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Nieuws & Politiek
stern

stern 48/2019

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Edities

In deze editie

1 min.
liebe leserin, lieber leser!

Es ging die norwegische Küste hoch, von Trondheim über den Polarkreis und die Lofoten bis nach Tromsø. Ein paar Tage nur, eine Dienstreise (wirklich!) auf einem dieser norwegischen Postschiffe. Es war traumhaft! Das Reisen zur See hat einen sehr eigenen Reiz. Es ist ein langsames Vorankommen, dort im Norden noch verziert mit allen Jahreszeiten an einem Tag: Wir hatten morgens Schneefall und eisigen Wind, nachmittags lagen die Gäste im Liegestuhl in der wärmenden Sonne. Selten war ich so schnell entspannt wie hier. (Ja, trotz Dienstreise.) Und dennoch: Kreuzfahrten stehen massiv in der Kritik. Die Schiffe werden immer gigantischer, ihre Abgase verpesten die Umwelt, die Arbeitsbedingungen an Bord sind alles andere als sozial – so die gängigen Urteile, denen sich diese boomende Industrie stellen muss. Allein im kommenden Jahr werden wahrscheinlich mehr als drei…

3 min.
echo

Natürlich macht es glücklich, zu helfen und liebe Worte dafür zurückzubekommen. Leider aber bleibt man selbst schnell auf der Strecke.Anni Glania, via Facebook stern Nr. 47/2019, „Ich bin für dich da“ – Menschen erzählen aus ihrem Pflegealltag Nicht annähernd gerecht Ich arbeite in einem gerontopsychiatrischen Pflegeheim als Betreuungskraft. Leider bekommen nur wenige Bewohner regelmäßig Besuch. Wir aber können nicht allen auch nur annähernd gerecht werden. Das Gesetz schränkt in der Betreuung zu stark ein, dabei geht es doch gerade dabei um das Menschliche. Trotzdem liebe ich meinen Job, obwohl er nicht gut genug bezahlt ist. Petra Fratz, via Facebook stern Nr. 47/2019, „AfD-Angst“ – Wie die Rechten unser Reden und Handeln bestimmen Mit dem Leben bezahlt Wenn in unserem Land jemand Angst haben muss, seine Meinung zu sagen, dann sind es Leute wie Renate Künast von den…

2 min.
betrifft: stern

Wo andere Urlaub machen Reporter Norbert Höfler und Fotografin Carolin Windel (l.) fuhren auf dem Kreuzfahrtschiff „Aida Nova“ mit 5400 Passagieren und 1416 Besatzungsmitgliedern von Palma de Mallorca nach Las Palmas auf Gran Canaria. Der stern hatte Zugang zu allen 20 Decks – auch zu jenen unter der Wasserlinie, wo Köche, Maschinisten und Putzkräfte leben. Viele sind für acht oder zehn Monate an Bord und arbeiten 240 bis 300 Tage am Stück. So wie die 26-jährige Chhabirani Mahanta aus Indien (Foto). Sie putzt für 2,33 Dollar in der Stunde die Kabinen. Zum Gespräch kam sie auf das Sonnendeck, das allein für die Crew reserviert ist. Im Whirlpool war sie noch nie. (Seite 26) Auf den Spuren von AKK Journalisten sollen nicht klagen, sondern ihren Job machen. Also, ohne Wehleidigkeit: Wer in diesen Tagen…

2 min.
bilder der woche

DEUTSCHLAND ANKUNFT IN BERLIN Flughafen Berlin-Tegel. Donnerstag, kurz nach 17 Uhr. Eine siebenköpfige Familie steigt aus dem Flieger von Turkish Airlines. Vier Frauen, zwei Männer und ein Baby. Bis auf den Vater sind alle deutsche Staatsbürger. Es sind die ersten Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die aus der Türkei nach Deutschland abgeschoben worden sind. Das türkische Innenministerium hält sie für „ausländische Terroristenkämpfer“ und wollte sie loswerden. In Deutschland liegen allerdings keine Haftbefehle vor: Der Geheimdienst wusste bei der Einreise nicht, ob und wie die Mitglieder der Familie den IS unterstützt haben. HONGKONG GEWALT OHNE ENDE Schirme, natürlich halten sie auch noch Schirme in die Höhe, lange Zeit das Schutzzeichen der Proteste in Hongkong. Doch die Ausrüstung der Demonstranten wird mit jeder Woche professioneller, da die Gewalt immer mehr eskaliert. Sie tragen Helme wie Stahlarbeiter…

3 min.
frost in der blüte

Ausgerechnet jetzt fallen sie unter 20 Prozent. Ausgerechnet an diesem Tag, an dem Robert Habeck und Annalena Baerbock auf dem Bielefelder Parteitag triumphal als Vorsitzende der Grünen bestätigt werden, zeichnet die Meinungsforschung ein gründlich verändertes Bild der Wirklichkeit. Habeck beschreibt die Grünen als „Quasi-Regierungspartei im Wartestand“, und die beseelten Delegierten feiern die vermeintlich historische Stunde – jene Stunde, in der alles denkbar erscheint, selbst ein grüner Kanzler. Da weist das Forsa-Institut nur noch 19 Prozent aus, acht Punkte weniger als auf dem Gipfel im Juni, als man erstmals stärkste Partei war, stärker als die Union. Es ist wie ein Frosteinbruch in die Blüte der Grünen. Der lässt die Träume erstarren. Denn plötzlich ist alles verändert. Würde nun gewählt, hätte Schwarz-Grün keine Mehrheit mehr. Bei Forsa addieren sich Union und Grüne nur…

1 min.
kauf-nix-tag

Herr Hinzmann, am 29. November ist internationaler Kauf-nix-Tag, das Gegenstück zum Black Friday. Aber welchen Sinn hat es, an einem einzigen Tag im Jahr auf Konsum zu verzichten? Es geht darum, innezuhalten, zu überlegen, wer die billigen Klamotten, die reduzierten Handys, die günstigen Pralinen eigentlich hergestellt hat. Wurden die Menschen, die das T-Shirt für 1,99 Euro gefertigt haben, ausreichend bezahlt? Haben sie ihre Gesundheit dabei aufs Spiel gesetzt? Nachdenken, statt einfach auf den Bestellbutton zu klicken … …und die Hälfte wieder zurückzuschicken. Ex und hopp ist bei Fast Fashion Trend. Die Uni Bamberg hat herausgefunden, dass 20 Millionen Retouren einfach auf dem Müll landen. Die Onlinehändler müssten verpflichtet werden, die Sachen wieder zu verkaufen, aber das lohnt sich nicht. Weil alles so billig ist? Ja. Das funktioniert aber nur, weil die Unternehmen für die Schäden…