fasst sie an, die Bänder, die Ösen, die Bügel. In ihm steigt ein Gefühl auf, das er so noch nie hatte, er streichelt die Wäsche, reibt sie, reibt sich. So nah ist er seiner Mutter noch nie gekommen, der Frau, nach der er sich sehnt, die er fürchtet, die ihn nicht liebt. Die ihn ausschimpft, ihm keine Wärme gibt, nur Backpfeifen und Schelte. Er weiß, dass er das, was er gerade tut, nicht tun darf. Aber es ist viel zu schön, was er spürt, er will mehr. Er zieht…

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passwörter

Eine Festplatte ganz ohne Pornografie? Das ist auf jeden Fall schon mal verdächtig. „Manche stehen eher auf Männer oder Jungs, manche auf Frauen oder Mädchen. Aber überhaupt keine Schmuddelbilder, das gibt es eigentlich nicht“, sagt Matthias Mertens. Seit 20 Jahren ist Mertens Computerexperte beim LKA in Hannover. Wird irgendwo in Niedersachsen die Wohnung eines Verdächtigen durchsucht, dann werden routinemäßig auch alle Datenträger beschlagnahmt. Computer, Speicherkarten, Smartphones, USB-Sticks landen bei Mertens oder einem seiner Kollegen. Wie viele Festplatten er schon durchsucht hat? Er weiß es nicht. Aber eines weiß er: dass man eigentlich immer etwas findet. Sexbilder gehören quasi zum Inventar einer typischen Festplatte, sofern sie von einem Mann benutzt wurde. Fehlen sie, dann ist das für die Fahnder ein Hinweis: Da könnte einer irgendwo etwas versteckt haben. Oder es gibt noch andere…

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„hier war ich schon mal“

DIE HAUSHÄLTERIN HATTE SCHON zwei Stunden geputzt, ohne zu ahnen, dass sie an einem Tatort putzte. Dann klingelte es an der Tür. Ein Mann fragte sie nach Caleb Harrison, dem Hausbesitzer, der am Morgen nicht zur Arbeit erschienen war. Die Haushälterin sagte, dass sie Caleb nicht gesehen habe. Doch ihr war aufgefallen, dass seine Schlafzimmertür im ersten Stock geschlossen war. Gemeinsam gingen die beiden nach oben und fanden ihn im Bett liegend, die Decke bis zum Kinn hochgezogen, als würde er schlafen. Und so hielt am 23. August 2013, um kurz nach zwölf Uhr mittags, ein Krankenwagen mit heulender Sirene vor einem vornehmen Haus an einer mit Bäumen gesäumten Straße am Rand von Mississauga, Ontario: 3635 Pitch Pine Crescent. Der Sanitäter Patrick Morin sah das Haus mit dem Schrägdach und den bunten…

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der killer und sein jäger

Als er seinen ersten Einsatz für „El Patrón“ erledigte, den Chef, wie er den Kokainkönig Pablo Escobar noch heute nennt, als wäre der noch immer sein Vorgesetzter. Er war damals, Anfang der 80er Jahre, ein junger Kerl, gerade 20, der nicht wusste, was er mit dem Leben so anfangen sollte. Er war kurz in der Marine gewesen und bei der Polizei, er hatte dort Disziplin und Gehorsam gelernt, aber alles andere sagte ihm nicht zu. Er fand Arbeit als Fahrer und Bodyguard für eine Geliebte Escobars, doch als diese in die USA ging, stand er wieder ohne Job da. Escobar gab ihm daraufhin einige Gelegenheitsjobs, die er gewissenhaft erledigte, Drogenlieferungen, Schmiere stehen und schon bald den ersten brisanten Auftrag, eine ultimative Loyalitätsprobe – die Erschießung eines Mannes, der einst die Mutter eines…

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