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stern 52/2019

"Große, aktuelle und exklusive Geschichten, eine klare Haltung zu den relevanten gesellschaftlichen Fragen, vielfach ausgezeichnete Optik sowie das ausgeprägte soziale Engagement machen den STERN einzigartig in der deutschen Medienlandschaft. Große Geschichten erzählt der STERN – das Magazin steht für emotionale Intelligenz. Der STERN bringt die starken, investigativen Reportagen, die den Blick auf die Welt öffnen. Dabei ist die Berichterstattung immer nah am Menschen, empathisch und konkret. Große Bilder zeigt der STERN groß. Für seine Titel, Reportagen und Fotografien erhält das Magazin regelmäßig nationale und internationale Auszeichnungen. Zur DNA des STERN gehören seine Opulenz, seine klare Bildsprache und visuelle Kraft. Mit einer Kombination aus aktueller Berichterstattung, Nutzwertbeiträgen und klassischem Reportage-Journalismus bietet der STERN seinen Lesern Orientierung – in einer Welt, die sich laufend verändert. Der STERN legt Wert darauf, auch die menschliche Seite einer Nachricht zu zeigen. Seine bereits mehrfach ausgezeichnete Reportage-Fotografie bildet ein festes Element in jeder Ausgabe. Der STERN filtert, wertet und interpretiert. Die Einordnung hilft dem Leser, Zusammenhänge zu verstehen. Das klare Layout und die Auswahl der Inhalte, die moderne Formen der Info-Grafik sowie Einblicke aus dem Datenjournalismus erweitern diesen journalistischen Anspruch."

Land:
Germany
Taal:
German
Uitgever:
DPV Deutscher Pressevertrieb
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52 Edities

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2 min.
liebe leserin, lieber leser!

Wir saßen in der Kleinen Morgenrunde zusammen, hier in der stern-Redaktion, als die Idee für unsere Vorweihnachts-Titelgeschichte entstand. Ich weiß nicht mehr, worüber wir sprachen, aber irgendjemand klopfte auf Holz, drei Mal, „toi, toi, toi“. Vielleicht ging es um die aktuelle Verkaufszahl. „Warte mal“, sagte jemand, „was soll eigentlich dieses Geklopfe? Warum macht man das immer wieder?“ Niemand hatte eine Antwort. Aber wir alle hielten inne und fühlten uns ein bisschen ertappt. Weil die meisten von uns ja doch ein bisschen abergläubisch sind. Mit dem Aberglauben ist es so eine Sache: Er ist diskreditiert, die jahrhundertelange Gegenpropaganda der herrschenden Kirche(n) hat ihre Wirkung gehabt. Heute gilt das Diktat der christlichen Kirchen nicht mehr, und noch immer zahlen wir brav einen Cent, wenn der Schwager ein Küchenmesser schenkt. Oder sind etwas vorsichtiger am…

3 min.
echo

Nachdem mir die Ärzte zunächst nicht mehr helfen konnten, wurde ich in 20 Minuten geheilt – mit einer Stuhltransplantation. Gut, dass sich diese Methode herumspricht.Gigi Bootz, Ruthweiler REDE UND ANTWORT Liebe stern-Redaktion, woher kriegen die Prinzen Andrew und Charles ihre eindrucksvolle Brust-Deko? Und wofür? Fürs Dasein oder fürs Zuschauen? Peter Mitmasser, Wiener Neudorf, Österreich Sehr geehrter Herr Mitmasser, nicht nur. Denn beide haben gedient, Andrew hat sogar im Falklandkrieg gekämpft und es bis zum Lieutenant Commander auf der „HMS Cottesmore“ gebracht. Vor allem bei den größeren Klunkern hatte Mutter Elizabeth ihre Hand im Spiel: Beide Söhne nahm sie in den höchsten Rang des „Order of the Garter“ auf, den ältesten und ehrwürdigsten Ritterorden des Königreichs. Und Andrew verlieh sie in einem sehr symbolischen Akt die Insignien des „Knight Grand Cross of the Royal Victorian…

1 min.
betrifft: stern

Fragen eine Form geben Vor acht Jahren hat die Journalistin Heike Kottmann ihren ersten Entscheidungsbaum für eine Zeitschrift gezeichnet. Eigentlich sind solche Diagramme wissenschaftliche Instrumente, mit denen sich aufeinanderfolgende Entscheidungen veranschaulichen lassen. Man kann sie aber auch nutzen, um Fragen des Alltags darzustellen, ganz ernsthaft oder mit Humor. Und da das Leben immer komplexer zu werden scheint, hat Kottmann gut zu tun. Sie entwirft ihre Bäume stets von Hand. Für dieses Heft ist sie den vielen Fragen nachgegangen, mit denen der nachhaltig denkende Mensch zu Weihnachten konfrontiert ist. Dieter Braun illustrierte sie. (Seite 74) In Trumps lukrativem Palast Als US-Korrespondent Nicolas Büchse 2017 zum ersten Mal das Trump International Hotel in Washington besuchte, war Trump neu im Amt. An der Bar trafen sich Lobbyisten und Mitarbeiter des Weißen Hauses, Deals wurden geschmiedet, es…

2 min.
bilder der woche

NEUSEELAND TODESZONE Auf einmal ist White Island tatsächlich: eine weiße Insel. Helfer, die nach dem Vulkanausbruch auf dem neuseeländischen Eiland dort ankommen, sehen nichts als Asche. Sie suchen noch immer nach Vermissten. Die traurige Bilanz mehr als eine Woche nach dem Unglück: mindestens 18 Tote und 26 Schwerverletzte, die in Krankenhäusern in Neuseeland und Australien behandelt werden. Inzwischen dürfen nur noch Elitesoldaten auf die Insel, denn der Einsatz dort ist lebensgefährlich: Es sind jederzeit weitere Eruptionen möglich, und die Luft ist so giftig, dass ein einzelner, ungeschützter Atemzug tödlich sein kann. GROSSBRITANNIEN EMPFANGSKOMITEE Sie ist jetzt 93 Jahre alt, da würde man ihr wünschen, dass sie abends auf dem Sofa liegt, mit einem kleinen Gin Tonic und ihren Corgis, denen sie das Fell streichelt. Doch Majestät ist eisern; wenn es einen Empfang im Buckingham-Palast gibt,…

3 min.
das ende des merkelismus

Es ist doch eh alles eine Soße. Betonung auf „eine“. Der bekannte Stoßseufzer gegen die GroKo, gegen die mausgraue Verwechselbarkeit von Union und SPD, war eine der Quellen, aus denen sich die AfD genährt hat. Dreimal haben sich die historischen Widersacher seit 2005 zu Regierungsbündnissen vereint – und die SPD hat dafür einen enormen Preis bezahlt. Im Vergleich zu 1998, als sie unter Gerhard Schröder stärkste Partei wurde und Rot-Grün wagte, verlor sie zwei Drittel ihrer Wähler. Dass sie die mit der Linkswende des jüngsten Parteitags wiedergewinnen kann, darf bezweifelt werden, denn verlorenes Vertrauen ist wie verschüttete Milch, die nicht zurückwill in die Kanne. Eines aber darf erwartet werden: Die Rufe nach Vermögensteuer, Mietendeckel, „Bürgerversicherung“ für alle und Eliminierung der Schuldenbremse aus dem Grundgesetz werden CDU und CSU auf Gegenkurs treiben. Rechts…

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putins jahresrückblick

Am 19. Dezember hält der russische Präsident Wladimir Putin – wie immer am Ende eines Jahres – eine mehrstündige Pressekonferenz ab. Warum tut er das? Seine Pressekonferenz ist ein mediales Großereignis. Putin erscheint wie ein allmächtiger Zar, der sich um alles im Land persönlich kümmert. Üblicherweise kommen mehr als tausend Journalisten, viele aus der Provinz. Das Fernsehen übertragt live. Kommt jeder Journalist zu Wort? Nein, viele bringen deshalb selbst gebastelte Schilder mit, auf denen der Name ihrer Heimatstadt steht.Oder: „Ich habe heute Geburtstag.“ Im vergangenen Jahr hielt eine Journalistin „Putin + Skier“ hoch, um Aufmerksamkeit zu erregen: Sie wollte ihn in ein neues Tourismusgebiet einladen. Viele Journalisten beschäftigen sich mit lokalen Fragen, bitten um Hilfe, etwa für ein krankes Kind. Einer wollte zuletzt wissen: Wann heiraten Sie und wen? Sind kritische Fragen erlaubt? Auch oppositionelle…